Neuer Minus-Eis-Rekord aus der Arktis

Plus 6 statt minus 30 Grad Celsius

Wie der dänische (und auch für Grönland zuständige) Wetterdienst (DMI) vor kurzem meldete, ist das Meereis rund um den Nordpol Ende Februar auf einen neuen Rekordwert geschrumpft – und das in der arktisch-kalten Polarnacht. Die DMI-Messstation in Kap Morris Jesup ist die nördlichste Wetterstation der Welt an Land. Normalerweise liegt die Temperatur in dieser Jahreszeit weit unter dem Gefrierpunkt – bis minus 30 Grad. Am 21.02.1018 zeigte das Thermometer jedoch in die entgegengesetzte Richtung, die Station maß 24 Stunden lang Plus-Grade – auf sechs Grad stieg die Quecksilbersäule.
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Buch: Das synthetische Zeitalter

„Ausgestaltung der Evolution, Wiederbelebung von Arten und Reengineering unserer Welt“ von Christopher J. Preston

Christopher Preston, Umwelt-Philosoph in Montana, stellt in seinem Buch (engl.: The Synthetic Age – Outdesigning Evolution, Resurrecting Species, and Reengineering Our World) Fragen, die zu wichtig sind, um sie den Ingenieuren zu überlassen. Es gehe nämlich nicht nur „darum, dass wir das Holozän verlassen und in das Anthropozän eintreten, sondern auch darum, dass wir die Zeit hinter uns lassen, als der planetarische Wandel nur die unbeabsichtigte Folge einer ungezügelten Industrialisierung war.“ Das synthetische Zeitalter erscheint am 21.03.2018. weiterlesen…

Fit für die Energiewende?

Studie untersucht Flexibilität der Grundstoffindustrie in Bezug auf Stromangebot

Die Grundstoffindustrie, wie zum Beispiel Glashersteller oder Zementwerke, benötigt gut die Hälfte des industriellen Strombedarfs in Deutschland. Eine Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt Möglichkeiten auf, wie dieser Industriezweig seinen Stromverbrauch dem zeitlichen und örtlichen Angebot anpassen und damit Schwankungen bis hin zur sogenannten Dunkelflaute überbrücken kann. Angesichts des großen Energiebedarfs ist die Flexibilisierung dieses Industriesektors eine wichtige Stellschraube für ein stabiles Stromnetz mit einem angestrebten hohen Anteil an erneuerbarer Energie. Die Studie entstand im Rahmen des Kopernikus-Projektes SynErgie (siehe: solarify.eu//kopernikus-mammut-energie-forschungsprojekt) und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. weiterlesen…

Test auf Borkum

Fraunhofer ISE mit neuartigem hybriden Energiespeichersystem

Mit der Umsetzung der Energiewende steigt der Stromanteil aus fluktuierenden Erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne. Das erfordert den Ausbau von Stromspeicherkapazitäten samt flexibel reagierendem Energiemanagement. Eigenen Angaben zufolge haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gemeinsam mit Partnern auf der Nordseeinsel Borkum einen hybriden Energiespeicher aufgebaut, der aus einer Lithium-Ionen-Batterie und einem Superkondensator für kurzzeitige Leistungsanforderungen besteht. (Foto: Leistungsstack aus Flüssigkeitskühler, Siliciumkarbid-MOSFET-Modul, Hochstromplatine und Folienkondensatoren – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Wetterbedingte Risiken der EE-Stromproduktion mit Wind und PV verringern

Klima-Pressekonferenz 2018 des Deutschen Wetterdienstes

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig, um die deutschen und weltweiten Klimaziele zu erreichen. Mit der wachsenden Bedeutung von Strom aus Wind und Sonne steigt aber die Abhängigkeit der Stromversorgung vom Wetter. Der Deutsche Wetterdienst DWD hat deshalb in einer neuen, europaweiten Untersuchung ermittelt, wie stark die Stromproduktion aus Sonne und Wind wetterbedingt schwankt. Die Untersuchung zeigt auch, welche Möglichkeiten aus meteorologischer Sicht bestehen, Ertragsausfälle bei der regenerativen Stromproduktion zu vermindern. weiterlesen…

Ein Staatssekretär bittet um Rausschmiss


Baake geht

Energiestaatssekretär Rainer Baake aus dem Bundeswirtschaftsministerium hat den designierten Minister Peter Altmaier um seine Entlassung gebeten, weil er die Energie- und Klimapolitik der kommenden Bundesregierung nicht mittragen will. Eigentlich ein normaler Vorgang, denn Staatssekretäre können als politische Beamte ohne Angaben von Gründen sofort in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Baake ist dem jetzt zuvorgekommen. weiterlesen…

Winterschäden beseitigen

Zukunft Altbau: Frühjahrs-Check bei Solaranlagen verhindert Ertragseinbußen

Solaranlagen nutzen die Kraft der Sonne und tragen zum klimafreundlichen Wohnen bei. Fast 80 Prozent ihres Ertrags fällt in die sonnenreichen Monate von März bis Oktober. Zu Beginn des Frühjahrs sollten Hauseigentümer daher ihre Photovoltaik- und Solarthermieanlagen überprüfen lassen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Denn mögliche Witterungsschäden aus dem Herbst und Winter können zu empfindlichen Ertragseinbußen führen. „Den Frühjahrs-Check nehmen Fachhandwerker vor. Sie entfernen Verschmutzungen durch Laub oder Vögel, prüfen die Solaranlagen auf Schäden durch Schnee, Hagel und Eis und reparieren sie bei Bedarf“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. weiterlesen…

Treibhausgase in der Atmosphäre reduzieren

Beschleunigtes Verwittern von Gestein kann helfen, CO2 aus der Luft zu holen – ein wenig

Die Verwitterung großer Mengen kleiner Steine könnte helfen, Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren. Für gewöhnlich ist Verwitterung ein langsamer natürlicher Prozess, bei dem Mineralien CO2 chemisch binden. Als hochskalierte Technologie könnte sie allerdings auch für sogenannte negative Emissionen nutzbar werden, um so Klimarisiken zu begrenzen. Doch das Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen ist begrenzt und würde, um wirtschaftlich machbar zu sein, zusätzlich eine starke CO2-Bepreisung erfordern. Das zeigt eine erste umfassende Analyse der Kosten und Potenziale, die jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht wurde, wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 06.03.2018 mitteilte. weiterlesen…

130 Jahre Urania – 130 Jahre Wissenschaft für alle – Festakt

Berliner „Science Center“ feiert Jubiläum und ehrt Direktor Ulrich Bleyer

Vor 130 Jahren gründeten die beiden Astronomen Wilhelm Foerster und Wilhelm Meyer mit Unterstützung von Werner von Siemens die Urania als erstes „Science Center“. Ihre Aufgabe: „Wissen auf hohem Niveau möglichst vielen Menschen zu vermitteln – als Grundlage für deren bewusste Entscheidungsfindung“, so Urania-Direktor Ulrich Bleyer in einer Medienmitteilung. Er wurde nach einem Festvortrag von Harald Lesch im Rahmen eines Festakts mit der Urania-Medaille geehrt. weiterlesen…

„Autohersteller nicht aus Verantwortung entlassen“

Rede Hendricks‘: „Nicht gegen Autofahrer, sondern für die Gesundheit“

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, hielt in der Aktuellen Stunde zum Thema „Dieselfahrverbote wegen Luftreinhaltungsvorgaben“ vor dem Deutschen Bundestag am 02.03.2018 in Berlin eine Rede – Solarify dokumentiert. weiterlesen…