McKinseys Energiewende-Index verbreitet wenig Optimismus
Die Corona-Krise verringert zwar kurzfristig Treibhausgas-Ausstoß, behindert langfristig aber deutsche Energiewende
Die Coronavirus-Pandemie wirft nach Ansicht der Unternehmensberatung McKinsey neue Probleme für die Energiewende in Deutschland auf. Die Pandemie habe insbesondere den Ausbau der Windenergie verlangsamt, sagte der Konzern in einer Pressemitteilung zur jüngsten Veröffentlichung seines seit 2012 zweimal jährlich herausgegebenen „Energiewende-Index“, Titel: „Corona-Krise verschärft Probleme der Energiewende“, der den Fortschritt des deutschen Transformationsprozesses verfolgt. In McKinseys aktuellem Energiewende-Index heraus sind 15 Ziele formuliert, die es bis 2030 für eine erfolgreiche Energiewende zu erreichen gilt: Demnach sind acht der 15 Ziele noch realistisch zu erreichen, drei davon stehen auf der Kippe. Windkraft- und Netzausbau kommen nicht voran; die Zahl der Arbeitsplätze in Erneuerbaren Energien geht zurück.
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Die anstehende EEG-Novelle sorgte für eine Demonstration mehrerer Umweltorganisationen vor dem Bundeswirtschaftsministerium. Mit einer großen symbolischen Aktion hat das
Einer Medienmitteilung vom folgend will
Der Reisanbau – wichtigstes Grundnahrungsmittel weltweit – ist mit hohem Energieaufwand und negativen Umweltauswirkungen verbunden. Forschende des Fraunhofer UMSICHT entwickeln laut einer Mitteilung vom 05.08.2020 eine vielversprechende nachhaltige Alternative, indem sie bisher ungenutzte Biomasse für die dezentrale Stromproduktion verwenden.
Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann
„Wärmemarkt und Verkehr verderben Wasserstoffpreis“ titelte der
„Wasserstoff soll eine zentrale Säule der CO2-neutralen Zukunft werden. Auf dem Weg dorthin sind noch einige Hürden zu nehmen. Intensive Forschung soll dabei helfen“, schreibt
Am 29.08.2020 demonstrierten hundertfünfzig Aktivisten in 45 Booten für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis spätestens 2035 vor dem Berliner Kohlekraftwerk Reuter West (Vattenfall) in Berlin Spandau. Unter dem Motto „Stoppt Kohle, Gas und Müll – Erneuerbar geht anders!“ protestierten sie an Land und auf dem Wasser für konsequenten Klimaschutz und den Ausstieg aus fossilen Energien. An der „Coal & Boat“-Demo nahmen ca. 45 Boote teil. Auf dem Wasser und an Land begleiteten etwa 150 Menschen die Demonstration. Aufgerufen hatte ein Bündnis aus Berliner Umweltverbänden namens
Mit der Reform soll u.a. der Rechtsrahmen für PV-Anlagen angepasst werden, die ab 2021 aus der EEG-Förderung fallen. Sie sollen für eine Übergangszeit ihren Solarstrom für den Marktpreis abzüglich Vermarktungskosten an den Netzbetreiber verkaufen können. Zudem werden Ausschreibungsmengen für PV-Anlagen bis 2028 festgeschrieben. Was im Entwurf fehlt, ist die Abschaffung der EEG-Umlage auf solaren Eigenverbrauch, wie sie in der Erneuerbaren-Richtlinie der EU gefordert wird, stellte