Aktiendepots von Bund und Ländern treiben Klimakrise voran

Klima-Finanz-Ranking von Fossil Free Berlin

Rund 13,2 Milliarden Euro lassen der Bund und sieben Bundesländer aus Beamtenpensionskassen in Börsengeschäfte fließen. Eine Studie der Initiative Fossil Free Berlin zeigt nun, dass diese Investments den Klimawandel befeuern. Die rund 1.700 Unternehmen in den staatlichen Aktiendepots sind von der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens mit Temperaturobergrenzen von 1,5 bis 2,0°C weit entfernt. Das Forschungsprojekt „Fiebrige Finanzen“ mit Unterstützung durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) untersuchte die Klimawirkungen aller Unternehmen, in die Bund und Länder zum 31.12.2018 an der Börse investierten. weiterlesen…

„EEG-Novelle nutzen, Solarenergie stärken“

Untersuchung hält Zubau von 140 GW PV-Kleinanlagen bis 2030 für möglich

In den kommenden zehn Jahren ist ein massiver Ausbau insbesondere von“kleiner Photovoltaik“ nötig und möglich. Bis 2030 kann vornehmlich mit Dachanlagen ein Zubau auf bis zu 140 Gigawatt Leistung realisiert werden. Mit diesem neuen Bürgerenergie-Boom würden die drohende Ökostromlücke verhindert und die Klimaschutzziele erreicht. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer von den ElektrizitätsWerken Schönau eG (EWS) initiierten Studie des Analysehauses Energy Brainpool unter dem Titel „EEG-Novelle nutzen, Solarenergie stärken“. weiterlesen…

Hamburg will Solarpflicht einführen

Ab 2023

Hamburg hat sich beim Klimaschutz viel vorgenommen: Laut Klimaschutzplan soll der CO2-Ausstoß bis 2030 um 55 Prozent sinken, bis 2050 will die Hansestadt dann klimaneutral sein. Das erfordert eine Reihe tiefgreifender Maßnahmen. Eine davon ist die geplante Einführung einer Pflicht für die Installation von Photovoltaik-Anlagen ab 2023 für alle gewerblichen und privaten Dächer. In einem gemeinsamen Webseminar des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) haben Akteure aus Politik und Verbänden die in Hamburg geplanten Maßnahmen zur Förderung der urbanen Energiewende aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. weiterlesen…

Argumente für Elektroautos

Beim Kauf von Elektroautos zählen Umweltschutz und Sparpotenzial

Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen zeigt, welche Gründe für die Anschaffung eines Elektroautos sprechen. Gefragt wurden die 2.036 Teilnehmer auch, was sich ändern muss, damit der Kauf eines elektrischen Fahrzeugs für sie in Betracht käme. weiterlesen…

„Die heimliche Gegenreformation der Zentralwirtschaft“

Eurosolar-Kompendium geht mit Digitalisierung der Energiewende ins Gericht

„Die Energiewende wird weder an mangelnder Technik oder fehlenden Forschungsergebnissen scheitern, noch an ökonomischem Potenzial“, schreiben Claus Baumeister, und Axel Berg in ihrem soeben veröffentlichten „Kompendium zur Digitalisierung der Energiewende“. Es trägt den aufklärerischen Alternativ-Titel „Die heimliche Gegenreformation der Zentralwirtschaft“. Die Energiewende, so geht die Einleitung weiter, „könnte scheitern an einer durchgehenden Verhinderungsgesetzgebung, die gerade auf die Spitze getrieben wird. Die Digitalisierung darf nicht weiter missbräuchlich als ‚Vernetzung‘ interpretiert und damit die Dezentralisierung der Energiewirtschaft durch die Hintertür wieder zentralisiert werden. Die Energiewende ist vom Kopf auf die Füße zu stellen.“ Solarify dokumentiert das Papier. weiterlesen…

Stanford: Ableben einer Batterie vorhersagbar

Neue Technologie sieht langsamen Tod einer Lithium-Ionen-Batterie im Vorhinein

Ein an der Universität Stanford entwickeltes neues Modell bietet die Möglichkeit, den Zustand der internen Systeme einer Batterie in Echtzeit mit weitaus größerer Genauigkeit als mit bestehenden Werkzeugen vorherzusagen. Bei Elektroautos könnte die Technologie die Abschätzung der Reichweite verbessern und die Lebensdauer der Batterie verlängern. weiterlesen…

Von der Leyen will Klimaziel verschärfen – Stimmen

Rede zur Lage der EU

Die EU-Kommission legt ihre Klimalatte höher: Der europäische CO2-Ausstoß soll bis 2030 statt um 40 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 sinken, forderte Präsidentin von der Leyen in ihrer Rede vor dem EU-Parlament in Brüssel zur Lage der EU am . Die Verschärfung auf „mindestens 55 Prozent“ soll den Weg ebnen, das Pariser Klimaschutzabkommen doch noch einzuhalten und die gefährliche Überhitzung der Erde zu stoppen. Die Zielvorgabe sei ehrgeizig, machbar und gut für Europa, so von der Leyen. weiterlesen…

USA haben Klimamigrationsproblem

Trump sieht weder Klimawandel noch Klimamigration

Angesichts des Meeresspiegelanstiegs, der die Küstengemeinden bedroht, fordere die US-Bundesaufsichtsbehörde, das Gießkannenprinzip der Regierung zu überarbeiten, schrieb Daniel Cusick, in ClimateWire und den E&E-News am 06. und 10.08.2020. Denn steigende Ozeane, Sturmfluten und Küstenüberschwemmungen verdrängten Gemeinden von Alaska bis Louisiana und Maryland. weiterlesen…

Ein anderer Stadtverkehr ist möglich

Kommunen können Krisenerfahrung als Chance für Verkehrswende nutzen

Für Bund, Länder und Kommunen bietet sich aufgrund der Erfahrungen aus dem vergangenen halben Jahr die Gelegenheit, den Wandel hin zu einer krisenfesten und klimagerechten Mobilität zu beschleunigen. Das geht aus einer Studie hervor, die der Thinktank Agora Verkehrswende gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erarbeitet hat. Untersucht wurden die Veränderungen im Stadtverkehr seit Beginn der Corona-Pandemie, die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen und der Handlungsbedarf bei Bund und Ländern. weiterlesen…

Klimapolitische Anforderungen an Konjunkturpolitik in Coronakrise

Stellungnahme der Wissenschaftsplattform Klimaschutz

Mit ihrer Stellungnahme zum Corona-Konjunkturpaket nimmt die im vergangenen Jahr gegründete Wissenschaftsplattform Klimaschutz eine erste klimapolitische Bewertung der Konjunkturpolitik in der Corona-Krise vor. Die durch das Konjunkturpaket ermöglichten Investitionen aufgrund einer fehlerhaften Anreizstruktur könnten – auch wenn zu begrüßen sei, dass der Klimaschutz im Mittelpunkt stehe – den langfristigen Klimazielen der Bundesregierung entgegenstehen. Solarify dokumentiert. weiterlesen…