Damit der Akku länger hält – Lithium-Ionen-Batterien besser verstehen

Oldenburger Chemiker beobachten erstmals entscheidenden Vorgang auf Silizium-Elektroden

Eine der größten Herausforderungen auf dem Weg zu leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Akkus sind hauchdünne Filme, die sich während des Betriebs auf den Elektroden bilden. Diese Beläge schützen die Elektroden und die Batterieflüssigkeit vor Zersetzung, verringern aber die Leistung der Akkus umso stärker, je dicker sie werden. Ein Team um die Chemiker Prof. Gunther Wittstock und Eduardo dos Santos Sardinha von der Universität Oldenburg hat nun erstmals beobachtet, wie Silizium-Elektroden während des ersten Ladezyklus allmählich von einem solchen Film bedeckt werden. (Grafik: Anhand von Messwerten einer Mikroelektrode konnten die Oldenburger Chemiker die Filmbildung messen – © Gunther Wittstock, Universität Oldenburg) weiterlesen…

Weltweit erste dezentrale Power-to-Gas-Anlage in Altbau

Klimafreundliches Wohnen in Augsburg

Weltweit erstmalig wurde eine dezentrale Power-to-Gas-Anlage in einer seit 1974 bestehenden Augsburger Altbau-Wohnanlage verbaut. Die innovative Energieversorgung durch grünen Strom und Wärme wurde vom Rostocker Unternehmen EXYTRON GmbH geliefert und installiert. Auftraggeber waren die Stadtwerke Augsburg. weiterlesen…

„Was uns nicht vorliegt, können wir nicht kommentieren“

Frage- und Antwortspiel über Klimaschutzgesetz in der Bundespressekonferenz

Der Entwurf von Umweltministerin Schulze für ein Klimaschutzgesetz ist nicht nur in der Öffentlichkeit auf ein kontroverses Echo gestoßen. Auch in der Bundespressekonferenz provozierte er ein munteres Frage- und Antwortspiel – vor allem in Bezug auf die sogenannte Frühkoordinierung. Solarify dokumentiert den Wortwechsel. weiterlesen…

Kritik an Umsetzung der Energiewende nimmt zu

Soziales Nachhaltigkeitsbarometer des IASS: Bevölkerung will sozialen Ausgleich

Eine große Mehrheit der Bevölkerung steht weiterhin hinter der Energiewende – quer durch alle Bildungs-, Einkommens- und Altersgruppen. Die Befragten schätzen die Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe ein, an der sie selbst mitwirken möchten. Kritik gibt es allerdings an der Umsetzung durch die Bundesregierung. Das sind zentrale Ergebnisse des 2018 zum zweiten Mal erstellten Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers zur Energiewende, das in Berlin vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), der 100 prozent erneuerbar Stiftung und der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft vorgestellt wurde, die gemeinsam die Partnerschaft dynamis bilden. Über 6.500 Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wurden zu ihren Einstellungen, Erfahrungen und Präferenzen der Energiewende befragt. weiterlesen…

Bis 2050 „mindestens 95%“ weniger Treibhausgase

Reaktionen auf Klimaschutz-Gesetzentwurf: Gleichzeitig Lob und Kritik

„Die Koalition streitet heftig darüber, wie Klimaschutz gesetzlich geregelt werden soll“, befindet tagesschau.de – Stein des (erneuten) Anstoßes: Umweltministerin Svenja Schulzes Gesetzentwurf, in dem sie ihren Kabinettskollegen strenge Kriterien verordnet, um die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 95% zu senken. Die Ministerin will mit drohenden Einschnitten im Haushalt und Sofortprogrammen andere Ressorts per Gesetz zum Klimaschutz zwingen. Sollten dem Bund Kosten entstehen, weil europäische Verpflichtungen verfehlt werden, würden diese Ausgaben „anteilig nach dem Grad der Nichteinhaltung“ in den Haushaltsplänen der verantwortlichen Bundesministerien veranschlagt, heißt es in einem Entwurf für ein Klimaschutzgesetz, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliege. weiterlesen…

BGH: VW-Schummel-Abgasabschaltung „Sachmangel“

Neuwagen damit einklagbar

Der Bundesgerichtshof hat die Position der VW-Kunden gestärkt, berichtet der Nachrichtensender n-tv (und etliche weitere Medien, s.u.). In einem sogenannten Hinweisbeschluss erklärte der BGH seine „vorläufige Rechtsauffassung“, dass bei einer unzulässigen Abschalteinrichtung von einem „Sachmangel auszugehen sei“. Viele VW-Halter, die ihre Autos zum Kaufpreis zurückgeben wollen, haben jetzt bessere Chancen. weiterlesen…

China will erstes Solarkraftwerk im All bauen

The Sydney Morning Herald: „Große Pläne: Bald grüner Strom aus dem Weltraum?“

Laut Medienberichten will China seine Position als aufstrebende Supermacht ausbauen, indem es seine Weltraumaktivitäten verstärkt. Konkret gehe es um das erste Solarkraftwerk im Weltraum, so zitiert das Wallstreet-Journal eine Meldung des Sydney Morning Herald. Ein Solarkraftwerk, das die Erde in 36.000 Kilometern Höhe umkreist, könnte die Energie der Sonnenstrahlen ohne Beeinträchtigung der Atmosphäre oder saisonale und nächtliche Verluste nutzen; der Bau eines ersten experimentellen Weltraumkraftwerks in Chongqing im Landesinneren habe begonnen, berichtete die chinesische Science and Technology Daily auf der Titelseite. weiterlesen…

„Jetzt langfristige Rahmenbedingungen gestalten und technologieoffene Anreize setzen“

ESYS, BDI und dena präsentieren gemeinsame Empfehlungen in sieben Handlungsfeldern für erfolgreiche Energiewende 2050

In einer gemeinsamen Initiative haben die deutschen Wissenschaftsakademien mit ihrer Initiative „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Deutsche Energie-Agentur (dena) Empfehlungen für sieben Handlungsfelder vorgelegt, damit Deutschland die Energiewende zum Erfolg führen und seine Klimaziele für 2050 erreichen kann. Voraussetzung sei rasches und entschlossenes Handeln der Politik. Bereits in den kommenden Monaten solle ein umfassendes Maßnahmenpaket den Grundstein für umfangreiche Investitionen legen. Dies betonten ESYS, BDI und dena, die unabhängig voneinander Grundsatzstudien zur Machbarkeit der Energiewende herausgegeben haben, im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung unter dem Titel „Expertise bündeln, Politik gestalten – Energiewende jetzt!“ am 20.02.2019 in Berlin. weiterlesen…

Strengere Umweltstandards für Rohstoff-Abbau nötig

Rohstoffpreise müssen die ökologische Wahrheit sagen

Angesichts des global steigenden Rohstoffbedarfs rät das Umweltbundesamt (UBA) zu mehr Umweltschutz im Bergbau. „Als Großimporteur hat Deutschland eine Mitverantwortung für die durch Rohstoff-Abbau weltweit verursachten lokalen, regionalen und globalen Umweltschäden. Wir sollten mit der EU auf international verbindliche Umweltstandards entlang der Rohstofflieferkette vom Bergwerk bis zur Rohstoffaufbereitung drängen“, sagte Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA. weiterlesen…

Bahn-Chef klagt über „Wachstumsschmerzen“

Kundenversprechen und eigene Vorsätze nicht erfüllt

Der Verkehrsausschuss des Bundestages sprach am 20.02.2019 mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn (DB) AG, Richard Lutz, und dem für Infrastruktur zuständigen Vorstandsmitglied Ronald Pofalla über die aktuelle Situation des Unternehmens. Dabei zeigte sich Lutz überzeugt, dass die Schiene alle Chancen habe, Verkehrsträger der Zukunft zu werden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Gleichwohl gebe es aktuell „große betriebliche Herausforderungen“. So räumte er ein, dass die Bahn Kundenversprechen und eigene Vorsätze in punkto Betriebsqualität und Pünktlichkeit nicht einhalte. Eine Erkenntnis der im Jahr 2018 intensiv durchgeführten Ursachensuche laut Bahn-Chef: Unerwartete Kundenzuwächse im Personenfern- und Güterverkehr hätten „Wachstumsschmerzen“ verursacht. weiterlesen…