Flüssigmetallforschung: Neue Lösungen für die Energiewende

KIT-Technologien können wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Ob thermische Energiespeicher, neue Prozesswege für die emissionsfreie Produktion von Wasserstoff oder innovative Solargroßkraftwerke: Mit Flüssigmetalltechnologien aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lasse sich die Dekarbonisierung des Energiesystems beschleunigen – so eine Medienmitteilung aus Karlsruhe. (Foto: In den Versuchsanlagen des KArlsruhe Liquid metal LAboratory (KALLA) wird die Thermofluiddynamik von Metallschmelzen erforscht. – © Karsten Litfin, KIT) weiterlesen…

Energiewende: Wie viel Strom braucht der Verkehrssektor?

Alle reden von E-Mobilität. Einige befürchten, dass es zu einer Stromlücke kommt. Wie kommen Energiewende und Verkehrswende zusammen?

In einem kürzlich erschienenen böll.brief hat Arepo Consult für die Heinrich-Böll-Stiftung drei Szenarien zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors verglichen: das Modell «Treibhausgasneutrales Deutschland 2050» des Umweltbundesamtes (UBA), den «95-Prozent-Klimapfad», den die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) und das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos für den Bundesverband der Deutschen Industrie skizziert haben, und das «Dekarbonisierungsszenario 2035» des Wuppertal Instituts für Greenpeace. Damit wurden bewusst Szenarien von drei Auftraggeberinnen respektive Forschungseinrichtungen verglichen, die eher unterschiedlichen politisch-gesellschaftlichen Milieus zugeordnet werden. Stefanie Groll hat die drei Szenarien für die Heinrich Böll Stiftung verglichen. weiterlesen…

„Katalog der Hoffnung“

Europäische Expertengruppe veröffentlicht richtungsweisenden Innovationsbericht

Nichtfossile Lösungen, etwa für kohlenstofffreie Technologien und emissionsneutrale Lebensstile, müssen im Mittelpunkt europäischer Investitionen in Forschung und Innovation stehen. Bisherige emissionsarme Lösungsansätze werden nur begrenzt dazu beitragen können, gefährliche Risiken der globalen Erwärmung rechtzeitig zu begrenzen, sagen unabhängige Experten. Im Gegensatz dazu könnten ehrgeizige Innovationsprogramme einen Wettlauf sauberer Technologien an die Spitze anstoßen und gleichzeitig Wohlstand sichernd die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Volkswirtschaften stärken. Der Expertenbericht des ‚High-Level Panel on Decarbonization Pathways‘ wurde am 28.11.2018 zusammen mit der Kommunikationsstrategie der Europäischen Kommission für langfristige Emissionsminderungen in der EU kurz vor dem UN-Klimagipfel COP24 veröffentlicht. weiterlesen…

Schlüssel zu nachhaltiger Chemiezukunft

Erneuerbarer Kohlenstoff statt Dekarbonisierung

Was im Energiebereich die Dekarbonisierung darstelle, sei für die Chemie- und Kunststoffindustrie der Umstieg auf erneuerbaren Kohlenstoff – so eine Medienmitteilung aus dem nova-Institut (Hürth), das ein neues „Positionspapier zur Zukunft der Chemie“ veröffentlicht hat. Darin heißt es, die organische Chemie könne – entgegen dem allgemeinen Sprachgebrauch – nicht „dekarbonisiert“ werden, da sie vollständig auf der Nutzung von Kohlenstoff basiere. weiterlesen…

BP will Energiewende beschleunigen

Bekenntnis zu kohlenstoffarmer Zukunft

Nach Shell legte am 16.04.2018 auch BP einen Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbericht vor. Konzernchef Bob Dudley dazu: „Sie sehen in unserer Strategie und den neuen Zielen, die wir uns gesetzt haben, ein Geschäftsmodell, das sich – bei allem, was wir tun – auf die doppelte Herausforderung von mehr Energie mit weniger Emissionen konzentriert.“ BP will im neuen Bericht sein Engagement für eine kohlenstoffarme Zukunft und die doppelte Herausforderung, den steigenden Energiebedarf der Welt zu decken und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, darlegen. weiterlesen…

Bald CO2-freie Stahlerzeugung dank „H2FUTURE“?

Linz: Weltgrößte Wasserstoff-Pilotanlage

H2 grün - SymbolWeitgehend CO2-freie Stahlerzeugung könnte bald möglich werden – unter Einsatz von Wasserstoff. Dazu fördert die EU zu zwei Dritteln das 18-Millionen-Euro-Forschungsprojekt „H2FUTURE“ eines Konsortiums aus Voestalpine, Siemens, der österreichischen VERBUND AG sowie Austrian Power Grid und den Wissenschafts-Partnern K1-MET (Kompetenzzentrum für metallurgische und umwelttechnische Verfahrensentwicklung) und ECN (Energy Research Centre of the Netherlands). Am 17.04.2018 wurde am Standort der Voestalpine in Linz offiziell der Bau der weltweit größten Pilotanlage zur Herstellung von „grünem“ Wasserstoff begonnen. H2FUTURE als Projekt startete am 01.01.2017 und soll 45 Jahre (!) dauern. weiterlesen…

Dekarbonisierung und effizientere Nutzung von Prozesswärme

Strategische Optionen von BEE und HANNOVER MESSE

Erneuerbare Energie deckt bislang nur marginal den Energiebedarf in der Prozesswärme und Prozesskälte: knapp sechs Prozent. Dabei gibt es erhebliche technische Potenziale zur Dekarbonisierung der Industrie. Das ist das Ergebnis eines am 05.04.2018 in Berlin vorgestellten Kurzgutachtens des Hamburg Instituts für den Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die HANNOVER MESSE. Solarthermie, Wärmepumpen, feste, flüssige und gasförmige Biomasse sowie Geothermie können hier aus technischer Sicht bereits heute einen großen Beitrag leisten. weiterlesen…

Sorgenkind Verkehr? – Energiespeicher für die Mobilität

Für die Dekarbonisierung des Verkehrsbereichs sind Energiespeichertechnologien für Fahrzeuge unverzichtbar

„Auch in Zukunft wird der Wunsch nach individueller Mobilität in unserer Gesellschaft weiter vorhanden sein. Aus Gründen des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung wird in der Art dieser Mobilität jedoch ein Wandel unverzichtbar sein, das zeigen uns alle aktuellen Diskussionen. Den sich daraus ergebenden Transformationsprozess unserer Automobilwirtschaft begleiten wir technologieoffen und mit Blick auf die Ermöglichung eines Dreiklangs aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen. Veranstaltungen wie das Energiespeichersymposium tragen dazu bei, die bisweilen emotionalen Diskussionen über die Zukunft der Mobilität zu versachlichen“, betonte der Amtschef des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Ministerialdirektor Michael Kleiner. weiterlesen…

Solarenergie-Ausbau des Bundes 2017 erneut verfehlt

Photovoltaik-Zubau zum vierten Mal unter Zielwert der Bundesregierung

Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert von der nächsten Bundesregierung eine deutliche Beschleunigung des Solarenergie-Ausbaus. Den Sondierungsteams von Union und SPD empfiehlt die Interessenvereinigung der Solar- und Speicherbranche, der auch Forschungseinrichtungen angehören, die Verständigung auf ein Sofortprogramm zur Dekarbonisierung und Solarisierung der Strom-, Wärme- und Mobilitätsversorgung. Von zentraler Bedeutung für den Erfolg der Energiewende sei die Herstellung fairer Marktbedingungen durch Einführung einer wirksamen CO2-Bepreisung sowie die Beseitigung bestehender Marktbarrieren und Ausbaudeckel für die Solar- und Speichertechnik. weiterlesen…

Wuppertal-Institut: Deutliche Beschleunigung notwendig


Dekarbonisierung europäischer Energiesysteme

„Die Dekarbonisierung von Energiesystemen erfordert einen starken Strukturwandel“, so eine Medienmitteilung des Wuppertal-Instituts. In dem Artikel „Tracking sectoral progress in the deep decarbonisation of energy systems in Europe“ schlagen die Autorinnen und Autoren „eine Methodik vor, um die Dekarbonisierung der Energiesysteme in der Europäischen Union weiter zu verfolgen. Darüber hinaus werden die Dekarbonisierungsraten in der Elektrizitäts-, Wohn-, Transport- und Industriebranche analysiert“. weiterlesen…