Industrielles Kühlen mit Abwärme

Nachhaltige Kälte aus der Sonne

Solarwärme kann Industrieprodukte kühlen. Das belegt die schweizerische Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) mit einer Medienmitteilung anhand eines von ihr unterstützten Projekts in Spanien. Nach einem Vorläuferprojekt, das im November endete, beginnt jetzt ein EU-Großprojekt: die industrielle Kühlung – dank der spanischen Sonne, schreibt Rainer Klose auf der Empa-Internetseite. weiterlesen…

„Die Zeit der Lösungen ist jetzt“

„Europäische ‚Heldentat‘ gegen den Klimawandel“

„Die Lösung der Klimakrise kann die nächste europäische Heldentat sein,“ schreibt Finnlands Premierminister Antti Rinne in einem Blog-Post zum Start der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes. Er legt darin auch nahe, eine Einigung über die Klimastrategie des Blocks bis 2050 könne in den kommenden sechs Monaten erreicht werden. Näheres zum Standpunkt des EU-Ratsvorsitzenden von Doris Pundy – EURACTIV.com. weiterlesen…

BEE: Erneuerbare Energien sichern Preisstabilität

Preisausschläge auf dem Regelstrommarkt machen tiefe Analyse notwendig

Starke Preisausschläge kennzeichneten am vergangenen Samstag den deutschen Regelenergiemarkt. Über die für die Turbulenzen auf dem Regelenergiemarkt verantwortlichen Ursachen wird spekuliert. In einem Statement unterstreicht BEE-Präsidentin Simone Peter die Notwendigkeit einer schnellen und fundierten Analyse durch die Bundesnetzagentur. weiterlesen…

DUH-Vorwürfe gegen KBA

Angesichts fortlaufenden Abgasbetruges von Porsche- und Audi seit Jahren tatenlos

Straßen-Abgasmessungen des Emissions-Kontroll-Instituts (EKI) der Deutschen Umwelthilfe zeigten extreme Stickoxidwerte bei Dieselmodellen der Hersteller Porsche und Audi. Das veröffentlichte die DUH am 02.07.2019 in Berlin als Medienmitteilung. Demnach weisen die geprüften Porsche-Diesel-Pkw der Abgasnorm Euro 5 und Euro 6 extrem hohe Schadstoffemissionen auf, doch das Kraftfahrt-Bundesamt ordnete bisher keinen Rückruf an (laut der ARD-Dokumentation „Der Fall Audi – ‚wenn das auffliegt, sind wir auch tot'“ vom 01.07.2019 antworteten weder das KBA noch das BMVI auf Anfragen, bzw. Interviewbitten). Der von Audi und Porsche gemeinsam genutzte Diesel-Motor EA897 zeigte in unterschiedlichen Modellen extrem hohe Stickoxid-Emissionen im realen Fahrbetrieb. Die DUH forderte kurzfristige Hardware-Nachrüstungen für diese besonders schmutzigen Diesel von Porsche und Audi auf Kosten der Hersteller. (Screenshot: Der Fall Audi – © ARD.de) weiterlesen…

Solar und Wind vor Kohle

Im ersten Halbjahr 2019 mehr Strom als Kohlekraftwerke

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat am 02.07.2019 Daten zur öffentlichen Nettostromerzeugung für das erste Halbjahr 2019 vorgestellt. Solar- und Windenergieanlagen speisten einer Medienmitteilung zufolge in dem Zeitraum gemeinsam ca. 92,6 Terawattstunden (TWh) in das öffentliche Netz ein, gegenüber 80,1 TWh im ersten Halbjahr 2018. Sie liegen damit auf dem ersten Platz unter den Stromquellen und erzeugten mehr Strom als Braunkohle und Steinkohle in Summe (79,4 TWh). Die Stromproduktion aus Braunkohle ging um 20,7 Prozent zurück, bei der Steinkohle betrug der Rückgang 23,7 Prozent. Die Windenergie war erstmals stärkste Energiequelle. Im Juni war die Solarenergie mit einer Erzeugung von 7,17 TWh erstmals stärkste Energiequelle des Monats, vor Braunkohle mit 7,02 TWh und Wind mit 6,59 TWh. weiterlesen…

Ernst Ulrich von Weizsäcker 80:
„Wir sind dran: Inspirieren – Reflektieren – Handeln“

Symposium zu den großen Herausforderungen in Umwelt, Klima, Gesellschaft und Nachhaltigkeit

Die Herausforderungen sind gewaltig – egal ob Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung, Artensterben, ökonomische Ungerechtigkeit oder Sicherheit. Wie lassen sich hier Denkmuster durchbrechen, Chancen erkennen und intelligent Handlungspotenziale bündeln? Ernst Ulrich von Weizsäcker, anerkannter und engagierter Vordenker, setzt sich seit Jahrzehnten mit diesen drängenden Fragen auseinander und entwickelt Antworten – zuletzt im Club of Rome-Bericht „Wir sind dran“. Wir sind dran: das bedeutet jetzt handeln und konkrete Maßnahmen umsetzen. Anlässlich seines 80. Geburtstags hielt Weizsäcker im Symposium die Keynote und setzte den Rahmen für die darauf folgenden Arbeitskreise und Diskussionen. weiterlesen…

Deutschlandwetter im Juni 2019

Doppelrekord! Noch nie war ein Juni in Deutschland wärmer und sonniger

Der Juni 2019 ist in Deutschland der wärmste und sonnigste Juni seit dem Beginn flächendeckender Messungen. „Schon wieder neue Höchstwerte! Allmählich verschlägt es mir die Sprache angesichts dieser inzwischen in Serie auftretenden Klimarekorde“, kommentiert Uwe Kirsche, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes die ersten Auswertungen der Ergebnisse der rund 2.000 Messstationen des nationalen Wetterdienstes. Zugleich fiel der Juni hierzulande – nach einem zu nassen Mai – deutlich zu trocken aus. weiterlesen…

Klimakiller Militär

Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit: einer der schlimmsten Umweltsünder

Dass im Krieg Menschen getötet werden, ist schlimm — und allgemein bekannt. Die Schäden, die militärische Aktionen an Pflanzen und Tieren, an den Böden und unserer Atemluft anrichten, sind jedoch noch kaum untersucht. Brände, Explosionen, Pulverdampf, entlaubte Wälder, verseuchte Gewässer, CO2-Ausstoß in unfassbaren Mengen — das ist die furchtbare Umweltbilanz der Kriege und vorbereitenden Militärübungen. Es ist bedenklich, dass man darüber wenig hört. Nicht umsonst wurde das Militär als einer der größten Umweltsünder aus dem Kyoto-Protokoll gestrichen — auf Betreiben der NATO-Staaten, schreibt Reiner Braun auf Rubikon News. weiterlesen…

Wirtschaftsbosse fürchten den Klimawandel

…und die Politik soll’s richten

Nichts bereitet den Wirtschaftslenkern der Welt mehr Sorgen als die Klimakrise. In einer aktuellen Umfrage unter 1.300 Firmenchefs landet das Thema erstmals auf Platz eins. Statt zu handeln verlassen sich aber die meisten auf die Politik. Klimaschutz fordern, aber nicht selbst umsetzen. Nach diesem Motto agieren viele Unternehmen in der Klimakrise. Clemens Weiß hat sich die KPMG-Umfrage für energiezukunft näher angesehen. weiterlesen…

ISOE: Dürrerisiken neu bewerten

Beispiel Namibia und Angola

Dürren bedrohen weltweit Millionen Menschen. Durch den Klimawandel werden sich Hungersnöte und Wasserknappheit voraussichtlich noch verschärfen. Vor allem Menschen in Staaten südlich der Sahara sind vom Risiko häufigerer Dürren betroffen. Wissenschaftliche Instrumente, die das Ausmaß dieser Dürrerisiken erfassen, werden immer wichtiger, denn nur so können wirkungsvolle Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Für Namibia und Angola haben Forscher des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) nun ein Instrument entwickelt, das neben konventionellen Umweltparametern auch die sozialen Aspekte von Dürren erfasst. Die daraus resultierenden Vorschläge für integrierte Maßnahmen zur Verringerung von Dürrerisiken fassten die Autoren Stefan Liehr und Robert Lütkemeier im aktuellen ISOE-Policy Brief zusammen. weiterlesen…