Agrophotovoltaik goes global: von Chile bis Vietnam

Mit Solarstrom und Blumenkohl die Landnutzungseffizienz um 60 % steigern

Die Agrophotovoltaik (APV), eine Verbindung von Solarstrom- und landwirtschaftlicher Produktion auf der gleichen Fläche, hat sich bereits in Pilotprojekten in mehreren europäischen Ländern bewährt. So hat das ISE in Kooperation mit der »Innovationsgruppe APV-RESOLA« an einer 194 kWp großen Forschungsanlage am Bodensee nachgewiesen, dass APV die Landnutzungseffizienz um 60 Prozent steigert, wie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE am 20.06.2018 mitteilte. weiterlesen…

Deutschland hinkt bei Photovoltaik hinterher

Politische Rahmenbedingungen fehlen

Über der Solarenergie scheine die Sonne, sagt Andreas Bett, Leiter des federführenden Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme gegenüber Deutschlandfunk Kultur. Während die Branche überall auf der Welt wachse, fehlten in Deutschland die politischen Rahmenbedingungen. weiterlesen…

Ausdehnung von Ackerflächen reduziert CO2-Aufnahme

Studie zur Auswirkung veränderter Landnutzung auf die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre

Pflanzen binden einen Teil des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), das vor allem durch Verbrennen fossiler Energieträger in die Atmosphäre freigesetzt wird. Veränderte Landnutzung, wie die immer noch zunehmende Abholzung von Wäldern, lasse erwarten, dass sich die CO2-Aufnahmekapazität dieser Flächen künftig verringern werde. Darauf weist eine Studie von Klimaforschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hin. Über die Ergebnisse berichten sie in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters. weiterlesen…

The Smarter E Award für Tesvolt und Unlimited Energy

Gutes Beispiel: Offgrid-Avocadofarm in Australien völlig autark

Speicherhersteller Tesvolt und Projektierer Unlimited Energy haben laut einer Medienmitteilung vom 21.06.2018 mit einem Projekt in Südwestaustralien den Smarter E Award gewonnen: Die Avocadofarm in Pemberton wird seit 660 Tagen durch eine 53-kW-Photovoltaikanlage in Kombination mit einem 160-kWh-Salzwasserspeicher und einem 48-kWh-Speicher von Tesvolt mit Energie versorgt. Die gesamte Anlage ist so vollständig autark und funktioniert ohne Anbindung ans Stromnetz. weiterlesen…

Boom im Schatten von Lithium

Bleibatterien und deren Folgen für Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern

Die Entwicklung immer leistungsstärkerer Lithium-Batterien ist in aller Munde. Dabei wird oft übersehen, dass nicht nur die neuen Batterietechnologien einen Boom erfahren, sondern auch die altbekannten Blei-Säure Batterien. Denn Bleibatterien sind gemessen an ihrer Speicherkapazität immer noch deutlich günstiger als lithiumbasierte Stromspeicher. Zudem gelten sie als äußerst robust und einfach in der Herstellung. Ein Blog von Andreas Manhart, Öko-Institut e.V. vom 18.06.2018. weiterlesen…

CO2-Extraktion aus der Luft bald wirtschaftlich?

Kanadisches Unternehmen legt Untersuchung vor

Die Kohlendioxid-Extraktion aus der Luft ist möglicherweise nicht so teuer, wie Wissenschaftler dachten. Die geschätzten Kosten dieser Geo-Engineering-Technologie sind Experten zugolge seit einer Analyse im Jahr 2011 gesunken. CO2 aus der Atmosphäre abzuscheiden, könnte mehr sein als nur eine teure Strategie zur Vermeidung von Klimakatastrophen. Eine am 07.06.2018 im Magazin Joule veröffentlichte detaillierte wirtschaftliche Analyse deutet darauf hin, dass sich die Geo-Engineering-Technologie der Wirtschaftlichkeit nähert. weiterlesen…

Eine Million Eigenheime ernten Sonnenstrom

Photovoltaik-Nachfrage in Deutschland wieder klar auf Wachstumskurs

In Deutschland wird in diesen Tagen die millionste Solarstromanlage der Eigenheimklasse in Betrieb genommen. Jede zweite neue private PV-Aikanlage wird bereits mit einem Solarstromspeicher ausgestattet, und die Mehrheit deutscher Autofahrer wünscht sich inzwischen einen stärkeren Ausbau der Solarenergie zum Antrieb von E-Autos. Das teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) am 20.06.2018 zum Auftakt der Messe Intersolar Europe in München mit, die zusammen mit Partnermessen für Speicher, Elektromobilität und intelligenter Energienutzung unter der Dachmarke „The smarter E Europe“ stattfindet und zu der mehr als 50.000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet werden. weiterlesen…

Ausschüsse des EU-Parlaments wollen Klimadiplomatie stärken und Klimaziel anheben

Germanwatch begrüßt Annahme des Parlamentsberichts „Klimaschutzdiplomatie“ durch die Ausschüsse Äußeres und Umwelt

Nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat das Europaparlament am 20.06.2018 mit einem wichtigen Vorstoß auf das Vakuum in der Klimaaußenpolitik seit dem Ausfall der US-Diplomatie reagiert. Die Parlamentsausschüsse für Äußeres und Umwelt haben in einer gemeinsamen Sondersitzung mit großer Mehrheit den Initiativbericht „Klimaschutzdiplomatie“ angenommen. Dieser wird nun zur Abstimmung ins Plenum überwiesen. weiterlesen…

Verkehrssektor, Sorgenkind der Energiewende – auch in der Schweiz

Flugverkehr: Energieverschwender Nr. 1

Fliegen ist nicht nur die klimaschädlichste Art zu reisen – in der Schweiz macht der Flugverkehr rund 18% des CO2-Ausstosses aus – Fliegen ist auch aus gesamtenergetischer Sicht äusserst ineffizient. Für eine Reise von der Schweiz ins europäische Ausland braucht eine Person mit dem Flugzeug fast fünfmal so viel Energie, wie wenn die vergleichbare Strecke mit dem Hochgeschwindigkeitszug zurückgelegt würde. weiterlesen…

Petersburger Klimadialog: Wichtige Signale – unkonkret in der Umsetzung

Germanwatch begrüßt das internationale Signal der Merkel-Rede, kritisiert aber fehlende Konkretisierung

Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede beim Petersberger Klimadialog am 19.06.2018 zwar viel Richtiges, aber zu wenig Konkretes gesagt. Positiv hervorzuheben sei vor allem die Bekräftigung der geplanten Verdopplung des deutschen Beitrags zur internationalen öffentlichen Klimafinanzierung bis 2020. weiterlesen…