IKT helfen Klimaziel zu erreichen

GeSi-Studie #SMARTer2030: Informations- und Kommunikationstechnologien können wirtschaftlichen Nutzen schaffen und Deutschland bei der Erreichung der Klimaziele helfen

Die Bundesregierung hat mit zwei Projekten auf den schleppenden Klimaschutz-Fortschritt reagiert: den nationalen Plan zur Erhöhung der Energieeffizienz und das „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“. Ihre eigene Expertenkommission kam jedoch zu dem Ergebnis, dass „immer noch eine ganz beachtliche Lücke“ die Realisierung des Ziels gefährde. weiterlesen…

Kohle essen Wasser auf

…für eine Milliarde Menschen

Kohlekraftwerke schaden dem Klima und unserer Gesundheit. Mit dem Wasser, das alle Kohlekraftwerke weltweit verbrauchen, ließe sich eine Milliarde Menschen mit Trinkwasser versorgen. Dies belegt ein Ende März 2016 veröffentlichter Greenpeace-Report. Erstmals werden darin die Auswirkungen der weltweit 8.400 Kohlekraftwerke auf den aktuellen sowie künftigen Wasserbedarf analysiert. Die Studie identifiziert Regionen, in denen bestehende und geplante Kohlekraftwerke den Wassermangel weiter verstärken, bzw. verstärken werden. weiterlesen…

„Leitmarkt für das neue Automobilzeitalter“

Mehr Know-how und Sichtbarkeit für Elektromobilität

Vom 14.- 15.04.2016 fand in Leipzig die Ergebniskonferenz zum ressortübergreifenden Förderprogramm „Schaufenster Elektromobilität“ statt. Mit dem Förderprogramm hat die Bundesregierung seit 2012 Fördermittel in Höhe von Elektro-Lade-Station der Multi-Energie-Tankstelle - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft180 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das gesamte Projekt-Investitionsvolumen – unter Einbeziehung des Projektengagements aller Projektpartner in Bund und Ländern – beläuft sich insgesamt auf knapp 400 Millionen Euro. weiterlesen…

Wieviel Lärm machen Windräder?

Bundesweiter Projektverbund erforscht Schwingungen der Windräder

Windkraftanlagen verursachen Schall und Erschütterungen. Wie beides zusammenhängt und besser prognostiziert und gesenkt werden kann, erforscht der bundesweite Projekt- und Forschungsverbund TremAc (Objektive Kriterien zu Erschütterungs- und Schallemissionen durch Windenergieanlagen im Binnenland). weiterlesen…

Berliner Energietage 2016 beendet

47 Veranstaltungen, drei Fachmessen, über 300 Referenten

Die Initiative „Energieeffizienz-Netzwerke“ organisierte gemeinsam mit dem Fraunhofer ISI einen moderierten Erfahrungsaustausch zur Netzwerkarbeit. Zum Einstieg in die Veranstaltung „Energieeffizienz-Netzwerke – Chancen für die deutsche Wirtschaft und für den Klimaschutz“ hob Ulrich Benterbusch (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) hervor, dass Energieeffizienz-Netzwerke von zentraler Bedeutung seien, um die Ziele des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 für den Bereich der Industrie zu erreichen. Anschließend wurden die Vorteile von Energieeffizienz-Netzwerken für Industriebetriebe und Energiewirtschaft durch die Verbandsvertreter Dr. Eberhard von Rottenburg (Bundesverband der Deutschen Industrie) und Dr. Jan Witt (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) dargelegt. weiterlesen…

Bürger werden ausgebremst

Studie zeigt: Bürgerenergie durch Ausschreibungen bedroht

Die ab 2017 geplanten Ausschreibungen für Onshore-Windenergie drohen Bürgerwindakteure zu benachteiligen und verzerren die derzeit ausgeglichenen Wettbewerbsbedingungen zugunsten finanzstarker Akteure. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, welche die World Wind Energy Association (WWEA) und der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) NRW am 22.03.2016 in Düsseldorf veröffentlicht haben. weiterlesen…

„Braunkohle muss im Boden bleiben“

Braunkohleplanung der Länder an nationale Klimaschutzziele anpassen

Genehmigte Tagebaue in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt dürfen insgesamt nur zur Hälfte ausgekohlt werden – um hier Planbarkeit und Sicherheit zu schaffen, ist ein nationaler Kohlekonsens nötig. Damit Deutschland seine Klimaschutzziele für 2030, 2040 und 2050 erfüllen kann, muss etwa die Hälfte der derzeit noch zur Förderung genehmigten Braunkohlevorräte unter der Erde bleiben. weiterlesen…

Deutschland Schlusslicht bei Elektroautos?

„Bundesregierung verpasst den Anschluss bei der Elektromobilität“

Mit Sorge beobachtet der Präsident der Energy Watch Group, Hans-Josef Fell, dass der Energiebedarf des Verkehrs seit Jahren ansteigt. Inzwischen sei er bei 730 Terawattstunden angelangt, obwohl er bis 2020 um 10% im Vergleich zu 2005 auf etwa 646 TWh sinken hätte sollen. 20% des gesamt Treibhausgas-Ausstoßes stamme aus dem Verkehrssektor, 95% davon würden durch den Straßenverkehr verursacht. Während Autos immer effizienter würden, wachse der Verkehr auf den Straßen an. Damit bleibe die positive Wirkung der Effizienzsteigerung aus, wie er in seinem Newsletter vom 11.04.2016 schreibt. weiterlesen…

Akzeptanz erhöhen

Studie: finanzielle Bürgerbeteiligung an Energiewende-Projekten

Mit der finanziellen Beteiligung von Bürgern beispielsweise am Bau neuer Stromnetze oder an neuen Windparks sollen die Akzeptanz und das Vertrauen in notwendige Energie-Infrastrukturprojekte gesteigert und deren Realisierung beschleunigt werden. Ob diese Ziele mit den derzeit vorhandenen Instrumenten erreicht werden, untersucht eine Studie, die am 08.04.2016 vorgestellt und vom Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig erstellt wurde. Auftraggeber sind die Bertelsmann-Stiftung, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und die Rechtsanwaltskanzlei Wolter-Hoppenberg. weiterlesen…

Genehmigung für Abfalllager erteilt

Zwischenlagerung bis zur Inbetriebnahme eines Bundesendlagers

Am 11.04.2016 teilte das Hessische Umweltministerium mit, dass es der RWE Power AG in Essen am 05.04.2016 eine Genehmigung nach § 7 der Strahlenschutzverordnung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen in einem neuen Abfalllager am Standort Biblis erteilt hat.
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