Zehntausende demonstrieren wieder

Fridays4Future will sich nicht Corona beugen

Die „Corona-Zwangspause“ ist vorbei: 2019 war das „Jahr der Fridays4future-Bewegung“ – dann kam die Pandemie. Demos im Freien wurden abgesagt, nur Weniges fand noch im Internet statt. Nun sollte es wieder beginnen. Und in der Tat: Zehntausende gingen trotz schlechten Wetters in Deutschland und anderswo auf die Straße – in der Arktis aufs wegschmelzende Meereis. Zahlreiche Medien berichteten. weiterlesen…

Die fünf häufigsten Solar-Irrtümer

Ein Jahr energetische Amortisationszeit


Wer sich über Solaranlagen (Photovoltaik und/oder Solarthermie) informieren will, stößt schnell auf widersprüchliche Aussagen. Denn es ist zwar eine Fülle an Informationen zum Thema verfügbar. Aber es kursieren mancherlei falsche Behauptungen und Vorurteile, was für Verwirrung sorgt und eine Abwägung der Gründe für und wider eine Solaranlage erheblich erschwert. Um Abhilfe zu schaffen, listete der Nachrichtensender n-tv am 22.09.2020 die fünf gängigsten Solar-Irrtümer und Vorurteile auf. Solarify dokumentiert in Ausschnitten. weiterlesen…

Sprung nach vorn bei Schieneninvestitionen

Mehr für Bahnhöfe und Digitale Schiene

Deutschland fährt mit dem Bundeshaushalt 2021 seine lange vernachlässigten Investitionen in die Schieneninfrastruktur deutlich hoch. Dies ergibt die Auswertung des Haushaltsentwurfs für 2021 durch die Allianz pro Schiene. Den Regierungsentwurf hat das Bundeskabinett am 23.09.2020 verabschiedet. weiterlesen…

EEG-Novelle: Energiewende-Akteuren mehr zutrauen

Gebraucht werden realistische Stromverbrauchsannahmen und schnellerer Erneuerbaren-Zubau

Vor dem für morgen, dem 23.09.2020, erwarteten Kabinettsbeschluss zur EEG-Novelle sieht die NATURSTROM AG deutlichen Nachbesserungsbedarf. Der Öko-Energieversorger mahnt angesichts der angestrebten Treibhausgasneutralität höhere Ausbauziele an – und generell mehr Luft zum Atmen für die Treiber der Energiewende. weiterlesen…

„Es gibt keine Ausreden mehr“

Umweltorganisationen fordern strenge Richtlinien für Finanzinstitute

Um den Druck auf die großen Finanzinstitute zu erhöhen, haben internationale NGOs neue Richtlinien zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens erarbeitet. Sie fordern einen sofortigen Stopp jeglicher Finanzierung neuer Kohle-, Öl- und Gas-Projekte, wie Nicole Allé am 21.09.2020 in energiezukunft – dem Portal für Erneuerbare Energien und die bürgernahe Energiewende – berichtete. weiterlesen…

Aktiendepots von Bund und Ländern treiben Klimakrise voran

Klima-Finanz-Ranking von Fossil Free Berlin

Rund 13,2 Milliarden Euro lassen der Bund und sieben Bundesländer aus Beamtenpensionskassen in Börsengeschäfte fließen. Eine Studie der Initiative Fossil Free Berlin zeigt nun, dass diese Investments den Klimawandel befeuern. Die rund 1.700 Unternehmen in den staatlichen Aktiendepots sind von der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens mit Temperaturobergrenzen von 1,5 bis 2,0°C weit entfernt. Das Forschungsprojekt „Fiebrige Finanzen“ mit Unterstützung durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) untersuchte die Klimawirkungen aller Unternehmen, in die Bund und Länder zum 31.12.2018 an der Börse investierten. weiterlesen…

„EEG-Novelle nutzen, Solarenergie stärken“

Untersuchung hält Zubau von 140 GW PV-Kleinanlagen bis 2030 für möglich

In den kommenden zehn Jahren ist ein massiver Ausbau insbesondere von“kleiner Photovoltaik“ nötig und möglich. Bis 2030 kann vornehmlich mit Dachanlagen ein Zubau auf bis zu 140 Gigawatt Leistung realisiert werden. Mit diesem neuen Bürgerenergie-Boom würden die drohende Ökostromlücke verhindert und die Klimaschutzziele erreicht. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer von den ElektrizitätsWerken Schönau eG (EWS) initiierten Studie des Analysehauses Energy Brainpool unter dem Titel „EEG-Novelle nutzen, Solarenergie stärken“. weiterlesen…

Hamburg will Solarpflicht einführen

Ab 2023

Hamburg hat sich beim Klimaschutz viel vorgenommen: Laut Klimaschutzplan soll der CO2-Ausstoß bis 2030 um 55 Prozent sinken, bis 2050 will die Hansestadt dann klimaneutral sein. Das erfordert eine Reihe tiefgreifender Maßnahmen. Eine davon ist die geplante Einführung einer Pflicht für die Installation von Photovoltaik-Anlagen ab 2023 für alle gewerblichen und privaten Dächer. In einem gemeinsamen Webseminar des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) haben Akteure aus Politik und Verbänden die in Hamburg geplanten Maßnahmen zur Förderung der urbanen Energiewende aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. weiterlesen…

Argumente für Elektroautos

Beim Kauf von Elektroautos zählen Umweltschutz und Sparpotenzial

Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen zeigt, welche Gründe für die Anschaffung eines Elektroautos sprechen. Gefragt wurden die 2.036 Teilnehmer auch, was sich ändern muss, damit der Kauf eines elektrischen Fahrzeugs für sie in Betracht käme. weiterlesen…

„Die heimliche Gegenreformation der Zentralwirtschaft“

Eurosolar-Kompendium geht mit Digitalisierung der Energiewende ins Gericht

„Die Energiewende wird weder an mangelnder Technik oder fehlenden Forschungsergebnissen scheitern, noch an ökonomischem Potenzial“, schreiben Claus Baumeister, und Axel Berg in ihrem soeben veröffentlichten „Kompendium zur Digitalisierung der Energiewende“. Es trägt den aufklärerischen Alternativ-Titel „Die heimliche Gegenreformation der Zentralwirtschaft“. Die Energiewende, so geht die Einleitung weiter, „könnte scheitern an einer durchgehenden Verhinderungsgesetzgebung, die gerade auf die Spitze getrieben wird. Die Digitalisierung darf nicht weiter missbräuchlich als ‚Vernetzung‘ interpretiert und damit die Dezentralisierung der Energiewirtschaft durch die Hintertür wieder zentralisiert werden. Die Energiewende ist vom Kopf auf die Füße zu stellen.“ Solarify dokumentiert das Papier. weiterlesen…