Erstes Zertifikat für Smart-Meter Gateway

BMWi: „Wichtiger Meilenstein für die Digitalisierung der Energiewende“

Am 20.12.2018 wurde im BMWi das erste Zertifikat für ein Smart-Meter-Gateway an einen Hersteller überreicht. Die Digitalisierung ist eines der herausforderndsten Projekte der Energiewende. Technologisch konnte jetzt ein großer Schritt nach vorne gemacht werden. weiterlesen…

Brinkhaus: „Ökologie mit Marktwirtschaft versöhnen“

CDU-Fraktionschef: Grünen mehr Paroli bieten

Der Vorsitzende der Union im Bundestag, Ralph Brinkhaus, hat in einem Interview mit der Wirtschaftswoche kritisiert, dass die Union „nicht mehr die Umweltpartei wie zu Zeiten der Umweltminister Klaus Töpfer und Angela Merkel“ sei. Wie auch schon in seiner Rede auf dem CDU-Bundesparteitag in Hamburg, forderte Brinkhaus, Ökologie und Marktwirtschaft zu „versöhnen“. weiterlesen…

Lesehinweis: Rockfeller-Urenkelin greift Öl-Multi an

stern: Exxon Mobil mitschuld an Klimakrise

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Neva Goodwin Rockefeller ist Ko-Direktorin des Global Development And Environment Institute an der Tufts-Universität in Massachusetts und Urenkelin von Standard Oil-Gründer John D. Rockefeller. Der beherrschte zeitweise 90 Prozent des US-Ölmarktes, Grundstein des sagenhaften Reichtums der Rockefellers. Heute sagt die 74jährige: „Wir hätten vor Jahrzehnten den Klimawandel verhindern können. Doch man hat uns belogen.“ Der von ihrem Urgroßvater gegründete Energie-Gigant, heute Exxon Mobil, sei mitschuldig am Klimawandel und leugne das wider besseres Wissen – schreibt stern-USA-Korrespondent Nicolas Büchse am 22.12.2018. weiterlesen…

Keine (deutsche Stein-)Kohle mehr

Bergbau ist Geschichte

Die Steinköhleförderung in Deutschland ist beendet – als letzte Zeche hat Prosper Haniel in Bottrop den Betrieb offiziell eingestellt. Bei einer Abschiedsveranstaltung in Bottrop übergaben Bergleute das letzte Stück Kohle an Bundespräsident Steinmeier – so eine Medienmitteilung der Bundesregierung. Steinkohle wurde seit 200 Jahren im Ruhrgebiet gefördert – bis zum Freitag, 21.12.2018. Mit Prosper Haniel hat die letzte deutsche Steinkohlezeche geschlossen. weiterlesen…

IT-Milliardäre investieren in unbekanntes Startup

Millionen für Stromspeicher

Weltweit werden bis 2040 Investitionen von 60 Milliarden US-Dollar in Speicherungstechnologien Erneuerbarer Energien erwartet. Noch immer ist diese mit hohen Energieverlusten verbunden. Ein soeben vom geheimen X-Mondshot-Labor von Alphabet Inc. (der Google-Mutter) gegründetes Energiespeicherprojekt namens Malta soll das ändern – mit Unterstützung von Milliardären wie Jeff Bezos, Richard Branson und Bill Gates. weiterlesen…

BMVI fördert (bisher unmögliche) Nachrüstung

Schon lange vom Bundesrat gefordert – Scheuer-Ministerium veröffentlicht weitere Förderrichtlinien für Handwerker- und Lieferfahrzeuge

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt ab dem 01.01.2019 zunächst rund 333 Millionen Euro für die Hardware-Nachrüstungen von leichten und schweren Handwerker- und Lieferfahrzeugen bereit, um von NOx-Grenzwert-Überschreitungen betroffene Städte zu unterstützen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Handwerker- und Lieferfahrzeuge z.B. von Glaserbetrieben oder Paketzustellern sind tagtäglich in unseren Innenstädten unterwegs. Hier können wir mit einer Hardware-Nachrüstung viel für die Luftqualität erreichen. Mit einer Hardware-Nachrüstung dieser Kleinlaster lassen sich bis zu 85 Prozent NOx einsparen.“ weiterlesen…

Monitoring-Bericht zur Energiewende in Baden-Württemberg 2018

Sichere, bezahlbare und klimaverträgliche Energieversorgung möglich

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat den aktuellen Monitoring-Bericht zur Energiewende in Baden-Württemberg veröffentlicht. Der vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Auftrag des Ministeriums erarbeitete Bericht betrachtet den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Versorgungssicherheit und die Netzverfügbarkeit im Land. Er beleuchtet den Ausbau der Stromnetze und der Erdgasinfrastruktur sowie die Entwicklung des Energieverbrauchs und der Energieeffizienz. Ein weiteres Kapitel befasst sich mit ökonomischen Aspekten wie der Strompreisentwicklung und den Auswirkungen der Energiewende auf den Arbeitsmarkt. weiterlesen…

Keine Pause bei der globalen Erwärmung

Forscher entwirren angebliche Verlangsamung

Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler – u.a. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung – hat die Verwirrung um die angebliche Erwärmungspause analysiert. Ihre zwei nun veröffentlichten Studien zeigen, dass es zu keinem Zeitpunkt belastbare Belege für eine signifikante Pause oder Verlangsamung der globalen Erwärmung gegeben hat. weiterlesen…

COP24 Katowice – Von der Regelsetzung zur Umsetzung?

Wuppertal bewertet COP24

Die Klimakonferenz COP24 in Katowice machte am 15.12.2018 mit dem „Katowice Climate Package“, Detailregeln zur Umsetzung von COP21, das Pariser Klimaschutz-Abkommen umsetzungsreif. Neben der Stärkung der Minderungsehrgeizes wollte die polnische Regierung zudem das Thema „Just transition“, das heißt einen sozialverträglichen Strukturwandel, zu einem wichtigen Thema der Konferenz machen. In einer Diskussionsrunde erörterte das Wuppertal Institut am 19.12.2018 in Berlin eine erste Schnellanalyse, die zeigt: COP24 hat zwar den technischen Rahmen für den internationalen Klimaschutz bereitet und ist insofern ein wichtiger Schritt nach vorn, gemessen am Handlungsdruck sind die konkreten Minderungsambitionen der meisten großen Emittenten aber nach wie vor deutlich zu gering. weiterlesen…

Regressive Folgen des Klimaschutzes

Klimapolitik muss Ungleichgewichte abmildern

Der Klimaschutz bleibt eine enorme Herausforderung dieses Jahrhunderts. Die unumgängliche Dekarbonisierung (Defossilisierung) wird einen massiven Wandel in unseren Volkswirtschaften erfordern. Heizung, Verkehr, Elektrizität und Industrie müssen in eine Welt ohne fossile Brennstoffe überführt werden. Landwirtschaft und Industrie müssen neue Wege zur Emissionsreduzierung finden. Dieses Ziel – so ehrgeizig wie unerlässlich – erfordert eine einschneidende Klimapolitik. Und die hat nahezu in allen Facetten negative Auswirkungen auf den geringer bemittelten Teil der Gesellschaft. Georg Zachmann, veröffentlichte als Mitautor kürzlich einen Text des Wirtschafts-Thinktanks Bruegel aus Brüssel über die Verteilungseffekte der Klimapolitik: „The distributional effects of climate policies“ (Verteilungseffekte der Klimapolitik). weiterlesen…