Altmaier verteidigt sich gegen Vorwürfe von KWSB-Mitgliedern und NGO
Der Zeitplan für den Braunkohle-Ausstieg (siehe solarify.eu/bund-laender-einigung-ueber-kohleausstieg) entzweit das politische Berlin: Acht von 28 Mitgliedern der ehemaligen Kohlekommission (Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, KWSB) warfen der Bundesregierung vor, sie verstoße gegen die mühsam ausgehandelten Empfehlungen zum Kohleausstieg und sehen den vor einem Jahr erzielten Kohlekompromiss gar durch die Bundesregierung aufgekündigt. Sie kritisieren die ihrer Ansicht nach zu zögerliche Abschaltung von Kraftwerken und zu hohe Entschädigungen für die Betreiber. In einer Stellungnahme forderten sie den Bundestag zum Handeln auf. „Hier wird ein gesellschaftlicher Frieden, der vereinbart worden war, leichtfertig verspielt“, sagte Barbara Praetorius, eine der vier Vorsitzenden der Kommission, am 21.01.2020 in Berlin. weiterlesen…