Weniger als ein Nanometer dickes Gold

Forscher erzeugen das dünnste Gold der Welt

Wissenschaftler der University of Leeds haben eine neue Form von Gold entwickelt, die nur zwei Atome dick ist – das dünnste freitragende Gold, das je erzeugt wurde. Die Forscher maßen die Dicke des Goldes auf 0,47 Nanometer – eine Million mal dünner als ein menschlicher Fingernagel. Das Material wird laut Advanced Science News als 2D betrachtet, da es nur aus zwei Schichten von Atomen besteht, die übereinander liegen. Alle Atome sind Oberflächenatome, es gibt keine „Massenatome“, die unter der Oberfläche versteckt sind. (Foto: Dünnstes Goldplättchen der Welt – © leeds.ac.uk) weiterlesen…

Experimenteller Nachweis für ungewöhnliche Spin-Konfiguration

CEC: Neues Paper in Angewandte Chemie International Edition

Die Umwandlung atmosphärischen Stickstoffs in Ammoniak ist ein lebenswichtiger Prozess auf der Erde. Ammoniak dient zur Herstellung von vielen Produkten wie Düngemittel, Reinigungsmittel bis hin zu Sprengstoffen. Biologisch betrachtet, sind Stickstoffatome als Bausteine von Proteinen in allen Organismen Bestandteile von Amino- und Nukleinsäuren. Eine Forschergruppe um Prof. Serena DeBeer (Abteilung Anorganische Spektroskopie) vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr untersuchte die Struktur eines entscheidenden Cofaktors mit verschiedenen röntgenbasierten spektroskopischen Methoden. weiterlesen…

Farbige Mikroreaktoren nutzen Sonnenlicht

Produktion von Chemikalien mittels Solarenergie

Die Sonne ist die nachhaltigste Lichtquelle unseres Planeten, daher ist die direkte Nutzung des Sonnenlichts für die Photochemie äußerst attraktiv. In einem Artikel in Angewandte Chemie von Forschern aus Eindhoven und Potsdam über energieeffiziente solare Photochemie wird zum ersten Mal gezeigt, dass viele photonengesteuerte Transformationen durch Sonneneinstrahlung mit Hilfe von lösungsmittelbeständigen und preiswerten, lumineszierenden Solarkonzentrator-basierten Photomikroreaktoren effizient betrieben werden können. weiterlesen…

Deutsche Gletscher sterben auch

Greenpeace-Jugendliche fordern von MP Söder an Zugspitze wirksame Klimaschutzmaßnahmen

Vier deutsche Gletscher sind verloren, einer liegt im Sterben – alle befinden sich auf bayerischem Staatsgebiet. Greenpeace-Jugendliche trafen am 04.09.2019 um 08.00 Uhr an der Talstation der Zugspitzbahn auf Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Mit fünf Urnen mit Gletscherschmelzwasser forderten sie vom bayerischen Landesvater effektive Maßnahmen gegen die Klimaerhitzung. weiterlesen…

Geoengineering – der unberechenbare Eingriff

Kli­ma-Ex­per­ten laut Stu­die eher skep­tisch

Klima-Experten sehen neue Technologien im Kampf gegen die Erderwärmung, das sogenannte Geoengineering, eher skeptisch. Das ergab eine Studie der Universität Kassel, die in Nature Climate Change erschienen ist. Für die Studie befragten Kasseler Wissenschaftler über 700 Klima-Experten der Klimarahmenkonvention und des Weltklimarats, darunter Wissenschaftler und Verhandler, aus aller Welt. Nur unter bestimmten Umständen zeigen diese sich offen für Geoengineering, wie die Uni Kassel am 03.09.2019 mitteilte. (Foto: Als Geoengineering werden bestimmte Maßnahmen zum Kampf gegen die Erderwärmung bezeichnet. Ein Beispiel dafür wäre die Idee, Schwefeldioxid in die Stratosphäre zu leiten. – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Aus Energiewende muss „EnergieSystemWende“ werden

Reiner Lemoine Stiftung: Energiesystem muss ganzheitlich neu gedacht werden

Die Energiewende ist ins Stocken geraten. Um die Probleme zu überwinden, muss das Energiesystem als Ganzes reformiert werden. Dies zeigt eine neue Studie der Reiner Lemoine Stiftung (RLS). In der Studie gingen die Autoren den strukturellen Transformationshemmnissen auf den Grund. Dazu wurden die übergeordneten Entwicklungen im Energiemarkt in den letzten Jahrzehnten mit den zukünftigen Anforderungen einer dekarbonisierten Energiewelt verglichen. Die „Übersichtsstudie zur EnergieSystemWende“, die vom Reiner Lemoine Institut (RLI) erarbeitet wurde, zeigt auf diesem Wege die systemischen Hemmnisse der Energiewende und mögliche Lösungsansätze auf. (Studie: EnergieSystemWende – Titel © Reiner Lemoine Stiftung) weiterlesen…

Grüne Technik der Superlative

Golfstaaten rüsten sich für Zeit nach dem Öl

Die Vereinigten Arabischen Emirate zeigen, dass mit Erneuerbaren Energien viel erreicht werden kann. So wollen sie ihre führende Rolle auf den Energiemärkten sichern. In der Wüste geht nichts ohne Superlative – so scheint es. Neuerdings macht die größte Tankstelle der Welt auf überraschendem Terrain mit Superlativen auf sich aufmerksam: im Bereich der regenerativen Energien: Noor Abu Dhabi ist mit 1.177 MW die derzeit größte Photovoltaik-Anlage der Welt (siehe: solarify.eu/weltgroesstes-pv-kraftwerk-am-netz). Außerdem entsteht in Dubai ein Solarpark, der bis 2030 fertiggestellt werden und 5.000 MW Strom produzieren soll. Schon jetzt ist Dubai der weltweit führende Sonnenstromproduzent. Ein Bericht von am 03.09.2019 im Handelsblatt. weiterlesen…

Windkraft: Es droht eine Energiewende rückwärts

Energiewende wird scheitern, wenn Politik nicht mutiger erklärt, warum Windräder notwendig sind

Es war einmal eine Energiewende, voll von großen Verheißungen. Erneuerbare Energie sollte erst den Strom aus Atomkraft, dann den aus Kohle ersetzen. Und weil Wind und Sonne in Spitzenzeiten mehr als genug Strom lieferten, sollte ihr Strom auch noch die Batterien von Elektroautos füllen und Wärmepumpen betreiben. So sollte es aussehen, das saubere, klimafreundliche Deutschland, ein Vorreiter unter den Industriestaaten. Doch das grüne Märchen ist in Gefahr. Klagen von Naturschützern und Einwände von Behörden blockieren den Bau neuer Windräder. So wird sich das Ziel für 2030 kaum erreichen lassen. Ein Kommentar von in der Süddeutschen Zeitung vom 01.09.2019. weiterlesen…

Intelligente Ladung von Elektroautos verteuert Netzausbau nicht

Kosten ließen sich durch die zusätzliche Stromnachfrage der Fahrzeuge decken

Diese Kosten ließen sich durch die zusätzliche Stromnachfrage der Fahrzeuge decken und führten nicht zu steigenden Strompreisen. Bei einer Vollelektrifizierung des Fahrzeugbestandes auf heutigem Niveau, die mit 45 Millionen Elektrofahrzeugen im Jahr 2050 einhergehe, würden sich die jährlichen Netzausbaukosten auf bis zu 2,1 Milliarden Euro belaufen. Damit müsse zukünftig nicht mehr in Stromverteilnetze investiert werden als in der Vergangenheit. In diesen Kostenschätzungen enthalten seien bereits Ausgaben zur Modernisierung der Netze, die ohnehin anfallen würden. weiterlesen…

Ausbaudeckel für Photovoltaik behindert erfolgreiche Klimapolitik

Klimaschutzziele nur mit konsequentem Ausbau von Windkraft und Photovoltaik erreichbar

Der im EEG von 2012 festgelegte Stopp der Einspeisevergütung durch den 52 GW-Deckel laufe dem erforderlichen massiven Ausbau der Photovoltaik und damit auch den deutschen Klimaschutzzielen diametral entgegen. Stattdessen sollte PV-Strom, der nicht lokal verbraucht werden könne, auch nach Erreichen von 52 GW installierter Leistung ins Netz eingespeist und vergütet werden. Dies erklärte der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) in einer Stellungnahme vom 02.09.2019. „Der FVEE empfiehlt daher, so schnell wie möglich eine Anschlussregelung zu finden, die den für die Klimaschutzziele erforderlichen Solarausbau sichert.“ weiterlesen…