WFC: „Wir brauchen einen Kohleausstieg bis 2025“

IPCC-Bericht zu 1,5 Grad erfordert neuen Zeitplan für Energiewende

Die Hamburger Stiftung World Future Council fordert nach dem aktuellen IPCC-Bericht ein massives Umdenken beim Zeitplan des deutschen Kohleausstiegs. Der soeben erschienene Bericht des IPCC warnt drastischer denn je vor den Folgen der Erderwärmung und mahnt zur Notwendigkeit, den Klimawandel bei 1,5°C zu stoppen. Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse seien ein dramatisches Signal, den Ausstieg aus der Braunkohle auf 2025 vorzuziehen. Die Verstromung aus Steinkohle müsse bis 2030 beendet werden. Experten der Stiftung World Future Council halten dies für ein erreichbares Ziel. weiterlesen…

Deutschland ist nicht allein: Kohleausstieg beschäftigt viele Länder auf der Welt

DIW-Studie untersucht Szenarien des Kohleausstiegs in sechs Ländern

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich an einer Vergleichsstudie zu sechs Ländern – Deutschland, Polen, Südafrika, Australien, Indien und China – und ihrem möglichen Weg aus der Kohle beteiligt. Die Studie zeigt, dass Deutschland bei weitem nicht alleine ist: Vor dem Hintergrund der internationalen Klimaverpflichtungen und wachsender Sorgen um Luftqualität und Gesundheit stellt sich – nicht nur in diesen sechs teilweise stark durch Kohleenergie geprägten Ländern – zunehmend die Frage nach der Zukunft dieses Rohstoffes. weiterlesen…

Hinter den Kulissen des EU-Klimaplans

Streit um vage Zahlen und Angst vor Scheitern erschwert langfristigen EU-Klimaplan

Im März 2018 war die Kommission von den Mitgliedstaaten aufgefordert worden, eine langfristige Strategie zu entwickeln, um die europäische Wirtschaft auf einen dem Pariser Klimaabkommen entsprechenden Kurs zu bringen. Kommissionsgranden wie Präsident Jean-Claude Juncker und EU-Klima-Chef Miguel Arias Cañete befürworten eine Strategie mit Netto-Null-Emissionen bis 2050. Quellen aus dem Kommissionsumfeld legen aber nahe, dass sich Fraktionen innerhalb der EU-Exekutive für eine „business-as-usual“-Strategie einsetzen – schreibt Sam Morgan auf EURACTIV.com (und er schickt einen Kommentar hinterher). weiterlesen…

Klimakabale

Kommentar von Sam Morgan, der vom Planeten Erde berichtet

Europa hat in Kürze eine leichte Entscheidung zu treffen. Die kann Billionen Euro einsparen, den Tod von Tausenden von Menschen verhindern und ihren Teil dazu beitragen, den Planeten vor dem Klimawandel zu bewahren. Oder wir können so weitermachen, wie wir sind. Erstaunlicherweise ist die erste Option nicht jedermanns erste Wahl. weiterlesen…

Teil-künstliche Photosynthese kommt voran

Forscher entwickeln neue Methode, um Sonnenlicht in Treibstoff umzuwandeln

Die Suche nach neuen Wegen zur Nutzung der Sonnenenergie ist dank neuer Forschungen auf dem Gebiet der teilkünstlichen Photosynthese einen Schritt vorangekommen. Die Kombination von Stärken katalytischer Bioprozessanlagen mit denen synthetischer Materialien kann zu einer effizienteren und dauerhafteren solarchemischen Umwandlung führen. Katarzyna Sokól aus Cambridge, Leitautorin eines Beitrags beschreibt einer Presseerklärung zufolge diesen Vorgang in Nature Energy unter dem Titel „Bias-free photoelectrochemical water splitting with photosystem II on a dye-sensitized photoanode wired to hydrogenase“ (Vorspannungsfreie photoelektrochemische Wasserspaltung mit Photosystem II auf einer farbstoffsensibilisierten mit Hydrogenase verkabelten Photoanode). weiterlesen…

„Sputet Euch!“

Wissenschaft befürchtet schon bei 1,5° Erwärmung weltweit Risiken für Mensch und Natur

Der neue IPCC-Sonderbericht, der am 08.10.2018 in Incheon, Südkorea, veröffentlicht wurde, zeigt, dass bereits bei 1,5 Grad Celsius globaler Erwärmung weltweit hohe Risiken durch die Klimafolgen bestehen, so eine gemeinsame Medienmitteilung von BMBF und BMU. Der in Paris anlässlich der COP21 in Auftrag gegebene Bericht fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Folgen einer Erwärmung von 1,5°C und darüber zusammen und definiert die damit einhergehenden nötigen Emissionsverringerungen. Er untersucht außerdem konkrete Maßnahmen zur Verstärkung und Beschleunigung des Kampfes gegen den Klimawandel. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum IPCC Sonderbericht betonten die beiden Staatssekretäre der Ministerien, Jochen Flasbarth und Michael Meister im Berliner BMU die Dringlichkeit der Maßnahmen. weiterlesen…

Weltklimarat: Jedes Zehntelgrad vermiedene Erwärmung zählt


IPCC-Sonderbericht: 1,5 Grad sind noch erreichbar

Das evangelische Entwicklungswerk Brot für die Welt und die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßen den Sonderbericht des Weltklimarats IPCC als „starkes Signal für deutlich ambitionierteren Klimaschutz“. Dieser „wichtige Wegweiser aus der Klimakrise“ zeigt, dass ab einer Erwärmung über 1,5 Grad die Risiken und volkswirtschaftlichen Kosten des Klimawandels massiv steigen. Die gute Nachricht ist: Die Begrenzung der Erwärmung auf dieses Limit ist bei zügigem und entschiedenem Handeln machbar.
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Neues Portal zur Klimaschaden-Vorsorge

Bundesregierung will Ernst machen mit Anpassung an den Klimawandel

Ab 25.09.2018 können sich Behörden, Unternehmen und interessierte Bürger beim „Deutschen Klimavorsorgeportal“ über Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel informieren. Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte das Portal gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst der Öffentlichkeit vor. Das „Deutsche Klimavorsorgeportal“ (KLiVO) bietet staatlich geprüfte und aktuelle Informationen zum Klimawandel in Deutschland und Empfehlungen zur Vorsorge gegen Klimaschäden. Mit KLiVO können Interessenten den Vorsorgebedarf für ihre Region und ihren Tätigkeitsbereich erkennen und bekommen Tipps für geeignete Maßnahmen. weiterlesen…

Deutsches Konsortium fördert Lithium in Bolivien

Industrialisierung von Lithiumvorkommen geplant

Die deutsche Nachfrage nach energierelevanten Rohstoffen aus dem Ausland verändert sich mit Blick auf die Umsetzung der Energiewende nachhaltig. Lithium-, Zinn- und Co. werden bzw. sind für die deutsche Energiesicherheit bereits wichtiger als Öl und Gas. Die jüngste Debatte um die Elektromobilität und die Zukunft Deutschlands als weltweit führende Autoindustrienation befeuert diese Diskussion noch einmal. Jetzt hat die bolivianische Regierung nach mehreren Medienberichten zwei deutsche Firmen als Partner für den Lithiumabbau ausgewählt: ACI-Systems und die K-UTEC AG. weiterlesen…

So sieht die Mobilität von morgen aus

Die RWTH Aachen und ihre Partner zeigen einen Blick in die Zukunft

Elektrische Carver, heliumgefüllte Flieger, schlaue Parkplätze, sehende Straßenleuchten, vernetzte Ampeln und automatisierte E-Fahrzeuge. Die RWTH Aachen und ihre Partner präsentierten am 02.10.2018 auf dem Aldenhoven Testing Center ihre geballte Kompetenz und Kreativität. 58 Ausstellende boten einen Blick in die Zukunft der Mobilität. Dabei ging es neben futuristischen Fahrzeugen vor allem um ganz handfeste, fundierte Lösungen. Anlass war die Eröffnung von CERMcity, einer neuen Testumgebung für die Entwicklung und Erprobung der vernetzten und automatisierten Mobilität in der Stadt. weiterlesen…