Zu riskant oder unumgänglich?

Geoengineering im Kampf gegen den Klimawandel

Mittel gegen den Klimawandel: Manch einer setzt große Hoffnungen in das sogenannte Geoengineering. Dabei soll durch künstliche, groß angelegte Eingriffe die globale Erwärmung aufgehalten oder CO2 in der Atmosphäre verringert werden. Doch lassen sich die Auswirkungen von Geoengineering beherrschen? Am 02.09.2018 hat Manuel Waltz im Hintergrund des Deutschlandfunks die einzelnen Argumente gegeneinander abgewogen. weiterlesen…

Robuste Regeln zur Umsetzung des Pariser Abkommens

Letzte Etappe vor Klimagipfel: Germanwatch fordert deutliche Fortschritte bei UN-Verhandlungen in Bangkok

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von den am 04.09.2018 in Bangkok beginnenden Klimaverhandlungen (bis 09.09.2018) deutliche Fortschritte zur Vorbereitung der Entscheidungen beim Klimagipfel im Dezember. Die knapp einwöchige Zwischenverhandlung ist das letzte Treffen der Verhandler vor dem UN-Klimagipfel COP24 in Katowice (Polen). weiterlesen…

VW auch Benzin-Betrüger?

Mögliche Abgasmanipulation mittels Getriebe-Schaltprogrammen – BMVI wiegelt ab

Pressemeldungen zufolge könnte der VW-Abgasskandal eine weitere Dimension erreichen: Die Wolfsburger Abgassschwindler sollen auch bei Benzinern mit Betrugssoftware Abgaswerte manipuliert haben. Das berichtet Bild am Sonntag (BamS) am 02.09.2018 und beruft sich auf Aussagen von Zeugen in staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakten. weiterlesen…

CO2-Handel bringt Bund 2018 mehr als zwei Milliarden Euro

Regierung profitiert vom ETS

Dank der hohen Preise am ETS-Markt für CO2-Zertifikate klingelt die Kasse von Bundesfinanzminister Olaf Scholz: Der kann sich nach Schätzungen 2018 über unerwartete Zusatzeinnahmen in Höhe von 2 Mrd. Euro freuen. Denn nach Informationen der Welt am Sonntag müssen Industrie und Stromkonzerne für die Verschmutzerrechte tief in die Tasche greifen: Der Preis der Zertifikate habe sich verdreifacht. Die Bieter müssen im Schnitt fast acht Prozent mehr als noch im Vormonat zahlen. weiterlesen…

WBGU: Klimapolitik „zeit–gerecht“ gestalten

UN-Klimakonferenz in Katowice

Nur wenn Klimapolitik gerecht gestaltet wird, kann sie auch erfolgreich sein. Voraussetzung dafür ist, dass die Dringlichkeit des Klimaschutzes ernst genommen wird und die Interessen der Betroffenen – als potenziell Geschädigte von Klimaänderungen sowie als Betroffene des notwendigen Strukturwandels für den Klimaschutz – gleichermaßen berücksichtigt werden. Das ist die Botschaft eines neuen Politikpapiers mit dem Titel „Zeit-gerechte Klimapolitik: Vier Initiativen für Fairness“ das der WBGU am 31.08.2018 an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und den Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Georg Schütte, übergeben hat. weiterlesen…

Intelligente Energiespeicherung entwickeln

Die Nordseeinsel Borkum ist ein Testfeld für innovative Energiespeicher unter realen Bedingungen

Am 30.08.2018 zeichnete die Agentur für Erneuerbare Energien die niedersächsische Gemeinde Borkum für ihr Engagement als Energie-Kommune des Monats aus. „Die Nordseeinsel Borkum ist ein Testfeld für innovative Energiespeicher unter realen Bedingungen“, erklärte Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Bürger sowie die Stadtwerke erproben zusammen mit Partnern eines europäischen Projektes moderne Speicher und Energiemanagementsysteme, weil diese Technologien für die vollständige Versorgung mit Erneuerbaren Energien notwendig werden.“ weiterlesen…

Australiens Abkehr von Paris

Unter neuem Regierungschef Morrison Australien wieder Kohle-freundlicher

Australiens neuer Premierminister will es zwar nicht Donald Trump gleichtun und aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen – aber seine Politik macht es unwahrscheinlich, dass das Land sein Emissionsminderungsziel erreichen wird. Auch die laufenden Handelsgespräche mit der EU könnten davon abhängen, wie sich die australische Klimapolitik weiter entwickelt. Sam Morgan schildert am 31.08.2018 in EURACTIV.com, wie auch in Australien politisches Machtkalkül und das Schielen auf die nächsten Wahlen das politische Bemühen abschwächt, die in Paris vereinbarten Klimaziele doch noch zu erreichen. – Aus dem Englischen von Tim Steins. weiterlesen…

Organisierte Gefahrenabwehr gegen Stromausfälle, Hacker und Wassermangel

Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen e. V. gegründet

Sogenannte kritische Infrastrukturen sollen künftig dank einer zentralen Anlaufstelle besser geschützt werden – nicht nur vor Bedrohungen der Energieversorgung durch Hackerangriffe, sondern auch vor Gefahren, wie sie derzeit von der Rekord-Trockenheit ausgehen. Der Dürre-Sommer 2018 sei Anlass genug, die Notversorgung mit Wasser wieder zu üben, so der soeben gegründete „Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen“ (BSKI), der am 23.08.2018 mit einer Pressekonferenz in Berlin seine Arbeit aufnahm. Denn das Wissen darüber sei fast verloren gegangen. weiterlesen…

WLTP und Halogenlampen-Verbot

Neuregelungen im September 2018

Für die Erstzulassung von Kraftfahrzeugen gilt laut einer Medienmitteilung der Bundesregierung ab 01.09.2018 das neue Abgasprüfverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure – deutsch: weltweit einheitliches Leichtfahrzeuge-Testverfahren). Und: Halogenlampen dürfen ab sofort nicht mehr hergestellt werden. weiterlesen…

19 Weltstädte wollen CO2-frei bauen

Neues Klimaschutzabkommen – aber ohne deutsche Beteiligung

19 Bürgermeister von Megastädten der ganzen Welt wollen in einer gemeinsamen Erklärung den Klimaschutz stärken und ab 2030 nur noch CO2-freie Gebäude errichten. Vorschriften und Planungspolitik werden auch auf bestehende Gebäude abzielen, um sie bis 2050 auf Null zu bringen und sicherzustellen, dass die Städte die ehrgeizigen Ziele der Pariser Vereinbarung COP21 erfüllen. Unterzeichnet wurde die Erklärung allerdings nicht von deutschen Städten, obwohl Berlin und Heidelberg C40-Mitglieder sind (letzteres jedoch „zeitweilig inaktiv“). weiterlesen…