Was Windkraftanlagen mit Bahnschienen gemeinsam haben

Projekt am MPI für Eisenforschung zur Entwicklung eines neuen Stahls

Windturbinen und Eisenbahnschienen weisen sie eine Gemeinsamkeit auf: sogenannte weiß anätzende Risse (englisch: White Etching Cracks) – ein bislang weitgehend unverstandener Schadensmechanismus, der nicht vorhersagbar an mechanischen Kontaktpunkten auftritt und jährlich enorme Wartungskosten verursacht. Jetzt ist man am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) dem Schlüssel dieses Schadensphänomens auf der Spur – so eine Pressemitteilung auf der MPI-Webseite. weiterlesen…

Wie stellen wir die Weichen für die urbane Mobilität?

Fünfter Trialog zur Energiewende von Humboldt-Viadrina Governance Platform und Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS)

Der Verkehrssektor verursacht fast ein Fünftel der CO2-Emissionen Deutschlands. Trotz sparsamerer Motoren konnten seine Emissionen seit 1990 nicht reduziert werden. Um den Verkehr klima- und umweltfreundlicher zu machen, muss das urbane Mobilitätssystem umgebaut werden. Aber können wir schon heute festlegen, wie wir uns künftig fortbewegen werden? Welche Technologien und Infrastrukturen benötigen wir, und wen müssen wir in die Planung einbeziehen? Diesen Fragen widmete sich am 12.01.2017 in Berlin der fünfte Trialog der Humboldt-Viadrina Governance Platform und des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). weiterlesen…

EE vs. Fossile

Energiewende gewinnt Kostenvergleich

Agora Energiewende Fossile Energie - Schmiedefeuer - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20151204veröffentlichte am 13.01.2017 ein Gedankenexperiment: Was würde Strom im Jahr 2050 kosten, wenn wir die Energiewende stoppen würden? Sie wird bis 2050 nicht nur eine klimafreundliche Stromversorgung bringen, das Stromsystem wird infolge der Energiewende wahrscheinlich auch kostengünstiger als mit einer fossilen Stromversorgung, und zwar jährlich etwa 3 Milliarden im Vergleich zu einewm fossilen Stromsystem im Durchschnitt von zwölf Szenarien. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die vom Öko-Institut für Agora Energiewende erarbeitet wurde. weiterlesen…

Klimaveränderung – Garaus für Dinosaurier

Kälte und Dunkelheit löschten Urwelt-Echsen aus

Vor 66 Millionen Jahren hat das plötzliche Aussterben der Dinosaurier nach einem Asteroiden-Einschlag den Siegeszug der Säugetiere ermöglicht – und damit letztlich die Herrschaft des Menschen. Klimawissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben das jetzt rekonstruiert. weiterlesen…

Widerlegung der IPCC-„Klimapause“ bestätigt

Meer-Erwärmung hat doch nicht pausiert – Messfehler – Artikel in Science Advances

Meer, US-Küste - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify2013 sorgte ein Bericht des Weltklimarats IPCC für Verwirrung und leitete anscheinend Wasser auf die Mühlen der Klimawandel-Leugner. Die in dem Bericht auffallende eigentümliche Abflachung der Meereserwärmungskurve zwischen 1998 und 2012 schien auf einen verlangsamten Klimawandel in den vergangenen 15 Jahren hinzudeuten. Im Juni 2015 jedoch fanden Forscher der National Oceanographic and Atmospheric Administration (NOAA) eine nüchtern-pragmatische Erklärung für die bisher unerklärbare Abweichung (siehe: solarify.eu/doch-keine-klimapause) – sie lautete: Veränderungen in den Messmethoden vor allem der Wasserproben. Den NOAA-Messungen zufolge lag die Erwärmung der Meeres auch im fraglichen Zeitraum bei den zuvor gemessenen 0,12 °C pro Jahrzehnt und folgte dem Trend. weiterlesen…

Jenseits der Erwärmung neue Eiszeit?


Wissenschaftler sehen bisher unbekannte Konsequenz des Klimawandels

Winter in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20150131_102652Forscher fürchten, dass der Klimawandel lebenswichtige Meeresströmungen im Atlantik zusammenbrechen lassen könnte, mit der Folge einer starken Abkühlung in Europa und Nordamerika. Eine neue am 04.01.2017 im Wissenschaftsjournal Science Advances veröffentlichte Studie kommt zu besorgniserregenden Ergebnissen. HuffPo logoEin Artikel aus der Huffington Post. weiterlesen…

EE legen zu, Kohleverbrauch sinkt, Emissionen steigen


Agora zieht gemischte Bilanz der Energiewende 2016 – Tempo reicht jedoch nicht, um die Klima- und Effizienzziele 2020 zu erreichen

energiewende-im-stromsektor-agora-jahresauswertung-20162016 hat für die Energiewende sowohl gute als auch schlechte Nachrichten gebracht – zeigt die Jahresauswertung 2016 von Agora Energiewende: Einerseits sei das Stromsystem das dritte Jahr in Folge klimafreundlicher geworden, hätten sich Gaskraftwerke Marktanteile von Kohlekraftwerken zurückerobert, sei der Atomausstieg nach Plan verlaufen, hätten Erneuerbare-Energien-Anlagen so viel Strom wie nie zuvor geliefert und seien Stromverbrauch und Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende auf sehr hohem Niveau weiterhin gewachsen. Andererseits seien die Gesamt-Klimagasemissionen Deutschlands abermals gestiegen, würden die Haushalts-Strompreise 2017 erstmals die Marke von 30 ct/kWh überspringen, und die Fortschritte so langsam erfolgen, dass die für 2020 gesetzten Klimaschutz- und Effizienzziele nur noch mit einer großen zusätzlichen Kraftanstrengung zu erreichen sind. weiterlesen…

„Wachwechsel im Südatlantik“


Forschungsschiff FS Maria S. Merian folgt FS Meteor nach Südamerika

Wenige Wochen nachdem das Forschungsschiff METEOR mit internationalen Forscherteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel von Kapstadt aus in den Südatlantik aufgebrochen ist, stach am 04.01.2017 die MARIA S. MERIAN auf gleichem Kurs vom Tafelberg aus in See. An Bord ein Team von mehr als 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Ländern – so eine Medienmitteilung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
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Energie speichern mit flüssiger Luft

Birgt kryogene Energiespeicherung Potenziale für Energiewende?

In der Nähe von Manchester wird eben die größte kryogene Speicheranlage der Welt gebaut. Bei dieser Form der Energiespeicherung wird Energie in verflüssigten Gasen (etwa Luft) zwischengespeichert. Liquid Air Energy Storage (LAES)-Einrichtungen bergen den Vorteil, dass sie überall schnell errichtet werden können, lange Lebensdauer haben und auf üblichen Industriekomponenten basieren. Das meldet das Portal energyload unter Berufung auf die BBC und den Linde-Konzern. weiterlesen…

Unbekannte CO2-Senken mitten in Großstädten

Städtische Brachflächen lagern Kohlendioxid ein

Baustelle in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20140320Manche städtische Brachflächen und Bauplätze bleiben zum Ärger der Anwohner mitunter jahrzehntelang unbebaut und damit sich selbst überlassen. So hässliche diese Areale wirken, so nützlich sind sie aber auch. Denn sie binden große Mengen CO2 im Boden, wie britische Wissenschaftler von der Universität Newcastle herausgefunden haben – und wie der Deutschlandfunk berichtete. weiterlesen…