Gas aus Altkunststoffen

Neues Verfahren verwertet kohlenstoffhaltige Sortierreste und Abfälle

Bisher bereiteten Kunststoffe, wie z. B. PVC, bei der Abfallbehandlung Probleme. Sie boten zwar hohen Heizwert, aber bei der Verbrennung entstehen gesundheitsgefährdende Verbindungen, die in die Umwelt gelangen können. Das BINE-Projektinfo „Synthesegas aus Kunststoffabfällen erzeugen“ (05/2016) stellt ein neues Vergasungsverfahren für diese Müllfraktion vor. weiterlesen…

Greenpeace-Protest über Abbruchkante

Welzow-Süd I: Kletterer fordern Kohleausstieg

Für einen Ausstieg aus der Braunkohle haben 20 Greenpeace-Aktivisten am Abend des 09. 05. 2016 an der Abbruchkante des Tagebaus Welzow-Süd I im Geisterdorf Haidemühl protestiert. Die Kletterer spannten ein 200 Quadratmeter großes Banner mit der Aufschrift „#Keep it in The Ground“ (Lasst es im Boden) zwischen den Schornsteinen einer ehemaligen Glasfabrik – so eine Pressemitteilung von Greenpeace. weiterlesen…

Nuklearmaterial besser geschützt

BMUB: Weltweiter Schutz nuklearen Materials vor Diebstahl und Sabotage deutlich verbessert

Am 08.05.2016 trat das umfassend geänderte internationale Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial und Atomanlagen in Kraft. Bezog es sich bisher auf den Schutz des nuklearen Materials bei Transporten, gilt das Übereinkommen nun auch für Atomanlagen. Es wurde inzwischen von mehr als hundert Staaten unterzeichnet und kann somit in Kraft treten. weiterlesen…

Umweltrat gibt Impulse für integrative Umweltpolitik

Transformationen anstoßen, Zielkonflikte entschärfen

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert in seinem am 10.05.2016 an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergebenen Umweltgutachten 2016 eine anspruchsvolle und integrative Umweltpolitik. Der Handlungsdruck beispielsweise durch Klimawandel und Biodiversitätsverlust sei so groß, dass er mit herkömmlichen Ansätzen allein nicht mehr bewältigt werden könne. Notwendig seien strukturelle Veränderungen in Bereichen wie Landwirtschaft, Energie und Wohnen, so eine Pressemitteilung des SRU.
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10H-Gesetz verfassungsgemäß

Bayerischer Verfassungsgerichtshof segnet CSU-Windkraft-Stopp ab – Fell und Friedl: „Schwarzer Tag für den Klimaschutz in Bayern“

Windgenerator im Bau unterm Bayernwappen - Montage © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer Bayerische Verfassungsgerichtshof in München hat am 09.05.2016 erklärt, der „CSU-Windkraft-Stopp“ mit dem 10 H-Gesetz sei mit der bayerischen Verfassung vereinbar, obwohl ein ganzer Absatz der neuen Bauordnung (Art. 82 Abs. 5) das Rechtsstaatsprinzip verletzt. Die beiden Kläger Hans-Josef Fell, ehemaliger MdB der Grünen, und Patrick Friedl, Grünen-Stadtrat aus Würzburg, sehen in diesem Urteil einen „schwarzen Tag für den Klimaschutz in Bayern“. weiterlesen…

BEE: Negative Strompreise = Marktversagen

Bundesverband Erneuerbare Energie: Zu viel Braunkohlestrom

Am 08.05.2016 verzeichnete die Europäische Strombörse EPEX am Spotmarkt für Deutschland wieder einmal negative Preise. In der Spitze zahlten Betreiber von Braunkohlekraftwerken 24 Ct/kWh Strom, um ihn ins Netz zu entsorgen. Dieses Bild wiederholt sich – so der Bundesverband Erneuerbare Energie – jedes Frühjahr um Pfingsten, wenn unflexibler Strom aus Braunkohlemeilern die Netze verstopft. An den Wochenenden oder an Feiertagen fehlt der Stromverbrauch aus der Industrie. Die Kraftwerke laufen nur mit minimaler Besetzung und können nicht ausreichend herunterfahren. weiterlesen…

Kaufprämie für E-Autos wird kaum wirken

Studie hält Zusatzdienste für wirkungsvoller als Preisnachlässe

Die milliardenteure Kaufprämie für E-Autos wird kaum wirken. Eine im Journal of Business Economics veröffentlichte Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management und TU Darmstadt zeigt: Kaufanreize über exklusive Mobilitätsdienste wirken deutlich stärker als Kaufanreize über den Preis. weiterlesen…

Abgas-Skandal weitet sich aus

Vor allem VW muss sich Sorgen machen

Der Skandal um gefälschte Abgaswerte nimmt immer neue Ausmaße an. Soeben berichtete Bild am Sonntag (BamS) von einer geheimen Tabelle des Kraftfahrtbundesamtes (KBA), nach denen z.B. die Volkswagen AG schon 2013 erfahren hatte, dass ausgerechnet die als besonders umweltfreundlich gepriesenen Autos ihrer BlueMotion-Serie weit mehr CO2 emittierten als angegeben. 53 Dieselfahrzeuge habe das KBA über Monate genauer unter die Lupe genommen worden und dabei auch deren CO2-Emissionen ermittelt. Ein Dutzend Messwerte seien laut BamS in der Liste rot markiert, was bedeute, dass die Verbrauchsangaben um mehr als zehn Prozent vom angegebenen Wert abwichen. weiterlesen…

„Die Natur schlägt erbarmungslos zurück“

Hans-Josef Fell über Waldbrände in Alberta: 100 000 Klimaflüchtlinge in Kanada

Hans-Josef Fell - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftIn seiner jüngsten Rundmail zieht Ex-MdB und Engery Watch Group-Präsident Hans Josef Fell seine Schlüsse aus den verheerenden Waldbränden in Kanada: Über 1.000 Quadratkilometer, mehr als die Fläche Berlins steht in Alberta, zweieinhalb Flugstunden nordwestlich von Vancouver, in Flammen, bzw. ist bereits niedergebrannt. Bislang haben mehr als 80.000 Menschen Fort McMurray, das Zentrum der kanadischen Ölsandförderung verlassen. Rund 1.600 Wohnhäuser und andere Gebäude sind abgebrannt. Jetzt drohen drohen die Flammen auf die Nachbarprovinz Saskatchewan überzugreifen. weiterlesen…

Zukunftsorientierte Energiepolitik gefordert

Appell an die Bundesregierung

Das Netzwerk für Erneuerbare Energien „Metropolsolar Rhein-Neckar“ hat unter der Überschrift „Für eine zukunftsorientierte Energiepolitik“einen Appell gestartet, um doch noch weitreichende Änderungen an den EEG-Reformplänen der Bundesregierung zu erreichen. „Es geht uns darum, den Protest in der Bevölkerung zu kanalisieren. Dafür haben wir zentrale Forderungen aufgestellt“, sagte Daniel Bannasch, Geschäftsführender Vorstand von Metropolsolar Rhein-Neckar, zu Sandra Enkhardt von pv magazine. Prominente Vertreter der Erneuerbaren-Branche haben den Aufruf bereits unterzeichnet. Täglich wachse die Liste der Unterstützer.
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