Luftverschmutzung fordert immer mehr Todesopfer

Bis 2050 könnten jährlich 6,6 Millionen Menschen an Schadstoffbelastung sterben

Jedes Jahr sterben weltweit 3,3 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung. Diese Zahl könnte sich bis 2050 verdoppeln, wenn die Emissionen ähnlich ansteigen wie bisher – das hat die Studie eines Teams um Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz ergeben. Die Hauptquellen für schlechte Luft sind überraschenderweise nicht Industrie und Verkehr, sondern häusliche Kleinfeuer und die Landwirtschaft. weiterlesen…

30 Mrd.-Loch in AKW-Kassen

Stresstest: Zu wenig Rückstellungen für AKW-Rückbau, Abtransport und Endlagerung
BMWi: Noch kein Stresstest-Ergebnis

Einige Zeitungen kennen bereits den Stresstest des BMWi für die Atomkraftwerke der Republik – das BMWi sagt: Der ist noch gar nicht fertig. Der – angebliche – Stresstest zeigt laut Rheinischer Post: „Die Rückstellungen sind viel zu gering“. So sollen  E.ON bis zu zwölf, RWE bis zu zehn zwölf Milliarden Euro fehlen, auf EnBW und Vattenfall kämen gleichermaßen Milliarden-Fehlbeträge. Entsprechend stürzten die Aktien der Atomkonzerne ab. Das nennt Wirtschaftsminister Gabriel „unverantwortliche Spekulationen“. Ein BMWi-Beamter bezeichnete die 30-Milliarden-Lücke denn auch als „völlig unrealistisch“. weiterlesen…

Roadshow der Nachhaltigkeitsforschung

FONA3-BMBF lud nach Bonn ein

Das 12. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit brachte in Bonn vom 14.-16.09.2015 mehr als 500 Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu Vorträgen und Diskussionen über Stand und aktuelle Ergebnisse der Nachhaltigkeitsforschung zusammen. Als Top-Redner sprachen der ehemalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und die Professoren Robert Schlögl (Fritz-Haber-Institut und CEC-Mühlheim), Wolfgang Marquardt vom Forschungszentrum Jülich sowie Jörg Hacker (Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften). Für das BMBF ergriffen Karl Eugen Huthmacher und Wilfried Kraus das Wort. weiterlesen…

Gefährliche Abwässer

UBA: Von Kläranlagen-Verstopfungen bis Chemikalien im Grundwasser

„Küchenabfälle, abgelaufene Medikamente, Lacke, Farben oder Feuchttücher – all diese Dinge spülen die Deutschen im WC herunter. Keine gute Idee“, meint das Umweltbundesamt in einer Pressemitteilung. Durch Verstopfungen oder lahmgelegte Pumpwerke entstehen jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe an unseren Abwassersystemen. Ein großes Problem sind Toilettentücher, die immer öfter Verstopfungen und Pumpenausfälle verursachen. Als tickende Zeitbombe aber könnte sich der Dauereintrag an Medikamentenspuren ins Wasser herausstellen. weiterlesen…

PV-Beschäftigtenzahlen sinken radikal

Photovoltaik-Branche schrumpft gewaltig

Die Zahl der Beschäftigten in der Photovoltaik-Branche ist stark zurückgegangen, wie aus einer Antwort der Bundesregierung (18/5898) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/5774) vom 01.09.2015 hervorgeht. Waren 2012 noch 100.300 Personen in der Branche beschäftigt, betrug die Gesamtzahl 2013 nur noch 56.000. Solarify dokumentiert die Antwort. weiterlesen…

Kritische Auto-Studie des BUND zur IAA

Gutachten: Modellpolitik der deutschen Autoindustrie gefährdet Ziele beim Klimaschutz

Blau, Grün und Weiß sind die dominierenden Farben bei der Gestaltung von Ständen auf den großen Automobilmessen wie der Internationalen Automobilausstellung (IAA). Die deutsche Automobilindustrie will damit ihren Willen zu sauberer, moderner Technik suggerieren. Die Realität ist allerdings einen andere. Das zeigt das neue von BUND und Verkehrsclub Deutschland (VCD) beauftragte Gutachten zur Modellentwicklung in der deutschen Automobilindustrie ganz deutlich.

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2016er Etat für Bildung und Forschung

„Beste Bildungschancen für jeden“

So überschreibt das BMBF seine Pressemeldung anlässlich seines Haushalts 2016 –  die Ausgaben für Bildung und Forschung steigen auf rund 16,4 Milliarden Euro. Ein großer Teil werde für mehr Bildungsgerechtigkeit eingesetzt, sagte Bildungsministerin Wanka im Bundestag. Denn „Bildungschancen sind Lebenschancen, zum Beispiel auch für Zuwanderer.“ weiterlesen…

Vassiliadis: Energiewende belastet künftige Generationen

RWE-Cicero-Diskussion um Energie und Gerechtigkeit

Für IG BCE-Chef Michael Vassiliadis ist die Energiewende nahezu Teufelswerk. Wie sie derzeit geplant sei, habe sie keine Zukunft und sei zudem noch ungerecht, sagt er immer wieder, so auch am 10.09.2015 bei der Veranstaltung „Schöner Scheitern – wieso die Energiezukunft Irrwege braucht„. Kohlefreund Vassiliadis sieht nur Irrwege: Die Gelder landen an der falschen Stelle, Ressourcen würden verschenkt, Probleme auf die nächste Generation verschoben. Für ihn ist der geplante Komplett-Umstieg auf Erneuerbare Energien eigentlich nicht umsetzbar, jedenfalls nicht ohne extreme soziale Härten. Am liebsten würde er die Kohlekraftwerke erst mal nicht abstellen lassen. weiterlesen…

Fell: Fossile Propaganda-Rhetorik widerlegt

Netzstabilität durch Erneuerbare verbessert

Seit vielen Jahren warnt die fossil/atomare Stromwirtschaft, dass mit einem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien die Netzstabilität gefährdet sei. Netzausfälle (Blackouts) nähmen zu, und die Versorgungssicherheit nähme ab. Nur „sichere Grundlast wie Kohle und Atom“ könnten dieselbe gewährleisten, schwankende Energiequellen wie Solar und Wind gefährdeten sie zunehmend. Laut energywatch-Präsident Hans-Josef Fell sei das jetzt endgültig durch neue Zahlen der Bundesnetzagentur widerlegt worden. weiterlesen…

Ökumenischer Pilgerweg zur Weltklimakonferenz startet

Christen zum Einsatz gegen Klimawandel aufgefordert

Mit einem Festakt, Symposien, Workshops und einem ökumenischen Gottesdienst hat am 13.09.2015 in Flensburg die Aktion „Geht doch! Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ ihren bundesweiten Auftakt genommen. Auf zwölf Etappen und rund 1.500 Kilometern Wegstrecke werden die Pilger von Flensburg über Bremen, Osnabrück, das Ruhrgebiet und Bonn bis nach Paris wandern, wo sich vom 30. November bis 11. Dezember die Staats- und Regierungschefs zur Weltklimakonferenz treffen. weiterlesen…