Forschungsoffensive für E-Fuels

Landesregierung, KIT und Industrie vereinbaren Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“

Eine Medienmitteilung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): Synthetische Kraftstoffe – sogenannte reFuels (auch Alternative Kraftstoffe, synthetische Treibstoffe, Desinger Fuels, E-Fuels – siehe: solarify.eu/synthetische-treibstoffe) – lassen sich aus biogenen Reststoffen in Kombination mit der direkten Umwandlung von CO2 und erneuerbarem Wasserstoff herstellen und können so helfen, das Weltklima zu schützen. Mit Partnern aus der Automobil-, Automobilzuliefer- und Mineralölindustrie und mit Unterstützung der Landesregierung Baden-Württembergs soll das im breit angelegten Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu Denken“ erforscht werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 20.07.2018 in Stuttgart unterzeichnet. weiterlesen…

Meeresspiegelanstieg gefährdet Internet

Unterirdische Infrastruktur könnte bald ausfallen

Tausende Kilometer erdverlegter Glasfaserkabel in den dicht besiedelten Küstenregionen der Vereinigten Staaten könnten bald unter Wasser stehen, befürchtet eine neue Studie von Forschern der Universitäten von Oregon und Wisconsin-Madison – schrieb Terry Devitt am 16.07.2018 auf deren Webseiten. Die Studie wurde bei einem Treffen von Internet-Netzwerkforschern präsentiert und nennt kritische Bereiche der Kommunikationsinfrastruktur, die schon in 15 Jahren von der steigenden See überflutet werden könnten, so Informatik-Professor Paul Barford, leitender Autor der Studie. weiterlesen…

Energiewende stockt – weltweit

EE-Investitionen laut IEA rückläufig

Die weltweite Energiewende kommt – nicht nur in Deutschland – ins Stocken. Erstmals seit Jahren stiegen die Investitionen in Öl und Gas wieder, während erneut seit drei Jahren weniger Geld in die Erneuerbaren fließt, meldet die Internationale Energieagentur in ihrem diesjährigen Bericht „World Energy Investment 2018“. Auch der Solarenergie-Boom könnte 2018 abflauen. weiterlesen…

Energie und Klima kaum der Rede wert

Sommer-Pressekonferenz der Kanzlerin: Alles andere wichtiger

Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte in ihrer diesjährigen Sommerpressekonferenz eigentlich über „konkrete Verbesserungen“ sprechen – wie etwa Förderung der Familien, höheres Kindergeld, die Einführung von Brückenteilzeit, Baukindergeld und Kitabetreuung, über Fragen, die Menschen im Alter bewegen, wie die Renten und die „Konzertierte Aktion Pflege“ – schließlich das Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz; bei letzterer gebe es Nachholbedarf. Doch die Fragesteller wollten mehr über Putin, Trump und Seehofer erfahren. Die Wörter „Energie“ oder „Energiewende“ kamen dabei überhaupt nicht, das Wort „Klima“ nur ein einer einzigen Frage vor. (Kommentar von Berthold Kohler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Diese Pressekonferenz war allenfalls ein Feuerwerk der Nüchternheit und des Pragmatismus“.) Das wirft ein Licht auf den Stellenwert dieser wichtigen Themen in der aktuellen Politik. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

UBA: Weg zu treibhausgasneutralem Deutschland ressourceneffizient gestalten

Szenario „GreenEe“: Einsparung von Treibhausgasen und Rohstoffen sowie erhöhter Rohstoffeinsatz für Aufbau des Erneuerbaren Energiesystems

Eine Studie des Umweltbundesamtes zeigt, so das UBA auf seiner Internetseite, dass es möglich ist, Deutschland sowohl treibhausgasneutral als auch ressourceneffizient zu gestalten. Die eine Seite der Bilanz ist die Einsparung von Treibhausgasen und Rohstoffen durch den Ausstieg aus fossilen Energieträgern und die andere Seite der erhöhte Rohstoffeinsatz für den Bau des regenerativen Energiesystems. Im Szenario „GreenEe“ können die Treibhausgasemissionen im Jahr 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 und der Rohstoffverbrauch (RMC) um fast 60 % gegenüber 2010 reduziert werden. weiterlesen…

Schlögl: „Von der Natur lernen“

Nürnberger Energiekonferenz iSEnEC: Elektroantriebe, neue Baustoffe und Ideen für Energiewende

Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsvertreter berieten am 17. und 18.07.2018 im Rahmen der Energiekonferenz iSEnEC (Integration of Sustainable Energy Conference) – nach eigenen Angaben „eine der größten Konferenzen zum Thema Integration nachhaltiger Energiesysteme“ – auf dem Nürnberger Messegelände unter anderem über batteriebetriebene Containerschiffe oder neue Baumaterialien wie Textilbeton, über Wind, Solar, Kraft-Wärme-Kopplung und Smart Grid, schließlich Speicher, Green Production, Nachwachsende Rohstoffe, sowie Elektrolyse und Brennstoffzelle – unter der allgemeinen Frage: Wie kann die Energiewende gelingen und welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden? weiterlesen…

„Energiepolitischen Stillstand beenden!“


BWE: 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung nur mit mehr Offshore-Windenergie erreichbar

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, 65 Prozent der deutschen Stromerzeugung bis zum Jahr 2030 aus erneuerbaren Energien zu decken. Aus Sicht der Offshore-Branche unternimmt die Bundesregierung zu wenig, um dieses Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Konkrete Schritte blieben bislang aus. Dringend notwendig sei eine zügige Erhöhung der Ausbaupfade für alle Erneuerbaren, darunter, wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben, ein schneller Sonderbeitrag für Offshore-Windenergie und eine Anhebung des Offshore-Ausbaudeckels, fordert der Bundesverband WindEnergie in seiner Pressemeldung vom 19.07.2018. weiterlesen…

Wie der Klimawandel die Windkraft beeinflusst

Studie anhand hochaufgelöster Modelle prognostiziert große regionale Unterschiede und starke saisonale Schwankungen in Europa

Der Klimawandel stellt die Windkraft in Europa vor große Herausforderungen. Dies haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) anhand räumlich und zeitlich hochaufgelöster Klimamodelle festgestellt. Demnach wird sich die mittlere Windstromerzeugung für den gesamten europäischen Kontinent bis Ende des 21. Jahrhunderts nur geringfügig ändern. Dafür sind im Allgemeinen größere jahreszeitliche Schwankungen sowie eine Häufung von Schwachwindphasen zu erwarten. weiterlesen…

Irland zeigt Weg aus fossilen Geschäft

Als erstes Land: Rückzug aus Finanzierung von Geschäften mit fossilen Energien

Das irische Parlament in Dublin stimmte vergangene Woche für das Gesetz zum Divestment. Leicht sei die Entscheidung allerdings nicht gefallen, die Regierungsparteien hätten sich lange gegen das Gesetz gestemmt. Nun endlich sei der Widerstand überwunden. Viele Klimaschutzorganisationen hätten lange für das Gesetz gekämpft. Dass sich nun ein ganzer Staat zum Divestment bekennt, sei ein beachtlicher Erfolg für die Divestment-Kampagne, schrieb Nicole Allé am 16.07.2018 im Portal energiezukunft. weiterlesen…

Bundesnetzagentur mit Bioenergie-Ausschreibung

Runde für Biomasseanlagen 2018

Die Bundesnetzagentur hat einer Medienmitteilung zufolge am 10.07.2018 die jährliche Ausschreibungsrunde für Biomasseanlagen eröffnet. Für diese Runde beträgt das Volumen 225.807 Kilowatt. „Nachdem es in der letzten Runde relativ wenig Wettbewerb um EEG-Zahlungen für Biomasseanlagen gab, hoffen wir in diesem Jahr auf eine höhere Beteiligung“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. weiterlesen…