Wie passen Marktwirtschaft und Klimaschutz zusammen?

Zukunftsgruppe Wettbewerb & Nachhaltigkeit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zieht Bilanz

Die Zukunftsgruppe Wettbewerb & Nachhaltigkeit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat sich mit der Frage beschäftigt, wie sich wirtschaftlicher Wettbewerb einerseits und Nachhaltigkeitsziele andererseits auf einen Nenner bringen lassen. Können die ambitionierten Ziele für nachhaltige Entwicklung trotz Wettbewerbs zwischen Unternehmen erreicht werden? Wie kann ein Unternehmen Zulieferern im globalen Süden bessere Bedingungen anbieten, wenn es zugleich die Wettbewerber im Preis unterbieten will? Widersprechen einander Klimaschutz und Marktwirtschaft? Nun hat sie ein Grundlagenwerk vorgelegt. (Bild: Haucap et al. ‚Competition and Sustainability‘ – © Verlag Edward Elgar Publications) weiterlesen…

Halbzeit bei den SDGs

Transformationsbericht „Kreislaufwirtschaft“

Treibhausgase werden zur Hälfte emittiert bei der Gewinnung und Verarbeitung von fossilen Rohstoffen. Wenn wir diesen bedeutenden Faktor des Klimawandels angehen wollen, müssen wir hier ansetzen. Die Kreislaufwirtschaft bietet auf den verschiedenen Feldern Antworten dazu, wie der vom Kabinett am 27.03,2024 beschlossene Transformationsbericht „Kreislaufwirtschaft“ erläutert. (Grafik: 17 Sustainable Development Goals – Nachhaltigkeitsziele Übersicht deutsch – © UN.Org/sustainabledevelopment) weiterlesen…

Wie Öl- und Gasexporteure ihre Volkswirtschaften auf grünen Wasserstoff umstellen können

Beispiel Saudi-Arabien, Kasachstan und Nigeria

Viele Volkswirtschaften sind abhängig von Öl- und Gasexporten. Doch der Kampf gegen die Klimaerwärmung lässt die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen weltweit sinken und unterstreicht die Notwendigkeit wirtschaftlicher Diversifizierung. In einer neuen Studie für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISII untersucht, welche Risiken und Chancen dieser Umstieg beispielhaft für Saudi-Arabien, Kasachstan und Nigeria mit sich bringen könnte, und ob und in welchem Ausmaß der Export fossiler Energieträger in Zukunft durch den Export von grünem Wasserstoff und dessen Derivaten ersetzt werden könnte. Ihre Ergebnisse haben sie in der Untersuchung mit dem Titel „The role of green hydrogen in the energy transformation of fossil fuel exporters“ zusammengefasst. weiterlesen…

Kreislauffähigkeit online selber testen

Circularity Check erleichtert Einstieg in die Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft hat in der Schweiz großes Potenzial: Der Innovationsstandort Schweiz mit gut ausgebildeten Fachkräften und hohem Qualitätsstandard hat gute Voraussetzungen, die Chancen der Kreislaufwirtschaft künftig besser zu nutzen. Doch wie weit bin ich mit meinem Unternehmen überhaupt? Der von der Berner Fachhochschule Wirtschaft und Konjunkturforschungsstelle KOF /Eidgenössische Technische Hochschule ETH Zürich lancierte Circularity Check hilft beim Einstieg in die Transformation zur Kreislaufwirtschaft. weiterlesen…

„Revalue your clothes – implementing a circular textiles economy“

Master Thesis über Aufbau eines starken zirkulären Netzwerkes für eine textile Kreislaufwirtschaft

Die Regeln der Modeindustrie werden von global agierenden Fast Fashion-Riesen bestimmt, deren lineare Wirtschaftsweise auf Ausbeutung von Natur und Gesellschaft fußt. Dies zerstört konsequent ökologische, soziale und auch ökonomische Werte. Eine gerechte Modeindustrie braucht einen neuen globalen Rechtsrahmen und eine gesteigerte Wertschätzung für Qualität seitens der KonsumentInnen, wie Circular Berlin, in dem Artikel „Revalue your clothes – Einführung einer Kreislaufwirtschaft für Textilien“ erklärt, der in der dritten Ausgabe des Magazins der Bundeskanzler Helmut Schmidt Stiftung zum diesjährigen Thema „Remaking Globalization“ veröffentlicht wurde. (Titel: „Revalue your clothes – Einführung einer Kreislaufwirtschaft für Textilien“ – © Text Sarah Keller, herausgegeben von Lucy Bowen; Circular Berlin) weiterlesen…

„Smart Waste Tal“

Digitale Lösungen für Vermeidung, Trennung und Recycling von Abfall – Veranstaltung mit Circular Valley Stiftung

Wuppertal ist eines von 73 Modellprojekten für „Smart Cities made in Germany“, ein vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördertes Digitalisierungsprogramm. Der Startschuss für das Projekt „Smart Waste Tal“ in Wuppertal fiel im März 2022. Seitdem wurden Workshops mit Bürgern organisiert, Gespräche mit Fachexperten geführt und mit Hochdruck an einer Strategie für die Smart City Wuppertal gearbeitet, die im April 2023 vom Rat der Stadt beschlossen wurde. Insgesamt wurden in der Strategie zunächst drei Kernprojekte verankert, die bis zum Ende des Förderzeitraums (Ende 2026) umgesetzt werden. Das Kernprojekt wird gemeinsam mit dem Wuppertal Institut, der AWG Wuppertal und der gemeinnützigen Stiftung Circular Valley umgesetzt. weiterlesen…

Masterstudiengang Circular Economy, berufsbegleitend

„Die Weichen in Richtung Zukunft stellen“ – Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeits-Management am Campus Burghausen

Das Klima und die Umwelt schützen, natürliche Ressourcen schonen und gleichzeitig den Industriestandort stärken: Vor diesem Hintergrund bietet die Academy for Professionals (afp) seit dem Sommersemester 2022 am Campus Burghausen den neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Circular Economy“ an. Kreislaufwirtschaftlich produzierende Unternehmen arbeiten so, dass industrielle Nebenprodukte und umweltschädliche Abfälle wie beispielsweise CO2-Emissionen verringert werden oder am besten gar nicht erst entstehen. Die Kreislaufwirtschaft verbindet Ökologie, Klimaschutz und Wirtschaftskraft. (Foto: Campus Burghausen – © Campus Burghausen, Eig. Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Textile Kreislaufwirtschaft

BASF und Inditex er­zielen Durch­bruch mit Nylon aus Stoffabfällen

Die BASF und Inditex (ZARA) haben am 23.01.2024 in einer gemeinsamen Medienmitteilung einen Durchbruch bei ihren Bemühungen verkündet, Zirkularität in der Textilindustrie zu fördern. Mit der Markteinführung von loopamid®, einem Polyamid 6 (PA6, auch bekannt als Nylon 6), das zu 100 Prozent aus Textilabfällen hergestellt wird, bietet die BASF die erste zirkuläre Lösung für Nylonbekleidung an, die vollständig auf Textilabfällen basiert. Zara hat eine Jacke aus 100 Prozent loopamid (für € 179) gefertigt, die weltweit erhältlich ist. Gemäß eines „Design für Recycling“-Ansatzes sind alle Teile, einschließlich Stoffe, Knöpfe, Füllung, Klettverschluss und Reißverschluss aus loopamid gefertigt. weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft: Zweites Leben für E-Motoren

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA mit Projekt REASSERT

Immer mehr Elektroautos werden verkauft, dementsprechend steigt die Anzahl der produzierten Elektromotoren. Diese werden am Ende ihrer Nutzungsdauer geschreddert und anschließend recycelt. Einzelne Komponenten und Baugruppen können nicht mehr wiederverwendet werden. Nachhaltige Werterhaltungsstrategien, um Elektromotoren im Sinne einer modernen Kreislaufwirtschaft aufzuarbeiten und wiederzuverwerten, fehlen bislang. Im Projekt REASSERT verfolgen Forschende am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA gemeinsam mit Industriepartnern verschiedene Ansätze, die die Reparatur, Aufarbeitung und erneute Verwendung des Elektromotors ebenso umfassen wie neue Designs für die Kreislaufwirtschaft. (Bild: Projekt REASSERT will Prototypen eines Elektromotors für die Kreislaufwirtschaft entwickeln – © Schaeffler) weiterlesen…

Mehrdimensionale Kreislaufwirtschaft in chemischer Industrie möglich

Werner Siemens-Stiftung fördert Forschungszentrum mit 100 Mio. Schweizer Franken

Mit effizientem Recycling von Kunststoffgemischen als erklärtem Ziel will ein Team um Regina Palkovits und Jürgen Klankermayer von der RWTH Aachen in einem WSS-Forschungszentrum katalytisch getriebene Produktionsverfahren entwickeln, die eine mehrdimensionale Kreislaufwirtschaft in der chemischen Industrie ermöglichen. Das „Jahrhundertprojekt“ der Werner Siemens-Stiftung (WSS) wird mit 100 Millionen Schweizer Franken, verteilt auf zehn Jahre, ausgestattet. weiterlesen…