E-Mobilität forciert EE-Zubau…

…und senkt laut Energy BrainReport 2017 CO2-Emissionen

Die Umstellung auf 100 Prozent Elektromobilität im Privatverkehr würde einen zusätzlichen Zubau von 63 Gigawatt an Solar- und Windkapazität bringen und die CO2-Emissionen um 70 Prozent senken helfen – so der Energy BrainReport 2017, das jährlich aktualisiertes Strompreisszenario bis 2050 für Deutschland. Zusätzlich untersuchen die Berliner Experten die Auswirkungen eines völligen Umstellens auf Elektromobilität. weiterlesen…

Europäische PV-Bilanz negativ

Globale PV-Nachfrage wuchs 2016 um fast 50 %; Rückgang um 20 % in Europa

PV auf Bio bei Wittenburg-Hagenow, Meck-Pomm - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie globale Solarstrom-Nachfrage wuchs 2016 um fast die Hälfte, während sie in Europa um ein Fünftel abnahm. Asien und Amerika übernehmen schnell die preiswerte und saubere Solarenergie, die Europäische Union schließlich muss ihre politischen Rahmenbedingungen anpassen, um auf die nächste solare Wachstumswelle vorbereitet zu sein – meldet der europäische Solar-Verband SolarPower Europe (früher Epia). weiterlesen…

Onshore-Windbranche sieht „fordernde Zeiten“ voraus

Analyse deutscher Markt 2016 und Ausblick 2017 – guter Ausbau, aber noch unter 2014

Die Pressemitteilung wörtlich: „Mit einem Zubau von 4.625 Megawatt an Land (4.259 MW netto) hat die deutsche Windindustrie die von BWE und VDMA Power Systems im Juli 2016 abgegebene Prognose (siehe solarify.eu/onshore-wind-gutes-jahr) für den Heimatmarkt erfüllt. Wie die Analyse der Deutschen WindGuard bestätigt, entspricht das einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von knapp einem Viertel, bleibt aber unter dem Volumen aus dem Jahr 2014. Dank technologischer Weiterentwicklung konnten systemdienliche und hoch effiziente Anlagen in allen Regionen Deutschlands installiert werden. Beide Verbände erwarten auch für die Übergangsjahre 2017 und 2018 zum neuen Ausschreibungssystem einen starken Zubau. Dieser ist potenziell erforderlich, um auch den Wärme- und den Verkehrssektor mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen, so wie von der Politik angestrebt.“ weiterlesen…

dena: Wir brauchen bessere Anreize für Hausbesitzer

dena-Gebäudereport: Sanierungsrate weiterhin viel zu gering

dena-Gebäudereport - Cover © dena Wie aus einer dena-Pressemitteilung vom 06.02.2017 zu erfahren ist, zeichnet sich die von der Bundesregierung angestrebte Verdopplung der jährlichen Sanierungsrate von 1 auf 2 Prozent bislang nicht ab. Dazu kommt, dass sich Dämmstoff- und Heizungsmarkt kaum bewegen sowie Wärmebedarf und Treibhausgasemissionen nicht schnell genug sinken. Das zeigen die Statistiken für 2015 und 2016 des zum Jahreswechsel 2016/2017 veröffentlichten Gebäudereports der Deutschen Energie-Agentur (dena). weiterlesen…

Solarstrom für Mietwohnungen

BMWi will künftig Mieterstrom fördern

PV-Dach auf Mietshaus - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyBis zu 3,8 Millionen Wohnungen könnten künftig mit Mieterstrom aus Sonnenenergie versorgt werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Mieterstrom – Rechtliche Einordnung, Organisationsformen, Potenziale und Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen“, die von der Prognos AG und der Kanzlei Boos Hummel & Wegerich im Auftrag des Wirtschaftsministeriums erstellt wurde. weiterlesen…

Prokon erneut mit Problemen

Zweistelliger Millionenverlust – aber: „komfortable Liquiditätslage“

Der Windparkbetreiber Prokon ist offenbar schon wieder in Schwierigkeiten. Am 03.02.2017 bestätigte Prokon-Vorstand Henning von Stechow dem Magazin Wirtschaftswoche einen Verlust für 2016 in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe. Polen habe die Auflagen für Windparks verschärft und die Steuern erhöht, so von Stechow. Mehr noch: Die östlichen Nachbarn hätten die Förderung so verändert, dass es schwierig werde, die Anlagen profitabel zu betreiben. „Wir mussten deshalb unser Geschäft in Polen neu bewerten“, so von Stechow. Prokon habe deshalb alle Planungen für neue Windprojekte in Polen gestoppt. weiterlesen…

Bayern-LB finanziert Trumps Pipeline mit

Proteste in München und USA

„Das dreckige Geschäft der Pleitebank“, titelte die taz: Die Bayern-LB beteiligt sich mit 112 Millionen Euro an der umstrittenen Dakota Access Pipeline. Seit Monaten protestieren Indianer und Umweltschützer gegen das Projekt, denn die Leitung führt bei Fort Yates gefährlich nahe am Missouri River, der nördlichen Begrenzung des Reservats der Standing Rock Sioux. Bei Campact haben inzwischen fast 300.000 eine Petition gegen das Pipeline-Projekt und die Beteiligung der Bayern-LB daran unterschrieben. weiterlesen…

COP21: Kontrolle der Umsetzung

Paris-Ziele auf dem Prüfstand – Indikatoren für den Fortschritt

Eine neue Methode soll künftig die Fortschritte beim Klimaschutz erfassen. Fazit: Das 2-Grad-Ziel [bzw. die 1,5-Grad-Grenze – SY] könnte noch erreicht werden – es gibt aber Anlass zur Skepsis. So eine Medienmitteilung aus dem Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). weiterlesen…

Welt-AKW-Bilanz 2016

Medienmitteilung von ATOMINFOMEDIA

In ihrer Jahresbilanz der weltweiten AKW-Entwicklung stellt das reihum zitierte Portal ATOMINFOMEDIA fest, dass es noch keinen Umschwung gegeben habe, aber es seien auch bei nicht mehr AKW mit dem Bau begonnen worden. PV und Windkraft hätten jedoch zusammen Ende 2016 doppelt so viel Leistung erreicht wie die Atomkraft. weiterlesen…

VW-Aufsichtsrat prüft Forderungen


Müssen Piëch und Winterkorn zahlen?

Ex-VW-Aufsichtsratschef Piëch hat im Abgasskandal seinen früheren CEO Winterkorn belastet – und sich selbst gleich mit; schließlich könnten beide zur Kasse gebeten werden. VW-Aufsichtsrat und IG-Metallchef Jörg Hofmann will Ansprüche gegen den ehemaligen Aufsichtsratschef prüfen lassen. Dass sagte er am 05.02.2015 der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die „Deutsche See“ verklagte als erster Großkunde Volkswagen auf 11,9 Millionen Euro Schadenersatz. weiterlesen…