Ozonloch 2017: So klein wie selten zuvor

Prognose: Ozonloch wird sich bis zum Jahr 2060 schließen

Das Ozonloch über der Antarktis ist in diesem Jahr auffallend klein. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ermittelt, dass es sich um das zweitkleinste Ozonloch seit Ende der 1980er Jahre handelt – seit dem Abkommen zum Schutz der Ozonschicht von Montreal (1987) und seinen Nachfolgevereinbarungen. Die aktuellen Messungen zeigen eine maximale Ausdehnung des Ozonlochs in diesem Jahr von etwa 20 Millionen Quadratkilometer. Im Vergleich: Der Rekordwert vom September 2000 liegt bei knapp 30 Millionen Quadratkilometer. Erholung zeigt sich auch in der Dicke der Ozonschicht – die aktuell niedrigsten Ozonwerte liegen über den Werten der letzten 30 Jahre. (Grafik: Ozonloch 2008-2011-2014-2017 – © DLR (CC-BY 3.0)) weiterlesen…

Fuß von der PV-Bremse nehmen

Solarstrom für 5 ct/kWh bietet Chance, Klimaziele doch noch zu erreichen

Genau wie Karl-Heinz Remmers in seinem Blog „Neue Energiewelt“ fordert auch der Branchenverband BSW-Solar in einer Pressemitteilung vom 16.10.2017, die neue Bundesregierung müsse die Solar-Ausbauziele schnell vervielfachen, um das Klimaziel noch zu erreichen. Denn Solarstrom erziele im Kraftwerksmaßstab in Deutschland inzwischen Preise von unter 5 ct/kWh. Dies gehe aus Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur zu den Ergebnissen der jüngsten Auktion hervor, an der Projektierer großer Solarstromanlagen teilnehmen müssen, um eine Marktprämie nach dem EEG zu erhalten. weiterlesen…

Ausschreibungsgrenzen weg! Mengen erhöhen!


Unter 5 ct/kWh – Solar- und Windstrom 50% billiger als an der Strombörse

„Am 16.10.2017 wurden die Ergebnisse der Solarausschreibungen für Großanlagen in Deutschland und die Ergebnisse für die Windausschreibungen veröffentlicht. Damit steht fest, dass in großen Neuanlagen produzierter Strom bereits in naher Zukunft um bis zu 50% günstiger sein wird als der mittlere Strompreis an der Leipziger Strombörse EEX im Jahr 2008 war“ – schreibt EE-Experte Karl-Heinz Remmers am gleichen Tag in seinem Blog neue-energiewelt.de. weiterlesen…

EEG-Umlage sinkt homöopathisch


Kaum Hoffnungen auf fallende Strompreise

Die Ökostrom-Umlage fällt – laut einer Medienmitteilung der Bundesregierung – im kommenden Jahr „etwas geringer“ aus: Sie beträgt dann 6,792 ct/kWh. Im Vergleich zu diesem Jahr sinke die Umlage für Strom aus Windkraft und Sonne um 1,3 Prozent. Das hätten die vier Netzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW mitgeteilt (Solarify berichtete). weiterlesen…

Deutsche kaufen weniger Diesel, dafür mehr Spritfresser


Umweltbewußtsein der Autokäufer in Deutschland lässt zu wünschen übrig

Noch immer ist mehr als jeder dritte Neuwagen ein Diesel. Im Vergleich zum September vergangenen Jahres sanken die Neuzulassungen um 21,3 Prozent, ein neuer Negativrekord für den Selbstzünder. Fast 60 Prozent der Neuwagen sind mittlerweile Benziner, Elektro- und Hybridautos legten zwar um 37 bzw. 76 Prozent stark zu, allerdings auf verschwindend geringem Niveau. Das schreibt Clemens Weiß am 09.10.2017 in energiezukunft und bezieht sich dabei auf neue Zahlen, die das Kraftfahrt-Bundesamt am 05.10.2017 veröffentlicht hat. weiterlesen…

Wettlauf um Klima-Sprit

CCU – Rohstoff Kohlendioxid

Der Wettlauf um die Herstellung klimafreundlicher Treibstoffe aus Luftkohlendioxid ist voll entbrannt, Experten sehen bereits alternative Ersatzstoffe für Elektromobilität, Diesel und Benzin. Beispiele: Methanol aus CO2 und daraus synthetische Kraftstoffe, sogenannte Designer oder E-Fuels (siehe solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels). (Foto: Zapfhähne OME-H2-Solarstrom – © MPI CEC) weiterlesen…

Was Strom wirklich kostet


Neue Studie belegt versteckte Milliarden-Kosten für Kohle und Atom

Die noch gar nicht existierende Regierung kann sich über Hausaufgabenmangel nicht beklagen: „Kommende Bundesregierung muss Marktverzerrung zugunsten konventioneller Energien beenden“, überschrieb der Grünstromversorger Greenpeace Energy eine am 11.10.2017 in Berlin vorgelegte gemeinsam mit dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) erstellte Studie, mit der Greenpeace Energy zeigt, „was Strom wirklich kostet„. weiterlesen…

Aktive Begrenzung der Erderwärmung, viel billiger als Nichtstun

Die wahren Kosten des Klimawandels – ‚Impacts World‘ Konferenz vom 11.-13.10.2017 in Potsdam

Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren. Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomische Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. Um die Auswirkungen des Klimawandels noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11.-13.10.2017 an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. „Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen“ – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu berechnen, ihre Währung ist mitunter das menschliche Leiden. Als Teil der Konferenz begeht das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sein 25-jähriges Jubiläum – ein Vierteljahrhundert der Forschung mit dem Ziel, das Wissen über die Interaktion von Mensch und Erdsystem voranzubringen. weiterlesen…

CO2-Mangel = Vereisung


Kohlereserven speicherten einmal so viel Kohlendioxid, dass das Klima aus dem Gleichgewicht geriet

Während heute das Verbrennen von Kohle zur Überhitzung der Erde führt, hat vor etwa 300 Millionen Jahren das Entstehen eben jener Kohle unseren Planeten an den Rand einer globalen Vereisung gebracht. Zum ersten Mal zeigen Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgen (PIK) diesen massiven Effekt in einer Studie, die in der Fachzeitschrift Proceedings of the US Academy of Sciences veröffentlicht wurde. weiterlesen…

2x Klima – Frankreich plus – Deutschland minus

Französisches Gesetz gegen Klimawandel – Deutschland reißt Klimalatte dramatischer als befürchtet

Frankreichs Nationalversammlung hat einem SPIEGEL-Bericht zufolge in erster Lesung mit großer Mehrheit ein Gesetz beschlossen, das die Förderung fossiler Energieträger bis 2040 beenden soll. Auf der anderen Seite des Rheins droht dagegen eine Blamage: Deutschland wird das selbstgesteckte Klimaziel, die klimaschädlichen Emissionen bis 2020 um 40 Prozent unter den Wert von 1990 zu verringern, auf peinlichere Weise verfehlen als befürchtet – so die Süddeutsche Zeitung. weiterlesen…