BY: Weitere Kläger gegen Windkraftbeschränkung

„Jetzt geht es um den Erhalt des Atomausstiegs“

Der Widerstand gegen die Einschränkung der Windkraft in Bayern verstärkt sich. Jetzt ist auch der Bundesverband WindEnergie (BWE) der Popularklage der Initiative pro Windkraft beigetreten. Vor einigen Tagen hatte bereits die Landtagsopposition ebenfalls verfassungsrechtliche Schritte gegen die so genannte 10H-Regelung angekündigt. weiterlesen…

AKW Mülheim-Kärlich: Kühlturm vor dem Abriss

Recycling eines Atomkraftwerks – teilweise

Der Rückbau des rheinland-pfälzischen Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich geht in die letzte Phase. Ab Mai wird der 162 Meter hohe Kühlturm abgerissen. „MK“ war wegen Unregelmäßigkeiten im Genehmigungsverfahren – u.a. wegen unzureichend berücksichtigter Erdbebengefährdung – im September 1988 nach genau 100 Tagen aufgrund richterlicher Entscheidung abgeschaltet werden. Inzwischen hat RWE auch den Antrag auf ein Zwischenlager für radioaktive Abfälle am Standort zurückgezogen. weiterlesen…

Energie-Union übergeordnetes Ziel

Baake bei Energieministerkonferenz in Riga: Energie-Union muss verlässlichen Rahmen für Umbau der Energieversorgung schaffen

Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Baake nahm am 06.02.1015 in Riga an einer Konferenz der EU-Energieminister zur Europäischen Energieunion teil. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Diskussion über Prioritäten für das von der Kommission vorgeschlagene Konzept der Europäischen Energieunion. weiterlesen…

Wirtschaftsführer appellieren an COP21

B-Team fordert Klimaneutralität bis 2050

Chefs der größten Unternehmen rund um den Globus haben die Entscheidungsträger in der Politik aufgefordert, sich dem globalen Ziel zu verpflichten, die Nettobilanz der Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null zu bringen. Sie appellierten am 05.02.2014 gleichzeitig an die Wirtschaftsführer, sich ehrgeizigen und langfristigen Zielen zu verschreiben. weiterlesen…

BEE: Energiewende braucht flexiblen Strommarkt

Studie: Marktwirtschaftliche Impulse für neuen Strommarkt

Die Flexibilisierung des Strommarktes ist  laut BEE-Geschäftsführer Hermann Falk die wesentliche Grundlage für die kosteneffiziente Nutzung von Strom aus wetter- und tageszeitabhängigen Quellen wie Sonne und Wind – das ist die Grundidee eines neuen Konzepts, „das ebenso revolutionär wie radikal ist. Die Energiewelt steht vor einem Machtkampf“ (so Spiegel-Online vollmundig). Falks einfache Feststellung, „wenn sich der Strommarkt flexibilisiert, kann sich das Marktsystem auf die erneuerbaren Energien ausrichten und die Erneuerbaren können zugleich mehr Verantwortung übernehmen,“  ist gleichzeitig auch das Ergebnis der Studie Strommarkt-Flexibilisierung. Hemmnisse und Lösungskonzepte von BEE und BWE, in der Hemmnisse und Lösungskonzepte untersucht wurden. weiterlesen…

Schlaue Sensoren sichern stabiles Stromnetz

USA: Bevorstehende Ausfälle erkennen

Elektrizitätskonzerne in den USA experimentieren mit neuen Sensor- und Kommunikationssystemen zur Überwachung des Stromflusses und um Defekte schneller zu lokalisieren, bzw. möglicherweise gar zu vermeiden. So waren Elektrizitätsarbeiter in Pennsylvania, wo der  Stromversorger Orange & Rockland ein System des US-Elektronikkonzerns Tollgrade Communications Inc. einsetzt, bereits in der Lage Leitungsprobleme aufzuspüren und Reparaturmannschaften loszuschicken, noch bevor Kunden angerufen hatten. Das berichtet die New York Times. weiterlesen…

Katherina Reiche neue VKU-Hauptgeschäftsführerin

Gönner zufrieden – Lobbycontrol protestiert

Auf Vorschlag des Präsidiums hat der Vorstand des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) am 04.02.2015 Katherina Reiche zur neuen Hauptgeschäftsführerin gewählt. VKU-Präsident Ivo Gönner dazu: „Es freut mich außerordentlich, dass wir nach einer bundesweiten und intensiven Suche mit Katherina Reiche eine ausgewiesene Expertin gewinnen konnten, die auf verschiedenen politischen Ebenen viel Erfahrung mitbringt. Es war uns wichtig, jemanden zu finden, der ein klares Verständnis für die Kommunalwirtschaft und unseren gemeinwohl-orientierten Auftrag hat. Mit Katherina Reiche haben wir auch eine Persönlichkeit für die kommunale Sache begeistern können, die sich in der Bandbreite unserer Themen von Energiewirtschaft über Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft/ Stadtreinigung bis hin zur Telekommunikation auskennt.“ weiterlesen…

Kritik an Entnahme von EU-Forschungsmitteln

2,7 Mrd. von „Horizon 2020“ nach EFSI „totaler Irrweg“

Die vorgesehene Entnahme von 2,7 Milliarden Euro aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 zugunsten des von der EU-Kommission geplanten Investitionspakets „Europäischer Fonds für strategische Investitionen“ (EFSI) wird von allen Fraktionen des Bundestages wie auch der Bundesregierung kritisiert. Das wurde während der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 04.02.2015 deutlich. weiterlesen…

Experten pro Privilegien für E-Mobilität

Marktaktivierungsprogramm zum Anschub für Elektromobilität nötig

Experten begrüßen weitgehend Privilegien für Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr. Dies wurde am 04.02.2015 deutlich bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, bei der es um einen Gesetzentwurf der Bundesregierung (18/3418) zur „Bevorrechtigung der Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge“ ging. Dadurch sollen Städte und Gemeinden ermächtigt werden, Privilegien für Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr zu gewähren. Dazu gehören unter anderem das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen, die Ermäßigung bei Parkgebühren und die Nutzung von Busspuren. Zur Kennzeichnung sollen Elektrofahrzeuge auf dem Kfz-Kennzeichen den Buchstaben „E“ erhalten. Berücksichtigt werden sollen neben batterie-elektrischen Fahrzeugen auch Hybridfahrzeuge mit einem maximalen Kohlendioxid-Ausstoß von 50 Gramm je Kilometer. weiterlesen…

CO2-Steuer besser als Emissionshandelssystem

Saubere Technologie kann niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen

Eine geschickte Förderung sauberer Technologien kann einen niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen und damit helfen, die Zwei-Grad-Grenze nicht zu überschreiten. Das zeigt eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).  Selbst wenn der Welt-Klimagipfel Ende des Jahres erfolgreich ist, führt dies im kommenden Jahrzehnt voraussichtlich nicht zu einem hinreichend hohen CO2-Preis und entsprechend starken Emissionsminderungen. weiterlesen…