Im Mittelpunkt: Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt

Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um Messstandorte

Bei allen Diskussionen um Randbedingungen bei der Beurteilung der Luftqualität sei der „Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt“ das oberste Ziel des Luftqualitätsrechts. Das betont das Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in einer gemeinsam mit dem UBA und einer Reihe weiterer Landesumweltämter veröffentlichten Erklärung. Die Umweltinstitutionen reagieren damit auf die wiederholt geäußerten Zweifel an der Verlässlichkeit der gemessenen Daten und an der Wahl der Standorte von Messstationen. weiterlesen…

Bitcoin durch Erneuerbare nicht nachhaltiger

Laut Analyse zusätzliches Problem: wachsender Berg an Elektroschrott für Kryptowährung

Erneuerbare Energien können das Nachhaltigkeitsproblem der Kryptowährung Bitcoin nicht lösen. Das schreibt Alex de Vries, Blockchain-Spezialist bei PwC in den Zeitschriften Joule und Science. Laut der Studie wurden 2018 40 bis 62,3 TWh von Bitcoin verbraucht. Der geschätzte Energieverbrauch von Bitcoin umfasst nur die Mining-Aktivitäten, während andere wie Bitcoin-Börsen, Geldautomaten, Depots und Zahlungsdienste nicht berücksichtigt wurden. Denn Bitcoin Mining verbraucht inzwischen mehr als 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs von Rechenzentren weltweit. weiterlesen…

Methan schlimmer als Braunkohle?

Gaskriege („Gas Wars“ in Anlehnung an „Star Wars“) Teil eins:
Seien wir ehrlich bezüglich der wachsenden Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Gasen

Noch als die Tinte im Bericht der deutschen Kohlekommission, der eine schrittweise Einstellung bis 2038 empfiehlt, kaum trocken war, stieß die Öl- und Gasindustrie mit Champagner an, schrieb L. Michael Buchsbaum am 19.03.2019 im Blog „The Global Energiewende“ der Heinrich-Böll-Stiftung New York. Während Umweltschützer die Einzelheiten des Plans kritisieren, feiert die andere Seite das Töten ihres stärksten Konkurrenten. Und sie übersetzen diese Freude in wütende Lobbyarbeit, um sicherzustellen, dass Erneuerbare Energien nicht den größten Teil der Lücke füllen, wenn Kohlekraftwerke geschlossen werden. L. Michael Buchsbaum erklärt. weiterlesen…

Bundesregierung unglaubwürdig beim Klimaschutz

Bundeshaushalt 2020 – „Scholz beerdigt steuerliche Förderung der Gebäudesanierung“

Bei seiner Sitzung am 20.03.2019 hat das Bundeskabinett über die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgelegten Eckwerte für den Bundeshaushalt 2020 beraten. Die Steuerförderung der energetischen Gebäudesanierung, als ein zentrales klimapolitisches Versprechen aus dem Koalitionsvertrag, sei dabei wieder einmal nicht vorgesehen gewesen, moniert die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF). Auch die Vorbildrolle des Bundes bei der Sanierung seiner Liegenschaften werde weiter auf die lange Bank geschoben. weiterlesen…

Energie in Zahlen

AG Energiebilanzen veröffentlicht neue Broschüre/Energiestatistik transparent

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) hat ihre Arbeit und Leistungen in einer neuen Broschüre zusammengefasst. Unter dem Titel „Energie in Zahlen“ werden Ziele und Aufgaben der AG Energiebilanzen sowie Grundlagen der deutschen Energiestatistik vorgestellt und erläutert. Am 19.03.2019 hat die AGEB die neuen Zahlen veröffentlicht. weiterlesen…

Intensive Kooperation ist das Gebot der Stunde

Nur gemeinsam können Frankreich und Deutschland ihre jeweiligen Energiewenden zum Erfolg führen

Die Stromsysteme von Frankreich und Deutschland sind eng miteinander verzahnt. Energiewirtschaftliche Entscheidungen in einem Land haben daher erhebliche Konsequenzen im anderen Land. Frankreich und Deutschland sollten daher ihre künftige Energiepolitik gemeinsam gestalten, damit die Stromversorgung auf beiden Seiten des Rheins zuverlässig, nachhaltig und möglichst günstig bleibt. Bis 2030 bedeutet das gleichermaßen einen starken Ausbau von Windkraft und Photovoltaik sowie eine deutliche Reduktion der Stromerzeugung durch konventionelle Kraftwerke –Kohle in Deutschland, Kernenergie in Frankreich. So lauten die wichtigsten Erkenntnisse einer gemeinsamen Studie von Agora Energiewende aus Berlin und des Institutes for Sustainable Development and International Relations (IDDRI) aus Paris. weiterlesen…

Power-to-Gas kommt in die Gänge

Power-to-Gas-Anlagen in ersten kommerziellen Anwendungen

Eine Auswertung der Power-to-Gas (PtG)-Datenbank der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST) zeigt, dass die PtG-Technologie zunehmend ausgereift ist und immer mehr kommerzielle Anwendungen findet. Deutschlandweit sind über 50 PtG-Anlagen mit einer elektrischen Gesamtleistung von über 55 MW in Betrieb oder in Planung. Weitere größere Projekte im dreistelligen MW-Bereich wurden bereits angekündigt. Bereits heute kommt über ein Drittel des in Deutschland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen und mehr als die Hälfte davon aus den fluktuierend einspeisenden Quellen Wind und Photovoltaik. Dieser Anteil werde weiter zunehmen, was zu einer steigenden Nachfrage nach Flexibilität im Stromversorgungssystem bzw. einem verstärkten Einsatz von Stromspeichern führe, heißt es in der Pressemitteilung des TÜV Süd vom 19.03.2019. weiterlesen…

Online-Portal für klimafreundliches Kühlen gestartet

Unterstützung für Planer und Betreiber von Kälteanlagen

Viele fluorierte Kältemittel sind sehr klimaschädlich und tragen zum Treibhauseffekt bei. Doch es gibt Alternativen durch sogenannte natürliche Kältemittel, die genauso gut kühlen und das Klima dabei schützen. Ob Metzgerei, Restaurant oder Supermarkt, Hotelier oder Facility Management – wer Klima- und Kälteanlagen oder Wärmepumpen betreibt oder plant, kann sich nun auf dem Online-Portal www.kaeltemittel-info.de über Anwendungen, Fördermittel und rechtliche Fragen informieren. Neben dem Plus fürs Klima sprechen auch die Kosten für den Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel: Die EU-F-Gas-Verordnung verknappt klimaschädliche Kältemittel, sie werden dadurch schon jetzt deutlich teurer oder in Zukunft gar nicht mehr verfügbar sein, worauf das Umweltbundesamt am 13.03.2019 hinwies. weiterlesen…

Großes Interesse an Förderbekanntmachung für Batterieproduktion

Altmaier: „Voller Erfolg“

Der Förderaufruf des Bundeswirtschaftsministeriums an die Adresse von Unternehmen und Konsortien zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Batteriezellproduktion ist einer Medienmitteilung aus dem BMWi zufolge auf hohes Interesse gestoßen. Das BMWi stellt für die Förderung eine Milliarde Euro zur Verfügung. weiterlesen…

Was wurde aus dem Glühlampen-Verbot?

Vor 10 Jahren in der EU abgeschafft – eine Erfolgsgeschichte

Die Grünen im Europäischen Parlament erinnern daran, dass vor 10 Jahren, am 18.03.2009, das Ende der konventionellen Glühlampe (=“birne“) in Europa beschlossen wurde. Wenige Monate später am 01.09.2009 trat die beschlossene Verordnung dann vollends in Kraft und Glühlampen wurden nach und nach durch Energiesparlampen und LEDs ersetzt. Fast 130 Jahre lang war die Glühfadenlampe damit ein Symbol unserer Industriekultur und der Unmut der Nostalgiker war damals groß. Mit dem Inkrafttreten der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG am 01.09.2009 wurden allerdings besondere Anforderungen an die Energieeffizienz von vielen Produkten, nicht nur der Glühlampe, gestellt. Das gemeinsame Ziel: Den Verbrauch natürlicher Ressourcen auf das notwendige Maß zu reduzieren und die Umweltverträglichkeit zu verbessern. weiterlesen…