Hoffen auf Solardeckel-Aus

Mittelständler sehen größtes Potenzial in Photovoltaik

Deutschland wartet auf eine Entscheidung zum Solardeckel. „Wir erleben, dass viele Unternehmen verunsichert sind. Sie zögern mit dem Bau einer Photovoltaikanlage und hoffen darauf, dass der 52-Gigawatt-Deckel gestrichen wird“, sagt Victoria Ossadnik, Vorsitzende Geschäftsführerin der E.ON Energie Deutschland. Für Firmen, die einen hohen Anteil des selbst erzeugten Stroms verbrauchten und den Rest direkt vermarkten wollten, lohne sich eine Anlage auch ohne staatliche Zuschüsse. Die Verunsicherung sei aber auch unter diesen Firmen groß. weiterlesen…

Der H2-Hype

Wunderaktie Wasserstoff – wirklich?

„Wasserstoff sorgt für Börsen-Beben: Kursexplosion bei Wasserstoff-Aktien“. Wieder einmal überschlagen sich die Überschriften: „Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen„, „Nel: Wasserstoff-Kracher verzückt mit Kurssprung“ und: „Wasserstoff Aktien Nachfrage verzehnfacht sich in einem Jahr – Durchbruch der Technologie?“ weiterlesen…

CO2-Preis könnte Leitinstrument im globalen Klimaschutz werden

Analyse von Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Axel Ockenfels: Deutsches Klimapaket hat das Zeug, positive Kettenreaktion auszulösen

Das Wichtigste am jüngst beschlossenen deutschen Klimapaket ist nicht die Wirkung im Inland, wo rund 2 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen entstehen. Es ist vielmehr „der potenzielle Beitrag zur Lösung des internationalen Koordinations- und Kooperationsproblems“. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Analyse der Ökonomen Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Axel Ockenfels. Die Analyse wurde jetzt in der Fachzeitschrift Perspektiven der Wirtschaftspolitik des Vereins für Socialpolitik veröffentlicht, die auch als Plattform für Diskussionen unter deutschen Ökonomen dient. weiterlesen…

Zusammenspiel von Industrie- und Klimapolitik erforderlich

Wuppertal Institut gibt Impulse zur Umsetzung des europäischen Green Deal

Der „Green Deal“ der EU-Kommission sieht vor, Europa bis 2050 treibhausgasneutral zu machen. Das stellt die energieintensiven Branchen wie die Grundstoffindustrie vor große Herausforderungen. Wie gelingt der Spagat zwischen den ambitionierten EU-Klimazielen und der energieintensiven Produktion von Stahl, Zement, Chemikalien, Glas und Papier? Pof. Manfred Fischedick und Prof. Stefan Lechtenböhmer vom Wuppertal Institut geben in ihrem neuen inBrief Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung des politischen Rahmens. weiterlesen…

Merkel: Wissenschaft ist Motor des Fortschritts

Leopoldina mit 1600 Mitgliedern kann wertvolle Ratschläge erteilen

„Die Wissenschaft ist Motor des Fortschritts,“ betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast aus Anlass der Amtseinführung von Klimaforscher Gerald Haug am 13.02.2020 als neuer Präsident der Leopoldina. Mit dessen Wahl werde auch deutlich, dass gerade der Klimaschutz für uns von besonderer Bedeutung sei, so die Kanzlerin. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mit ihren 1600 Mitgliedern könne der Bundesregierung viele wegweisende Ratschläge geben. weiterlesen…

Copernicus und NOAA: Januar erneut mit Rekordtemperatur

Wärmster Januar seit Beginn der Aufzeichnungen vor 141 Jahren

Nach Angaben des amerikanischen National Centers for Environmental Information der NOAA war der Januar 2020 der weltweit wärmste, seitdem sie mit den Aufzeichnungen begonnen haben. Der Erwärmungstrend geht damit weiter: Seit 2016 verzeichnete man vier Temperaturrekorde; die zehn wärmsten wurden seit 2002 registriert, wie die Behörde am 13.02.2020 weiter mitteilte. Auch der europäische Copernicus Climate Change Service erklärte den Januar 2020 zum wärmsten in Europa und ganz knapp auch weltweit seit Beginn der jüngeren Aufzeichnungen 1981. weiterlesen…

Großkraftwerke und Hochspannungstrassen bald überflüssig?

Iodidsalze machen Biokatalysatoren für Brennstoffzellen stabil

Iodidsalze als Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg biologischer Katalysatoren in Brennstoffzellen? Der massenhafte Einsatz von Brennstoffzellen könnte Großkraftwerke und Hochspannungsleitungen überflüssig machen, Autos abgasfrei fahren lassen und Hausbesitzer zu Stromproduzenten werden lassen. Aber: Die eine Art von Katalysatoren – Edelmetalle wie Platin – ist sehr teuer und die Ressourcen werden immer kleiner. Die zweite Art wäre im Überfluss vorhanden: nämlich biologische und bio-inspirierte Katalysatoren. Trotzdem werden diese natürlichen Katalysatoren bisher kaum für Energieumwandlungsprozesse eingesetzt. Denn diese Katalysatoren sind mitunter so empfindlich gegenüber Sauerstoff, dass sie binnen weniger Sekunden ihre Funktion einstellen. Das könnte sich jetzt, einer Medienmitteilung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) folgend ändern. (Foto: Alaa Oughli, Darren Buesen, Nicolas Plumeré (v. li.) wollen Lebensdauer von Biokatalysatoren erhöhen – © RUB, Marquard) weiterlesen…

In der Hitze der Ozeane

Nichts verdeutlicht die menschengemachte Klimakrise besser als die Erwärmung der Weltmeere

Zwei Drittel unserer Erde sind von Salzwasser bedeckt. Die Weltmeere versorgen den Planeten mit mehr als 70 Prozent des Sauerstoffs, der in der Atmosphäre vorhanden ist. Die Ozeane sind Lebensraum für einzigartige Tiere und Pflanzen. Und sie werden wärmer, kontinuierlich, weil der Mensch den Klimawandel befeuert. Nicht nur an Land steigen die Temperaturen. Die Ozeane sind das deutlichste Maß für den Klimanotstand. Und es geht ihnen immer schlechter. , , , und zeigen die extremen Veränderungen bis heute und blicken in die Tiefsee. Ein Beitrag von ZEIT-ONLINE vom weiterlesen…

Fraunhofer ISE: Klimaschutzziele in Energieversorgung erreichbar

Vier Szenarien

Die Studie „Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem – Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Verhaltensweisen“ des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht Entwicklungspfade des deutschen Energiesystems, die zu einer Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen zwischen 95 und 100 Prozent bis 2050 führen. Sie wurde am 13.02.2020 von den beiden ISE-Direktoren Andreas Bett und Hans-Martin Henning in Berlin vorgestellt. weiterlesen…

„Staatlichen Anteil am Strompreis endlich senken“

Überschuss auf EEG-Konto steigt weiter

Stromzähler - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDer BDEW fordert erneut, die Entlastung für energieintensive Industrien bei der EEG-Umlage aus Steuern zu finanzieren und nicht zu Lasten der Privathaushalte und mittelständischen Industrie, wie Sandra Enkhardt am 11.02.2020 im pv magazine berichtete. Insgesamt solle die Belastung für private Haushalte durch Steuern, Abgaben und Umlagen, die seit 2010 um 70 Prozent gestiegen sei, gesenkt werden. weiterlesen…