Ab wann E-Autos „fast klimaneutral“ sind

ifeu-Studie zu E-Mobilität

„Die Zahl der E-Autos nimmt zu. Klimaneutral sind die Stromer zwar noch nicht. Nach einer EU- Studie (“Lebenszyklus-Analyse konventioneller und alternativ betriebener Fahrzeuge“) könnten sie es bis 2050 aber annähernd sein – wenn die Voraussetzungen stimmen“, schreibt Mark Hugo am 06.09.2020 auf der ZDF-Webseite. Dennoch nehme die Skepsis bei den Autokäufern ebenfalls zu. weiterlesen…

Energiewende naturverträglich und verbraucherfreundlich gestalten

vzbv und BUND veröffentlichen Klimaschutz-Papier

Klimaschutz und der Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern sind eng miteinander verbunden. Eine kluge Umwelt- und Klimapolitik ist verbraucherfreundlich. Gut sanierte Mietwohnungen etwa senken den Energiebedarf und damit verbundene Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig entlasten sie Mieterinnen und Mieter von hohen Nebenkosten. Verbraucherpolitische und ökologische Fragen müssen also zusammengedacht und integriert gelöst werden.
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Frost & Sullivan: Entscheidendes Jahrzehnt für globalen Energiesektor

„Bis 2030 weltweit fast drei Billionen Euro Investitionen in Erneuerbare Energien“

Die jüngste Analyse von Frost & Sullivan („Opportunities from Decarbonization in the Global Power Market, 2019-2030„) zeigt, dass die 2020er Jahre für alle Beteiligten in der Energiewirtschaft von entscheidender Bedeutung sein werden, da der Übergang zu Erneuerbaren Energien voraussichtlich zunehmen wird, während die Kohle in den meisten entwickelten Märkten einen Abschwung erlebt. Die Analysten sehen in Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung die Hauptpfeiler der globalen Energiewende – dazu das Aufkommen neuer Geschäftsmodelle und einen wachsenden Flexibilitätsbedarf. Das werde vor allem bei Technologien wie Energiespeichersystemen und virtuellen Kraftwerken für Wachstum sorgen. weiterlesen…

BMBF: Fragwürdiger Standortzuschlag

Batterieforschung bleibt aber in Münster

Das Handelsblatt ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: „Rechnungshof prangert unsaubere Standortvergabe bei Batterieforschung an“. Die taz titelte gar: „Gezinkte Karten“. Der Bundesrechnungshof wirft in seinem noch unveröffentlichten Bericht zum Standortbewerbungsverfahren Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) an den Haushaltsausschuss des Bundestages Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) vor, bei der Standortentscheidung für eine Batterieforschungsfabrik in Deutschland ihre Heimat Münster zu Unrecht bevorzugt und die Befangenheiten verschiedener Akteure im Verfahren missachtet zu haben. Die Ministerin sieht sich im Gegenteil darin bestätigt, und darin, dass sie „die Entscheidung bewusst nach unten delegiert“ habe. weiterlesen…

„Akku-Hersteller müssen transparenter werden“

Probleme: Lieferketten, Rohstoffförderung und Recycling

Batterien sind der Knackpunkt der Elektromobilität. Eine am 02.09.2020 veröffentlichte gemeinsame Untersuchung des schweizerischen katholischen Hilfswerks Fastenopfer, der evangelischen Hilfsorganisation Brot für alle, und des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) untersuchte erstmals den Umgang der wichtigsten Akku-Hersteller mit Umwelt- und Menschenrechtsfragen. Probleme stellten sich vor allem bei der Transparenz der Lieferketten, der Rohstoffförderung und beim Recycling der Akkus heraus. weiterlesen…

Regelmäßige Klima-Infos im Fernsehen verlangt

„Klima° vor acht“ zielt auf „Börse vor acht“

Überraschendes Crowdfunding-Ergebnis: Schon nach 220 Minuten war die komplette Finanzierung des Projekts Klima° vor acht erreicht. Die Initiatoren waren ebenfalls überrascht: „Mit so einem Erfolg und solch einer Dynamik haben wir nicht gerechnet.“ Gegenstand ist eine Forderung an die ARD, statt den Börsennews vor 20 Uhr oder im Wechsel mit ihnen Informationen über den Klimawandel auszustrahlen. Die ARD erklärte, ein solches Format sei nicht geplant. Deshalb hat sich in engagiertes Team von Klimaschützern zusammengetan, um bis Ende 2020 ein Anschubformat zu finanzieren. weiterlesen…

Wann wird Fliegen CO2-neutral?

Glo­ba­ler Luft­ver­kehr trägt 3,5 Pro­zent zur Kli­mae­r­wär­mung bei

Der Anteil der globalen Luftfahrt an der anthropogenen Klimaerwärmung beträgt 3,5 Prozent. Zudem zeigt sich, dass nur ein Drittel der Klimawirkung des Luftverkehrs auf CO2-Emissionen entfällt und zwei Drittel auf Nicht-CO2-Effekte, wobei Kondensstreifen und daraus resultierende Kondensstreifen-Zirren der bedeutendste Faktor sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche internationale Studie unter der Leitung der Manchester Metropolitan University unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die am 03.09.2020 im Journal Atmospheric Environment erschienen ist. weiterlesen…

Frankfurt: Kritik an Umstieg von Kohle auf Erdgas

Umweltschützer bemängeln, die Mainova setze weiter auf fossile Energie

Der Frankfurter Energiekonzern Mainova hat angekündigt, bis 2026 aus der Kohleverbrennung auszusteigen; aber das Heizkraftwerk West soll statt Steinkohle Erdgas verbrennen. Das treibt Umweltschutzgruppen allerdings auf die Barrikaden, so Florian Leclerc in der Frankfurter Rundschau am 04.09.2020. weiterlesen…

Sechs Kinder verklagen 33 Länder

Klimawandel-Vorwurf: EU-Staaten und andere hätten Krise verschärft

„Das gab es noch nie: Sechs Kinder aus Portugal klagen gegen die Klimapolitik von Deutschland und 32 weiteren Ländern“, textete das ZDF am 03.09.2020 auf seiner Webseite. Sechs junge Portugiesen verklagen dreiunddreißig Länder vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (EGMR), weil die es versäumt haben, ihren Teil zur Abwendung der Klimakatastrophe beizutragen – so das Portal youth4climatejustice.org. weiterlesen…

Kohleausstieg: Greenpeace Energy legt offiziell Beschwerde bei EU-Kommission ein

Negative Auswirkungen auf Klimaschutz und Wettbewerbsnachteile für EE-Anbieter durch geplante Kohle-Entschädigungen

Greenpeace Energy hat am 01.09.2020 bei der Europäischen Kommission offiziell Beschwerde gegen die im Rahmen des Kohleausstiegs geplanten Entschädigungszahlungen eingelegt – so eine Medienmitteilung. In ihrer Beschwerdeschrift warnt die Energiegenossenschaft vor negativen Auswirkungen auf den Klimaschutz sowie vor Wettbewerbsnachteilen für Erneuerbare Energien und Ökostromversorger. weiterlesen…