WBGU: Unsere gemeinsame digitale Zukunft

Digitalisierung in den Dienst nachhaltiger Entwicklung stellen

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) übergab am 11.04.2019 sein Gutachten „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und an die Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Mit dem Bericht „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ macht der WBGU deutlich, dass Nachhaltigkeitsstrategien und -konzepte im Zeitalter der Digitalisierung grundlegend weiterentwickelt werden müssen. Der Titel bezieht sich auf den 1987 erschienenen Brundtland Report „Unsere gemeinsame Zukunft“, der bis heute weltweit das Nachhaltigkeitsdenken prägt. Nur wenn der digitale Wandel und die Transformation zur Nachhaltigkeit synchronisiert werden, kann es gelingen, Klima- und Erdsystemschutz sowie soziale Fortschritte menschlicher Entwicklung voranzubringen. Ohne aktive politische Gestaltung wird der digitale Wandel den Ressourcen- und Energieverbrauch sowie die Schädigung von Umwelt und Klima weiter beschleunigen. Daher ist es eine vordringliche politische Aufgabe, Bedingungen dafür zu schaffen, die Digitalisierung in den Dienst nachhaltiger Entwicklung zu stellen – so eine der zentralen Botschaften des Berichts. Solarify dokumentiert die Zusammenfassung. weiterlesen…

Katalysator für Brennstoffzellen

Projektstart: Scale-up und Formgebung von Katalysatoren für Brennstoffzellen

Katalysatoren sind unverzichtbare Bestandteile für Brennstoffzellensysteme. Das Fraunhofer UMSICHT und der Brennstoffzellenproduzent GenCell haben ein Projekt gestartet, um größere Mengen eines neuartigen Katalysators für Praxistests in Brennstoffzellen herzustellen. Der Katalysator könne effizient Ammoniak zu Wasserstoff und Stickstoff umwandeln, heißt es in einer Instituts-Pressemeldung vom 09.04.2019. (Foto: 2-l-Präparationanlage beim Fraunhofer UMSICHT für ein erstes Scale- von Katalysatorsynthesen – © Fraunhofer UMSICHT) weiterlesen…

Politik gibt ungenügende Antworten auf globalen Hunger

Oxfam: Globaler Bericht über Nahrungsmittelkrisen – Klimakrise verschärft Problem

Der diesjährige „Globale Bericht über Nahrungsmittelkrisen“ des Informationsnetzwerks Ernährungssicherung zeigt, dass 2018 mehr als 113 Millionen Menschen in 53 Ländern akut an Hunger litten und auf Hilfen zur Ernährungs- und Existenzsicherung angewiesen waren. Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale kommentierte die neuen Zahlen am 02.04.2019: weiterlesen…

UN-Bericht: Getreideernte kann weltweiten Bedarf nicht decken

100 Millionen leiden Hunger

„Zum wiederholten Mal könnte die Getreideernte nicht ausreichen, um den globalen Bedarf zu decken. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hervor. Demnach könnte im aktuellen Agrarjahr 2018/19, das traditionell im Herbst beginnt und mit der letzten Ernte im Sommer endet, eine Lücke von 30 Millionen Tonnen in der Getreideversorgung klaffen. Damit würde die Weltbevölkerung zum zweiten Mal in diesem Jahrzehnt mehr verbrauchen als ernten – und somit erneut ein Defizit bei der Getreideversorgung verursachen. weiterlesen…

Tiefgreifende Elektrifizierung mit erneuerbaren Energien – Schlüssel zu einer klimasicheren Zukunft

Neuer Bericht der IRENA zeigt Wege auf, die Energiewende zu beschleunigen und dabei Klimaziele zu erreichen, Arbeitsplätze zu schaffen und Wirtschaftswachstum zu fördern

Während entschlossene Klimaschutzmaßnahmen immer dringender werden, stellt eine neue Analyse der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) fest, dass der Ausbau erneuerbarer Energien in Verbindung mit Elektrifizierung mehr als drei Viertel der energiebezogenen Emissionen reduzieren könnte, die notwendig sind, um globale Klimaziele zu erreichen. weiterlesen…

Expertenkommission für Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ neu berufen

Bundeskabinett stimmt zu

Das Bundeskabinett hat am 10.04.2019 der Neuberufung der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ zugestimmt. Die Berufung erfolgt durch den Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier. Die Berufungsperiode der neuen Kommission beginnt am 01.07.2019 und endet am 30.06.2022. weiterlesen…

Fridays4Future mit Forderungen

Adressat Politik

Am 08.04.2019 veröffentlichte Fridays for Future in Berlin ein Forderungspapier, das sich an die politischen Entscheidungsträger der Bundesrepublik Deutschland richtet. Dazu gehören: der Kohleausstieg bis zum Jahr 2030, die komplette Versorgung des Landes aus Erneuerbaren Energien bis 2035 und das Erreichen der sogenannten Nettonull bis 2030. „Wir als Fridays For Future Deutschland sind eine überparteiliche Bewegung gleichgesinnter Klimaaktivisten und solidarisieren uns mit allen, die sich friedlich für unsere Forderungen einsetzen.“ weiterlesen…

Der Dividendenvorteil

Die CO2-Steuer – Vorschlag von 2018

Zehn Gründe, warum die Rückerstattung aller Einnahmen aus einer CO2-Steuer direkt an das amerikanische Volk die beliebteste, gerechteste und politisch tragfähigste Klimalösung bietet: EX-US-Finanz- und Außenminister George P. Shultz und Ted Halstead, Gründer und Vorsitzender des Climate Leadership Council, schlugen im Oktober 2018 eine CO2-Abgabe vor, deren Einnahmen an alle Amerikaner zurückgegeben werden sollten. Der Vorschlag ist immer noch aktuell. weiterlesen…

Klimawandel: Das Pliozän als warnendes Beispiel

Vor drei Millionen Jahren ähnlich viel CO2 in der Atmosphäre wie heute

Vor drei Millionen Jahren habe es zuletzt ähnlich viel CO2 in der Atmosphäre wie heute gegeben. Die damaligen Folgen wären heute dramatisch, schreibt Klaus Taschwer für die österreichische Zeitung Der Standard. In der arktischen Tundra hätten im Pliozän wegen der höheren Temperaturen noch riesige Wälder gestanden. Deshalb setze der heute auftauende Permafrostboden besonders viel CO2 frei. Dieses Erdzeitalter scheint ein gutes Beispiel zu sein, was passiert, wenn der Klimawandel ungehindert fortschreitet. weiterlesen…

Helmstedt: Aktuell größtes Power-to-Gas-Projekt „H2ellwaCH4″geplant

Kooperation aus Avacon Netz, EEW und Energieforschungszentrum Niedersachsen

Wie u.a. der Dienst cleanthinking.de mitteilt, hat ein Konsortium aus dem Helmstedter Revier beim Bundeswirtschaftsministerium Mittel für ein Energiewende-Labor für Sektorenkopplung beantragt. An der Spitze des Projekts H2ellwaCH4 stehen neben der Avacon Netz GmbH auch die EEW Energy from Waste GmbH und das Energieforschungszentrum Niedersachsen. weiterlesen…