Klima wie Norditalien

Interview mit Ernst Rauch, Munich RE: „Brandenburgs Bauern sollten Oliven anbauen“

Ernst Rauch, Klimaexperte des Rückversicherers Munich Re, riet den Brandenburgischen Bauern, und nicht nur ihnen, in einem Tagesspiegel-Interview mit Heike Jahberg, sie sollten darüber nachdenken, ob sie langfristig nicht lieber Olivenbäume anpflanzen würden. Das war zwar symbolisch gemeint, aber Deutschland steuert auf ein Klima wie Norditalien zu. Jahberg: „Das hat Konsequenzen.“ weiterlesen…

Schweden 12 Jahre früher am Energie-Ziel

Ziele für 2030 werden schon dieses Jahr erreicht

Schweden hat im Aufbau Erneuerbarer Energiekapazitäten – vor allem in der Windenergie – große Fortschritte gemacht. Analysten rechnen damit, dass die Skandinavier eines ihrer Ziele für 2030 bereits Ende 2018 erreichen werden. Sam Morgan für EURACTIV.com in der Übersetzung von Tim Steins. weiterlesen…

Grüne Landesminister verlangen CO2Mindestpreis

Bundeswirtschaftsminister Altmaier kritisch

Grüne Landesressortchefs aus neun Bundesländern haben Bundeswirtschaftsminister Altmaier in einem Brief aufgefordert, CO2-Emissionen mit einem höheren Mindestpreis zu belegen. Entwicklung und Höhe des CO2-Preises sollten dabei sozialverträglich sein. Trotz steigender Ölpreise, Fahrverboten in Innenstädten und dem Verfehlen der eigenen Klimaziele reagiere die Bundesregierung träge bis gar nicht und ruhe sich auf einer bislang noch stabilen Wirtschaftslage aus, schreibt Nicole Allé für energiezukunft am 18.07.2018. weiterlesen…

Erderwärmung doppelt so hoch wie vorhergesagt

„Selbst wenn die Klimaziele erreicht werden, sind die Folgen weitreichend“

Die Studie eines internationalen Forscherteams, unter anderen der University of New South Wales in Sydney, kommt anhand der Untersuchung vergangener Wärmeperioden zu dem Ergebnis, dass die Erderwärmung unter Umständen doppelt so hoch sein wird, wie bisher vorhergesagt. Die Wissenschaftler kritisieren, dass in aktuellen Klimamodellen die Langzeitfolgen für unseren Planeten nicht ausreichend betrachtet werden. Sofortiges Handeln sei unerläßlich, um tiefgreifende Veränderungen unserer Welt zu verhindern, wie das Institut Ranke-Heinemann von der University of New South Wales in Sydney am 13.07.2018 berichtete. weiterlesen…

Chinesischer Batteriehersteller erobert deutschen Markt

Europäische Unternehmen verlieren bei der Entwicklung von Batteriezellen für Elektroautos immer mehr den Anschluss

Deshalb baut der chinesische Konzern CATL nun selbst ein Werk in Deutschland. Der erste Milliarden-Auftrag ist schon eingegangen.Schon jetzt gilt Contemporary Amperex Technology Co (CATL) als der größte Batterieproduzent in China. Bisher hat das erst 2011 gegründete Unternehmen allerdings vorrangig die heimischen Autobauer mit Akkus beliefert. Doch das soll sich nun ändern. Dafür will CATL bis 2022 stolze 240 Millionen Euro in den Aufbau einer Batteriezellenfabrik in Thüringen investieren und mindestens 600 Arbeitsplätze schaffen. Durch das Werk will der chinesische Konzern dann auch die europäische Autoindustrie mit Stromspeichern versorgen können, wie Joschua Katz am 11.07.2018 in energiezukunft berichtete. weiterlesen…

„Atomhörigkeit der EU zementiert“

Der europäischen Gerichtshof weist die österreichische Klage gegen die Beihilfe-Entscheidung der EU-Kommission zum britischen Atomkraftwerksneubau Hinkley Point C ab

Das Gericht der Europäischen Union (EuGH) hat eine Klage Österreichs gegen Beihilfen der britischen Regierung zu dem neuen Atomkraftwerk Hinkley Point C abgewiesen, die die EU-Kommission im Oktober 2014 genehmigt hatte. Worum geht es in der Klage? Eine der Beihilfen besteht darin, dass Großbritannien den AKW-Betreibern einen garantierten Einspeisetarif für 35 Jahre zugesagt hatte. Dieser Einspeisetarif bedeutet bis zu 1,6 Milliarden Euro Subventionen im Jahr. Nicole Weinhold erklärte in ERNEUERBARE ENRGIEN am 14.07.2018 die Hintergründe dieser heiklen Geschichte. weiterlesen…

Sommerwetter: Millionen Deutsche ernten Solarenergie

Speicher machen Strom und Wärme rund um die Uhr verfügbar

Fast überall in Deutschland scheint die Sonne an diesen Sommertagen länger als zwölf Stunden täglich. Bereits mehr als zehn Millionen Menschen nutzen diese kostenlose Energie für die Strom- oder Wärmeversorgung des eigenen Hauses – oft sogar auch nach Sonnenuntergang. Immer mehr Bürger komplettieren ihre Photovoltaik-Anlage mit einem Solarstromspeicher. So können sie, wie der Bundesverband Solarwirtschaft am 15.07.2018 mitteilte, den günstigen und klimafreundlichen Strom aus eigener Erzeugung auch nach Sonnenuntergang nutzen. Für den Strom, den sie nicht selbst verbrauchen, erhalten sie eine für zwanzig Jahre garantierte Einspeisevergütung. weiterlesen…

Jahrbuch beleuchtet Konflikte in der Energiewende

K18 – erstes KNE-Jahrbuch erschienen

Mit „K18 – Konflikte in der Energiewende“ ist das erste Jahrbuch des Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) erschienen. Angelegt als ein Kompendium von Artikeln, Berichten und Interviews betrachtet das Buch Konflikte im Rahmen einer naturverträglichen Energiewende und innovative und internationale Entwicklungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien, wie das KNE in Berlin mitteilte. (Titel: Konflikte in der Energiewende – © KNE) weiterlesen…

Verkehr so klimafeindlich wie nie

CO2-Reduktion nach Sektoren

Im Sektor Energiewirtschaft sind die Treibhausgasemissionen zwischen 1990 und 2017 zwar von 466 auf 328 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gesunken, im Sektor Industrie von 284 auf 193, im Gebäude-Bereich von 210 auf 130 und im Landwirtschaftssektor von 90 auf 72 Mio. t CO2-Äquivalente. Im Verkehrsbereich aber stiegen sie – von 163 auf 171 Mio. t CO2-Äquivalente. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/2967) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/2298) hervor. weiterlesen…

Im Sommer nachhaltig kühlend, im Winter Wärme-isolierend

Begrünte Fassaden in den Städten helfen gegen Feinstaub, Stickoxide und Hitze

Wissenschaftler der Universität zu Köln und des Forschungszentrums Jülich haben gezeigt, dass grüne Fassaden nicht nur das Hausklima positiv regulieren, sondern auch gesundheitsschädliche Stickoxide und Feinstaubpartikel absorbieren und filtern. Das Team um Professor Hans Georg Edelmann vom Institut für Biologiedidaktik der Uni Köln hat die Tagestemperatur-Verläufe von Efeu-begrünten Fassaden im Vergleich zu klassischen, verputzten Hausfassaden sowie die fassadennahe Luftfeuchte über mehrere Wochen aufgezeichnet. weiterlesen…