Schweizer Unternehmen will jährlich 4.000 Tonnen CO2 versteinern

Climeworks treibt auf Island „Direct Air Capture“ voran

Die Abscheidung von CO2 aus der Luft ist bisher zwar noch teuer, aber sie funktioniert. Immer mehr Klimaforscher sind überzeugt davon, dass sich die globale Erwärmung allein durch sinkende Emissionen nicht stoppen lassen wird. Sie fordern daher sogenannte negative Emissionen – etwa mit der Idee „Direct Air Capture“ (DAC): Kohlendioxid wird direkt der Luft entzogen oder in Produktionsprozessen, bzw. aus klimaneutralen Biomassekraftwerken abgeschieden – sogenannte negative Emissionen. Das Cleantech-Unternehmen Climeworks plant gemeinsam mit dem Carbfix-Projekt und dem Energieversorger ON Power auf Island die Skalierung der sogenannten Carbon Dioxide Removal-Technologie. Mit der neuen Technologie-Generation will Climeworks jährlich 4.000 Tonnen CO2 unterirdisch in Stein speichern. (Foto Direct-Air-Capture-Anlage © Climeworks, Julia Dunlop) weiterlesen…

Oberleitungs-Lkw im Schwarzwald

18 Kilometer Teststrecke

Im Frühjahr 2021 sollen im Murgtal im Schwarzwald 18 Kilometer einer Teststrecke für Oberleitungs-Lkw in Betrieb gehen. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württembergs will das Land dort die Praxistauglichkeit von O-Lkw, Lärmschutz, Luftschadstoffe und Aspekte autonomen Fahrens sowie den Vergleich mit der Bahn untersuchen. weiterlesen…

Viable World

Zusammenleben im Gemeinsamen Haus der Erde

Dieser im Augustheft von Blickpunkt Zukunft veröffentlichte Beitrag ist dem Hamburger Physiker Gerhard Knies (10. Juli 1937 – 11.Dezember 2017) gewidmet. Er hatte sich zunächst mit großem Engagement für die Verbreitung von Erneuerbaren Energien eingesetzt (von ihm stammt der Begriff DESERTEC – Strom aus der Wüste). Auf ihn geht die Initiative des Viable World Design Network zurück, das Ende 2014 gegründet wurde.

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Hohe Hürden für Bidens Energieplan

Trumps Personalabbau

Der Plan des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden zur Bekämpfung des Klimawandels enthält auch einen Vorstoß zur Erzeugung kohlenstofffreier Energie bis 2035 – eine Herausforderung, die das US-Energieministerium (Department of Energy, DOE) zur federführenden Behörde für diese Ambitionen machen könnte – schreiben Jeremy Dillon und Lesley Clark am 27.08.2020 in EE News. weiterlesen…

Hoffnungsträger Wasserstoff: Was jetzt wichtig ist

Von Dieter Janecek und Ingrid Nestle, MdB – B90-Grüne

Die beiden Bundestagsabgeordneten von Bündnis90/Die Grünen haben am 28.08.2020 ein Papier über das Thema ‚Wasserstoff als Hoffnungsträger‘ veröffentlicht – Solarify dokumentiert: „Wasserstoff gilt als der große Hoffnungsträger für eine klimaneutrale Zukunft. Ob CO2-freier Stahl oder klimaneutrale Chemieindustrie – ohne Wasserstoff ist eine Dekarbonisierung der Industrie nach jetzigem Stand der Technik nicht denkbar. Vor wenigen Wochen hat die Bundesregierung einen eigenen Handlungsplan für Erzeugung, Transport, Nutzung und Weiterverwendung von Wasserstoff veröffentlicht. Das war überfällig. Doch jetzt muss die Umsetzung möglichst schnell möglichst konkret werden.“ weiterlesen…

Thema „CO2-Grenzsteuer“

Analyse: Was kann ein CO2-Grenzausgleich leisten?

Allgemein nimmt eben die Diskussion über einen CO2-Grenzausgleich Fahrt auf. Lennard Sund fragt im Portal „Makronom“ (Online-Magazin für Wirtschaftspolitik), wie das sogenannte Carbon Border Adjustment wirken würde und was es zum globalen Klimaschutz beitragen könne. Skeptisch über die CO2-Grenzsteuer zeigte sich Klaus Stratmann im Handelsblatt schon im Februar. Der BEE dagegen fordert sie dringend. weiterlesen…

Wieder EE-Rekord

Sturmtief Kirsten sorgte für mehr als 60 GW PV- und Windstrom

„Viel Wind im Norden und in der Mitte sowie strahlender Sonnenschein im Süden haben Deutschland am 26.08.2020 einen neuen Höchstwert bei der Erzeugung erneuerbarer Energien beschert“, schrieben in pv magazine. Das zeigten Analysen des Energiekonzerns E.On. Photovoltaik und Windkraft deckten über den gesamten Tag gesehen mehr als 75 Prozent der Nettostromerzeugung, wie die Zahlen von Energy Charts des Fraunhofer ISE ergaben. weiterlesen…

RWE: Einigung über Tarifvertrag „Kohleausstieg“ erzielt

Bis 2038 Kohleverstromung möglich – sozialverträglicher Ausstieg aus Kohleverstromung

Einer Medienmitteilung vom 28.08.2020 zufolge hat RWE sich „nach intensiven Verhandlungen und unter hohem Zeitdruck mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) auf den Tarifvertrag ‚Kohleausstieg‘ geeinigt. Damit seien die Voraussetzungen geschaffen, dass RWE die Kohleverstromung bis spätestens 2038 sozialverträglich beenden könne, so wie es das Gesetz zur Beendigung der Kohleverstromung vorsieht. weiterlesen…

Kohleausstiegsprojekte beschlossen

Bund-Länder-Koordinierungsgremium unterzeichnet Vereinbarung

Bei der konstituierenden Sitzung des sogenannten Bund-Länder-Koordinierungsgremiums im Bundeswirtschaftsministerium wurde am 27.08.2020 in Berlin einer BMWi-Medienmitteilung zufolge erste konkrete Projekte zur Gestaltung des Strukturwandels in den Kohleregionen auf den Weg gebracht. Das BMU wird sieben Projekte fördern. weiterlesen…

Wissenschaftler fordern strenge, kombinierte Maßnahmen zur CO2-Minderung im Straßenverkehr

Sonst wird Klimavorgabe verfehlt

Trotz neuer Technologien und Zielvorgaben steigen die weltweiten CO2-Emissionen im Straßengüterverkehr. In einer Studie für Nature Climate Change schreiben drei Autoren aus Deutschland und Kanada am 25.08.2020, dass die aktuellen und angekündigten Politikmaßnahmen nicht ausreichen, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Ihr Fazit: Es braucht deutlich strengere und integrierte Maßnahmen zur Reduktion sowie höhere Preise für Emissionen. weiterlesen…