Wie der Klimawandel die Windkraft beeinflusst

Studie anhand hochaufgelöster Modelle prognostiziert große regionale Unterschiede und starke saisonale Schwankungen in Europa

Der Klimawandel stellt die Windkraft in Europa vor große Herausforderungen. Dies haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) anhand räumlich und zeitlich hochaufgelöster Klimamodelle festgestellt. Demnach wird sich die mittlere Windstromerzeugung für den gesamten europäischen Kontinent bis Ende des 21. Jahrhunderts nur geringfügig ändern. Dafür sind im Allgemeinen größere jahreszeitliche Schwankungen sowie eine Häufung von Schwachwindphasen zu erwarten. weiterlesen…

Irland zeigt Weg aus fossilen Geschäft

Als erstes Land: Rückzug aus Finanzierung von Geschäften mit fossilen Energien

Das irische Parlament in Dublin stimmte vergangene Woche für das Gesetz zum Divestment. Leicht sei die Entscheidung allerdings nicht gefallen, die Regierungsparteien hätten sich lange gegen das Gesetz gestemmt. Nun endlich sei der Widerstand überwunden. Viele Klimaschutzorganisationen hätten lange für das Gesetz gekämpft. Dass sich nun ein ganzer Staat zum Divestment bekennt, sei ein beachtlicher Erfolg für die Divestment-Kampagne, schrieb Nicole Allé am 16.07.2018 im Portal energiezukunft. weiterlesen…

Bundesnetzagentur mit Bioenergie-Ausschreibung

Runde für Biomasseanlagen 2018

Die Bundesnetzagentur hat einer Medienmitteilung zufolge am 10.07.2018 die jährliche Ausschreibungsrunde für Biomasseanlagen eröffnet. Für diese Runde beträgt das Volumen 225.807 Kilowatt. „Nachdem es in der letzten Runde relativ wenig Wettbewerb um EEG-Zahlungen für Biomasseanlagen gab, hoffen wir in diesem Jahr auf eine höhere Beteiligung“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Klima wie Norditalien

Interview mit Ernst Rauch, Munich RE: „Brandenburgs Bauern sollten Oliven anbauen“

Ernst Rauch, Klimaexperte des Rückversicherers Munich Re, riet den Brandenburgischen Bauern, und nicht nur ihnen, in einem Tagesspiegel-Interview mit Heike Jahberg, sie sollten darüber nachdenken, ob sie langfristig nicht lieber Olivenbäume anpflanzen würden. Das war zwar symbolisch gemeint, aber Deutschland steuert auf ein Klima wie Norditalien zu. Jahberg: „Das hat Konsequenzen.“ weiterlesen…

Schweden 12 Jahre früher am Energie-Ziel

Ziele für 2030 werden schon dieses Jahr erreicht

Schweden hat im Aufbau Erneuerbarer Energiekapazitäten – vor allem in der Windenergie – große Fortschritte gemacht. Analysten rechnen damit, dass die Skandinavier eines ihrer Ziele für 2030 bereits Ende 2018 erreichen werden. Sam Morgan für EURACTIV.com in der Übersetzung von Tim Steins. weiterlesen…

Grüne Landesminister verlangen CO2Mindestpreis

Bundeswirtschaftsminister Altmaier kritisch

Grüne Landesressortchefs aus neun Bundesländern haben Bundeswirtschaftsminister Altmaier in einem Brief aufgefordert, CO2-Emissionen mit einem höheren Mindestpreis zu belegen. Entwicklung und Höhe des CO2-Preises sollten dabei sozialverträglich sein. Trotz steigender Ölpreise, Fahrverboten in Innenstädten und dem Verfehlen der eigenen Klimaziele reagiere die Bundesregierung träge bis gar nicht und ruhe sich auf einer bislang noch stabilen Wirtschaftslage aus, schreibt Nicole Allé für energiezukunft am 18.07.2018. weiterlesen…

Erderwärmung doppelt so hoch wie vorhergesagt

„Selbst wenn die Klimaziele erreicht werden, sind die Folgen weitreichend“

Die Studie eines internationalen Forscherteams, unter anderen der University of New South Wales in Sydney, kommt anhand der Untersuchung vergangener Wärmeperioden zu dem Ergebnis, dass die Erderwärmung unter Umständen doppelt so hoch sein wird, wie bisher vorhergesagt. Die Wissenschaftler kritisieren, dass in aktuellen Klimamodellen die Langzeitfolgen für unseren Planeten nicht ausreichend betrachtet werden. Sofortiges Handeln sei unerläßlich, um tiefgreifende Veränderungen unserer Welt zu verhindern, wie das Institut Ranke-Heinemann von der University of New South Wales in Sydney am 13.07.2018 berichtete. weiterlesen…

Chinesischer Batteriehersteller erobert deutschen Markt

Europäische Unternehmen verlieren bei der Entwicklung von Batteriezellen für Elektroautos immer mehr den Anschluss

Deshalb baut der chinesische Konzern CATL nun selbst ein Werk in Deutschland. Der erste Milliarden-Auftrag ist schon eingegangen.Schon jetzt gilt Contemporary Amperex Technology Co (CATL) als der größte Batterieproduzent in China. Bisher hat das erst 2011 gegründete Unternehmen allerdings vorrangig die heimischen Autobauer mit Akkus beliefert. Doch das soll sich nun ändern. Dafür will CATL bis 2022 stolze 240 Millionen Euro in den Aufbau einer Batteriezellenfabrik in Thüringen investieren und mindestens 600 Arbeitsplätze schaffen. Durch das Werk will der chinesische Konzern dann auch die europäische Autoindustrie mit Stromspeichern versorgen können, wie Joschua Katz am 11.07.2018 in energiezukunft berichtete. weiterlesen…

„Atomhörigkeit der EU zementiert“

Der europäischen Gerichtshof weist die österreichische Klage gegen die Beihilfe-Entscheidung der EU-Kommission zum britischen Atomkraftwerksneubau Hinkley Point C ab

Das Gericht der Europäischen Union (EuGH) hat eine Klage Österreichs gegen Beihilfen der britischen Regierung zu dem neuen Atomkraftwerk Hinkley Point C abgewiesen, die die EU-Kommission im Oktober 2014 genehmigt hatte. Worum geht es in der Klage? Eine der Beihilfen besteht darin, dass Großbritannien den AKW-Betreibern einen garantierten Einspeisetarif für 35 Jahre zugesagt hatte. Dieser Einspeisetarif bedeutet bis zu 1,6 Milliarden Euro Subventionen im Jahr. Nicole Weinhold erklärte in ERNEUERBARE ENRGIEN am 14.07.2018 die Hintergründe dieser heiklen Geschichte. weiterlesen…

Sommerwetter: Millionen Deutsche ernten Solarenergie

Speicher machen Strom und Wärme rund um die Uhr verfügbar

Fast überall in Deutschland scheint die Sonne an diesen Sommertagen länger als zwölf Stunden täglich. Bereits mehr als zehn Millionen Menschen nutzen diese kostenlose Energie für die Strom- oder Wärmeversorgung des eigenen Hauses – oft sogar auch nach Sonnenuntergang. Immer mehr Bürger komplettieren ihre Photovoltaik-Anlage mit einem Solarstromspeicher. So können sie, wie der Bundesverband Solarwirtschaft am 15.07.2018 mitteilte, den günstigen und klimafreundlichen Strom aus eigener Erzeugung auch nach Sonnenuntergang nutzen. Für den Strom, den sie nicht selbst verbrauchen, erhalten sie eine für zwanzig Jahre garantierte Einspeisevergütung. weiterlesen…