Umweltbundesamt: „Diesel kein Klimaretter“

Streit mit VDA-Mattes – UBA: Bei CO2 gleichauf

In der Debatte um die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung gegen Diesel-Fahrverbote hat das Umweltbundesamt der Darstellung der Autoindustrie widersprochen. Diesel emitierten im Flottendurchschnitt genauso viel CO2 wie Benzinmotoren. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Bernhard Mattes, hatte am 05.10.2018 im Deutschlandfunk erklärt, die Diesel-Technologie sei in Bezug auf die Reduzierung von Kohlendioxid ein „hervorragender Problemlöser“. Das UBA widersprach prompt, vom Diesel als Klimaretter könne keine Rede sein. weiterlesen…

Europas größtes Sharingsystem für E-Lastenräder wächst

Schon 2.000 Kölner nutzen Donk-EE

Schwere Einkäufe, Gepäck oder auch den Nachwuchs unkompliziert und unbeschwert per Lastenrad transportieren – dieser Trend nimmt in Köln Fahrt auf. Auch dank Donk-EE, Europas größtem E-Lastenrad-Sharing-System. Nach ein paar Monaten verzeichnet Donk-EE bereits über 2.000 registrierte Nutzer – Tendenz stetig steigend. Die Räder mit unterstützendem Elektroantrieb befördern ihre Fracht leicht und völlig emissionsfrei durch Köln, denn geladen werden sie mit Ökostrom. Hinter Donk-EE steht die Green Moves Rheinland GmbH, eine Tochtergesellschaft des nachhaltigen Energieversorgers NATURSTROM AG. weiterlesen…

Deutschland kommt bei Nachhaltigkeit gut weg

Stärkung des Nachhaltigkeitsbeirats

Deutschland ist nach Ansicht einer Internationalen Peer Review Gruppe unter Leitung der ehemaligen Premierministerin von Neuseeland, Helen Clark, für eine ambitionierte Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) gut aufgestellt, meldet der der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Allerdings sei noch viel zu tun, um einen erfolgreichen deutschen Weg hin zu Nachhaltigkeit zu gestalten, heißt es in dem 2018 fertiggestellten Bericht der Gruppe, der die Grundlage eines öffentlichen Fachgespräches des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung am Mittwochabend war, meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. weiterlesen…

BEE Marktprämie auf Null

„Historische Trendwende im EEG“

„Die Integration Erneuerbarer Energie in den Markt funktioniert. Das EEG trägt in seiner Funktionsweise dazu bei“, sagt BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen am 12.10.2018 im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. Denn, so Röttgen: Im August 2018 hatte die als Beispiel vorgestellte PV-Anlage Wittstock, Watter, eine gleitende Marktprämie in Höhe von null Cent. Das heißt, diese Anlage hat im August kein Geld aus dem EEG-Konto erhalten. Der BEE erwartet, dass dies für Photovoltaik- und künftig auch für Windenergieanlagen immer öfter der Fall sein wird. Fairere Marktpreise im Kontext einer CO2-Bepreisung tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, die Vermarktung für Erneuerbare zu erleichtern. Darin sieht sich der BEE bestätigt. weiterlesen…

Fortentwicklung des Emissionshandels

Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz wird novelliert

Die auf EU-Ebene vereinbarte Fortentwicklung des europäischen Emissionshandels muss in deutsches Recht umgesetzt werden. Die Bundesregierung hat dem Bundestag dazu einen 64seitigen Entwurf (19/4727) zur Novellierung des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) zugeleitet. Mit der Novelle werden laut Bundesregierung die „nationalen Rechtsgrundlagen für die Ausgestaltung dieses Emissionshandelssystems für die Handelsperiode 2021 bis 2030 geschaffen“. weiterlesen…

Aufruf zu einer neuen europäischen Mobilitätspolitik

Verkehrswende

Wie können wir in Europa die technologische Dynamik einer stärker vernetzten und digitalisierten Mobilität begleiten? Welches sind die entscheidenden Akteure einer europäischen Mobilitätsrevolution und wie stellen wir sicher, dass deren positive Effekte überwiegen? Ruggero Schleicher-Tappeser und Gerd Leipold versuchten mit der Ausarbeitung „Shaping the impacts of new technologies: A Call for New European Mobility Policies“ („Die Auswirkungen neuer Technologien gestalten: Ein Aufruf zu neuen europäischen Mobilitätspolitik“) eine neue, übergreifende Perspektive auf die europäische Mobilitätsdiskussion zu bieten. Solarify übersetzte und dokumentiert die Zusammenfassung des Abschlussberichts. weiterlesen…

Für raschen Ausstieg aus fossilen Energien

Appell der Deutschen Allianz Klimawandel & Gesundheit an Kohlekommission

In einem Offenen Brief an die Kommission „Wachstum, Beschäftigung, Strukturwandel“ des Bundestags fordert die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit den raschen Ausstieg aus den fossilen Energien. Der Klimawandel sei „ein medizinischer Notfall“ heißt es in einer Medienmitteilung der Allianz, die erklärt: „Kohleausstieg ist Gesundheits- und Klimaschutz zugleich“. Die Mitglieder der sogenannten Kohlekommission werden aufgerufen, „die gesundheitlichen Schäden der Kohlenutzung und des Klimawandels zu bedenken, und sich auf einen zügigen und umfassenden Kohleausstieg zu einigen“. weiterlesen…

Deutschland muss für CO2 zahlen

Seit Januar 2018 kostet jede Zusatzemission an Kohlendioxid 30 Euro pro Tonne

Kolumne von Hans-Jochen Luhmann auf sinn-schaffen.de

Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, weist in seinem Text darauf hin, dass die Überschreitung vorgegebener Grenze für die Emission von Treibhausgasen zu Lasten des Bundeshaushalt geht. Eingestellt sei das da noch nicht – das Defizit betreffe neue Akteure in Berlin. Die laxe Klimapolitik, vor allem das Nachgeben gegenüber den Auto-Herstellern, sei ein Griff in die Taschen des Finanzministers geworden. weiterlesen…

Stimmen zum IPCC-Sonderbericht 1,5°-Erwärmung

Lob und Kritik

Solarify hat seit dem Erscheinen des IPCC-Sonderberichts zu 1,5 Grad Erderwärmung am Morgen des 08.10.2018 (siehe solarify.eu/sputet-euch) Reaktionen und kommentierende Stimmen gesammelt. Wie es kaum anders sein könnte, reichen die Stellungnahmen und Meinungsäußerungen von Lob über Kritik an der Politik bis zu scharfer Kritik am IPCC-Bericht und seinen Empfehlungen selbst. Die Reihenfolge ihrer Dokumentation ist willkürlich, bedeutet keine Wertung und wird laufend aktualisiert. weiterlesen…

Fahrverbote auch in Berlin

DUH erwirkt Grundsatzentscheidung des Verwaltungsgerichts für „Saubere Luft“

Das Verwaltungsgericht Berlin hat am 09.10.2018 über die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für „Saubere Luft“ in Berlin verhandelt (VG 10 K 207.16) und entschieden, dass Diesel-Fahrverbote für Fahrzeuge bis Abgasnorm Euro 5 zur schnellstmöglichen Einhaltung der Stickstoffdioxid (NO2)-Grenzwerte unausweichlich sind. Diese müssen bis zum 31.o3.2019 in den Luftreinhalteplan aufgenommen und umgesetzt werden. weiterlesen…