Australiens Abkehr von Paris

Unter neuem Regierungschef Morrison Australien wieder Kohle-freundlicher

Australiens neuer Premierminister will es zwar nicht Donald Trump gleichtun und aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen – aber seine Politik macht es unwahrscheinlich, dass das Land sein Emissionsminderungsziel erreichen wird. Auch die laufenden Handelsgespräche mit der EU könnten davon abhängen, wie sich die australische Klimapolitik weiter entwickelt. Sam Morgan schildert am 31.08.2018 in EURACTIV.com, wie auch in Australien politisches Machtkalkül und das Schielen auf die nächsten Wahlen das politische Bemühen abschwächt, die in Paris vereinbarten Klimaziele doch noch zu erreichen. – Aus dem Englischen von Tim Steins. weiterlesen…

Organisierte Gefahrenabwehr gegen Stromausfälle, Hacker und Wassermangel

Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen e. V. gegründet

Sogenannte kritische Infrastrukturen sollen künftig dank einer zentralen Anlaufstelle besser geschützt werden – nicht nur vor Bedrohungen der Energieversorgung durch Hackerangriffe, sondern auch vor Gefahren, wie sie derzeit von der Rekord-Trockenheit ausgehen. Der Dürre-Sommer 2018 sei Anlass genug, die Notversorgung mit Wasser wieder zu üben, so der soeben gegründete „Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen“ (BSKI), der am 23.08.2018 mit einer Pressekonferenz in Berlin seine Arbeit aufnahm. Denn das Wissen darüber sei fast verloren gegangen. weiterlesen…

WLTP und Halogenlampen-Verbot

Neuregelungen im September 2018

Für die Erstzulassung von Kraftfahrzeugen gilt laut einer Medienmitteilung der Bundesregierung ab 01.09.2018 das neue Abgasprüfverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure – deutsch: weltweit einheitliches Leichtfahrzeuge-Testverfahren). Und: Halogenlampen dürfen ab sofort nicht mehr hergestellt werden. weiterlesen…

19 Weltstädte wollen CO2-frei bauen

Neues Klimaschutzabkommen – aber ohne deutsche Beteiligung

19 Bürgermeister von Megastädten der ganzen Welt wollen in einer gemeinsamen Erklärung den Klimaschutz stärken und ab 2030 nur noch CO2-freie Gebäude errichten. Vorschriften und Planungspolitik werden auch auf bestehende Gebäude abzielen, um sie bis 2050 auf Null zu bringen und sicherzustellen, dass die Städte die ehrgeizigen Ziele der Pariser Vereinbarung COP21 erfüllen. Unterzeichnet wurde die Erklärung allerdings nicht von deutschen Städten, obwohl Berlin und Heidelberg C40-Mitglieder sind (letzteres jedoch „zeitweilig inaktiv“). weiterlesen…

Dürre betrifft rund 90 Prozent der Fläche Deutschlands

CEDIM des KIT zieht erste Bilanz der Hitzewelle 2018

Der Vier-Monats-Zeitraum April bis Juli 2018 war der wärmste in Deutschland seit Aufzeichnungsbeginn. Viele Orte erreichten neue Allzeitrekorde und Monatsrekorde. Dazu kam eine ab Februar herrschende Trockenheit. Im August waren rund 90 Prozent der Fläche Deutschlands unter Dürre. Hitze und Trockenheit führten in mehreren Regionen Europas zu schweren Waldbränden und in Deutschland zu Ernteausfällen. Dies berichtet das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in seinem aktuellen Report. weiterlesen…

Ein Viertel der Windgeneratoren muss weg

Zu alt, zu wenig Leistung – Windenergiebranche schwächelt

Viele der in den vergangenen 25 Jahren gebauten Windenergie-Anlagen müssen aus Altersgründen (schon wieder) abgebaut werden, meldet der NDR-Niedersachsen. Vornehmlich im Norden Niedersachsens sind das nach Schätzungen der Landesregierung in Hannover bis zu einem Viertel der 6.277 Windgeneratoren. Welche Anlagen abgebaut würden, konnte Umwelt- und Energieminister Olaf Lies (SPD) am 31.08.2018 bei der Vorstellung des Energiewendeberichts 2018 (noch) nicht sagen. weiterlesen…

Rückbau von Windenergieanlagen

Gründe für Abbau nicht und Kosten kaum bekannt


2015 bis 2017 sind nach Angaben der Bundesregierung Windenergieanlagen mit insgesamt 937 Megawatt zurück gebaut worden. Aus welchen Gründen, sei nicht bekannt, heißt es in der Antwort (19/3835) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag (hib/PEZ). Auch Zahlen über Havarien von Windenergieanlagen lägen nicht vor, die Bundesregierung verweist dazu auf die Zuständigkeit der Länder bezüglich der Überwachung solcher Anlagen. weiterlesen…

Erdgas klimaschädlicher als Kohle

20 bis 100mal stärker als CO2
mit freundlicher Genehmigung von Klaus Oberzig

Eigentlich weiß es jeder oder hat schon einmal davon gehört: Erdgas ist nicht der harmlose Übergangs-Energieträger, als den es sowohl Politik als auch fossile EVU unentwegt verkaufen (jedenfalls gehen die Meinungen darüber stark auseinander). Es wirkt – wenn unverbrannt in die Atmosphäre entlassen – 20 bis 100fach stärker auf dieselbe ein als „normales“ CO2 – darauf weist Klaus Oberzig auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. wieder einmal hin. weiterlesen…

Die häufigsten Mythen über PV-Anlagen

Photovoltaik: zu teuer und nur bei gutem Wetter?

Der Rekordsommer 2018 – zweitheißester seit Beginn der Aufzeichnungen 1881 – beflügelte die Photovoltaik-Nachfrage. Dennoch wird Deutschland sein selbstgestecktes Ziel verfehlen, den Anteil der Erneuerbaren Energien bis 2030 auf 65 Prozent des Bruttostromverbrauches anzuheben. Eine Lösung könnte sein, dass mehr Verbraucher mittels Photovoltaik in die Stromselbstversorgung einsteigen. Doch viele Eigenheimbesitzer scheuen die Investition, weil sich Falschinformationen hartnäckig halten. Eine Medienmitteilung des digitalen Energiemanagers shine. weiterlesen…

Windmarkt bricht um zwei Drittel ein

Politische Rahmenbedingungen schuld, nicht mangelnde Wettbewerbsfähigkeit

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) sieht in einer während der Hamburger Windmesse veröffentlichten Medienmitteilung die deutsche Energiepolitik als Grund für den aktuellen Stellenabbau in der deutschen Windenergiebranche. Nachdem bereits im vergangenen Jahr verschiedene Unternehmen aus der Branche unpopuläre Maßnahmen zum Beschäftigungsabbau hätten treffen müssen, setzt sich dieser Trend auch im Sommer 2018 fort. Hauptsächlich betroffen sind neben den Herstellern von Windenergieanlagen auch Zulieferunternehmen. weiterlesen…