Wirtschaft begrüßt geplante steuer­liche Forschungs­förderung

Anhörung im Bundestags-Finanzausschuss

Vertreter der deutschen Wirtschaft haben die von der Bundesregierung geplante Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung begrüßt – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Die Maßnahme werde zusätzliche Forschungsausgaben in Deutschland mobilisieren, erklärte das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer von der Vorsitzenden Bettina Stark-Watzinger (FDP) geleiteten öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses am 08.09.2019, zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (19/10940). Dazu liegt auch die Stellungnahme des Bundesrates mit der Gegenäußerung der Bundesregierung vor 19/11728). weiterlesen…

„Ambitioniertes Klimaschutzgesetz Chance für Innovationen und Planungssicherheit“

Unternehmerinitiative Klimaschutzgesetz der Stiftung 2°

Wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts am 20.09.2019 veröffentlicht die Stiftung 2° ein Positionspapier im Rahmen der „Unternehmerinitiative Klimaschutzgesetz“. Seit Anfang des Jahres hat die Stiftung 2° in einem Dialogprozess mehr als 30 Unternehmen aus allen Branchen in der „Unternehmerinitiative Klimaschutzgesetz“ zusammengeführt – darunter bedeutende Unternehmen aus der Automobilbranche, der Schwerindustrie, des Maschinenbaus, der Chemieindustrie oder auch der Finanzbranche. Die teilnehmenden Unternehmen beschäftigen in Deutschland nahezu 1 Million Menschen und stellen weltweit rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze. Aus den Diskussionen mit den Unternehmen hat die Stiftung 2° politische Forderungen abgeleitet, die am 09.09.2019 in einem Positionspapier veröffentlicht werden. weiterlesen…

„Neue Realitäten, auf die die Energiewelt vorbereitet sein sollte“

Keine Blaupause für Energiewende – alle Technologien und Energieträger nötig – „2-Grad-Ziel“ voraussichtlich nicht erreicht

Anlässlich des 24. Weltenergiekongresses in Abu Dhabi veröffentlichte der World Energy Council (Weltenergierat) am 09.09.2019 seine Analysen zur globalen Energieversorgung. Aus einer betreffenden Medienmitteilung wird deutlich: Die Dezentralisierung des Energiesystems einerseits sowie die noch langfristige Nutzung fossiler Energiequellen andererseits werden unsere Realität in den nächsten Dekaden prägen. Uwe Franke, Präsident des Weltenergierats Deutschland: „Auch wenn wir dies in Deutschland zunächst angenommen haben: Es existiert keine Blaupause für eine Energiewende – jede Technologie und jeder Energieträger wird benötigt, um den Menschen Zugang zu einer bezahlbaren, sicheren und nachhaltigen Energieversorgung zu ermöglichen und damit den Grundstein für ein Leben in Wohlstand zu legen“. 2030 könnten laut World Energy Council alle Menschen weltweit Zugang zu moderner Energieversorgung haben – noch ist knapp eine Milliarde hiervon ausgeschlossen. weiterlesen…

Leere Versprechen von G20- und G7-Staaten

EU-Länder haben keine Strategien für Ende von Fossil-Subventionen

Kein einziger EU-Mitgliedstaat hat bisher eine umfassende Strategie zum Abbau der Subventionen für fossile Brennstoffe aufgestellt, obwohl sich die G20 bereits vor zehn Jahren verpflichtet hatte, diese Subventionen bis 2025 zu beseitigen. Darüber hinaus zeigt eine neue Studie des Overseas Development Institute (ODI), der Friends of the Earth Niederlande und des Climate Action Network (CAN) Europe über die 28 nationalen Energie- und Klimapläne des Blocks, dass nur neun EU-Länder ihre Zusage bekräftigt haben, die Gelder abzubauen, wie Frédéric Simon am 09.09.2019 für EURACTIV.com schrieb. weiterlesen…

Greenpeace: Autos emittieren neun Prozent des weltweiten CO2

Aktivisten protestieren mit Monster-SUV gegen klimaschädliche Hersteller

„Laut einer Greenpeace-Studie emittiert allein VW so viel CO2 wie ganz Australien. Ob es stimmt oder nicht – es befeuert Aktivisten, die am Sonntag die IAA lahmlegen wollen“, schreibt Jens Koenen am 10.09.2019 im Handelsblatt. Demnach verursachen die zwölf größten Autokonzerne während der Produktion und mit den Emissionen ihrer Autos einen CO2-Fußabdruck größer als die gesamte Europäische Union. Gegen weitere klimaschädliche Pkw protestierten 15 Greenpeace-Aktivisten am 10.09.2019 mit einem überdimensionierten Geländewagen vor einem Eingang beginnenden Automesse IAA in Frankfurt. weiterlesen…

Weiterbetrieb von Windenergieanlagen nach EEG-Ende

Greenpeace Energy und QUADRA Energy schließen „Green PPA“

Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy und der zu ENERCON gehörende Direktvermarkter QUADRA Energy haben am 09.09.2019 einen „Green PPA“-Rahmenvertrag zur Abnahme von hochwertigem Windstrom aus Windenergieanlagen geschlossen, die ab 2021 keine Förderung aus dem EEG mehr erhalten – so eine Medienmitteilung von Greenpeace Energy. weiterlesen…

Zweites Projekt zur Batteriezellfertigung steht

Vertreter aus neun EU-Ländern beschließen im BMWi Arbeitsprogramm

Neun europäische Staaten haben am 04.09.2019 das Arbeitsprogramm für einen zweiten europäischen Batterieverbund beschlossen. Bei einem europäischen Workshop zur Batteriezellfertigung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) trafen sich Vertreter von Regierungen und rund 30 Unternehmen aus Frankreich, Polen, Italien, Finnland, Belgien, Schweden, der Slowakei, Spanien und Deutschland. Das Arbeitsprogramm legt fest, welche Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette die beteiligten Unternehmen übernehmen sollen. weiterlesen…

Wettbieten um den Steinkohleausstieg

Ein Entwurf des Wirtschaftsministeriums

Dem Reduktionspfad der Kohlekommission folgend, wird dafür jedes Jahr eine bestimmte Menge an Steinkohle ausgeschrieben, die abgeschaltet werden muss. Im Rahmen dieser Ausschreibungen können die Betreiber der Kraftwerke dann anbieten, bei welcher Entschädigungssumme sie bereit wären, ihre Anlagen stillzulegen – einer Auktion gleichend. Für jede Ausschreibung soll jedoch vorab ein Höchstwert festgelegt werden und der letztendliche Zuschlag für die Abschaltprämie wird sich wohl nach einer Kombination aus Preis und CO2-Emissionen der betroffenen Anlage ergeben. weiterlesen…

„Deutsche Klimaforschung weltweit mit Spitzenstellung“

„Klimaschutz made in Germany“ – Karliczek setzt bei Klimaforschungsförderung auf Innovationen – 2,4 Mrd. bis 2023

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek will durch einen CO2-Preis „klimaschädliche Anreize durch klimafreundliche ersetzen“. Das sagte sie am 09.09.2019 im Rahmen eines Pressegesprächs in Berlin, in dessen Verlauf sie die Fördermaßnahmen ihres Ministeriums für den Klimaschutz vorstellte. Sie „möchte, dass die Forschungsziele Teil des Klimaplans werden“, zu dem aber die Verhandlungen „noch laufen“. Die Forschungsförderung werde „einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“. (Foto: PK im BMBF 20190909 – © Solarify) weiterlesen…

Deutsche Autohersteller in puncto Klimaschutz „auf der Zielgeraden“

Studie von Agora Verkehrswende bescheinigt BMW, Daimler und VW überraschend gute Chancen, ihre CO2-Zielwerte für das Jahr 2021 zu erreichen. Die Politik sollte sie jetzt mit „eindeutigen Signalen“ unterstützen.

Der Expertise, die der International Council on Clean Transportation (ICCT) im Auftrag von Agora Verkehrswende angefertigt hat, liegen Szenarien zugrunde, die auf öffentlichen Ankündigungen der Hersteller beruhen und aus den Produktstrategien der vergangenen Jahre abgeleitet sind. Danach besteht bei allen Herstellern „ein Potenzial zur Verbesserung des konventionellen Verbrennungsmotors“; ihre CO2-Zielwerte für das Jahr 2021 können die Hersteller jedoch nur mit einer „deutlich entschiedeneren Elektrifizierung der Neufahrzeugflotte“ erreichen. weiterlesen…