„Rußpartikel beschleunigen Abschmelzen der Eismassen“
„Die größten Brände, die unser Planet je gesehen hat – in einer der kältesten Regionen, die unserer Planet kennt. In der Arktis toben Feuer gewaltigen Ausmaßes. Doch die größte Gefahr schlummert unter der Erde“, textete Joachim Müller-Jung in der FAZ. Dass Brände in der Arktis etwas Normales sind, ist noch kaum bekannt. Doch das wird sich ändern; denn in diesem Jahr stehen in Alaska und Sibirien viel größere Flächen in Flammen, als bisher üblich. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk wies der Geowissenschaftler Stefan Kruse vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Potsdam auf eine gefährlich Konsquenz dieses Rekords hin: Die Permafrostböden tauten auf und regenerierten sich nur langsam – aber die entstehenden Kohlepartikel senken die Albedo, die normale Reflexion des Sonnenlichts von weißen Schneeflächen, ab, was wiederum zum Auftauen tieferer Schichten führe. weiterlesen…