Technische Herausforderungen von Blockchain erklärt

Erste Ausgabe von acatech HORIZONTE

Blockchain hat das Potenzial, Finanzsysteme, Energiemärkte und die öffentlichen Verwaltungen grundlegend zu verändern. Die Technologie ist Thema auf zahllosen IT-Kongressen. Auch die Bundesregierung erarbeitet gegenwärtig ein deutsche Blockchain-Strategie. Die gesellschaftliche und politische Debatte um die Blockchain-Technologie steht jedoch erst am Anfang. Deshalb hat acatech die erste Ausgabe seiner neuen Reihe acatech HORIZONTE dem Thema Blockchain gewidmet. weiterlesen…

Unfaire Verteilung der Stromkosten geht weiter

Regierungsgutachten schlägt höhere Grundpreise für Verbraucher vor

Am 15.10.2018 wurde die EEG-Umlage für das Jahr 2019 bekanntgegeben. Auch wenn sie aller Voraussicht nach leicht sinkt – bei gleichzeitig steigenden Börsenpreisen –, bleiben Stromkosten ein Ärgerthema für Privathaushalte: Die Offshore-Netzumlage, die zum Jahr 2019 eingeführt wird, geht vor allem zu ihren Lasten, während die Industrie entlastet wird. Zudem kommt ein Gutachten im Auftrag der Bundesregierung zu dem Ergebnis, dass private Verbraucher zusätzlich zum Netzentgelt ein anschlussbezogenes Entgelt bezahlen sollen. Das würde die unfaire Finanzierung der Stromkosten weiter verschärfen, kritisiert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). weiterlesen…

Engpässe bei der Stromversorgung

Spanien beschließt Abschaffung der Sonnensteuer

Mit einem umfangreichen energiepolitischen Maßnahmenpaket will die spanische Regierung die Energiewende ankurbeln und weiteren Engpässen bei der Stromversorgung vorbeugen. Dafür soll zukünftig unter anderem der Eigenverbrauch von Solarstrom gefördert statt ausgebremst werden, indem die viel kritisierte Sonnensteuer abgeschafft wird. Damit räumt die Regierung eine erst vor wenigen Jahren beschlossene Absurdität der spanischen Energiepolitik aus dem Weg. Seit 2015 mussten Haushalte auf ihren selbstproduzierten Sonnenstrom Steuern zahlen. Versäumten sie jedoch die Anmeldung ihrer Photovoltaikanlage, drohten äußerst strenge Strafen. Joschua Katz beleuchtete am 15.10.2018 für energiezukunft die energiepolitische Wende der spanischen Regierung. weiterlesen…

Bericht der Kohlekommission

So soll den Braunkohle-Revieren geholfen werden

Die derzeitigen Braunkohle-Reviere sollen in Zukunft in vielen Bereichen bevorzugt behandelt werden. Das geht aus einem ersten Entwurf des Berichts hervor, den die Kohlekommission an die Bundesregierung abgeben soll. Er liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Demnach solle es künftig beim Ausbau von Verkehrs- und Datennetzen einen „Revierbonus“ unter dem Motto „Vorfahrt für Strukturentwicklungsgebiete“ geben. Dies würde es etwa dem Bund erleichtern, Verkehrsprojekte bei der Planung vorzuziehen, wie der Berliner SZ-Korrespondent Michael Bauchmüller am 12.10.2018 schrieb. weiterlesen…

Ein planetarisches Harakiri, ein apokalyptischer Totentanz

„Strategie des Beharrens ist vergeudete Zeit“

Ob im Fall Hambacher Forst, im Streit über die Nachrüstung der Dieselautos oder bei den CO2-Einsparzielen der EU – die Politik laviere herum, kritisiert Joachim Frank, Chefkorrespondent der Dumont Mediengruppe und der Frankfurter Rundschau. Dabei wolle die Mehrheit der Deutschen mehr Klimaschutz. Der Beitrag wurde am 12.10.2018 im Deutschlandfunk gesendet. weiterlesen…

EEG-Umlage sinkt, Stromkunden zahlen mehr

BDEW- und BEE-Stellungnahme zur Bekanntgabe der EEG-Umlage 2019

Es sei zwar erfreulich, dass die EEG-Umlage im 2019 Jahr sinke. Das sei jedoch leider nicht mit einer Entlastung der Stromkunden verbunden, sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung am 15.10.2018 in Berlin“. BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen forderte eine „systemische Reform“ von Abgaben und Umlagen. weiterlesen…

Solaranlagen für die Dächer von Berlin

Zur Not auch „mit ordnungspolitischen Maßnahmen“

Eine Solarpotenzial-Studie der HTW Berlin hat geeignete Photovoltaik-Flächen ermittelt und Schwierigkeiten identifiziert. Der Analyse zufolge wird die Stadt ihre Energie- und Klimaschutzziele nicht einhalten können, wenn die Politik den Photovoltaik- Ausbau nicht stärker lenkt. Solarstrom soll langfristig einen Anteil von 25 Prozent der Berliner Stromversorgung decken. Wissenschaftler der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) zeigen erstmals in einer neuen Solarpotenzialstudie, welche Gebäude sich für Solarenergie-Anlagen eignen und mit welchen Einschränkungen gerechnet werden muss. Ihr Fazit: Der solare Klimaschutz wird nur gelingen, wenn die Politik langfristig auch ordnungspolitische Maßnahmen umsetzt. weiterlesen…

Stromversorgung zu 100 % mit EE kann funktionieren

Die ÜZ Mainfranken macht es vor

Noch immer wird behauptet, dass eine Vollversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien nicht möglich ist. Dabei gibt es eindrucksvolle Beispiele, die dies längst verwirklicht haben. Darunter sogar etablierte Energieversorger, die seit längerem an der Umstellung auf 100% Ökostrom arbeiten. Ein besonders positives Beispiel ist die Unterfränkische Überlandzentrale Lülsfeld eG, jetzt mit neuem Namen ÜZ Mainfranken, wie der Präsident der Energy Watch Group,Hans-Josef Fell, am 08.10.2018 berichtete. weiterlesen…

Europa braucht immer noch CO2-Mindestpreis

MCC, PIK und andere entlarven fünf Mythen

Ein neues vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) mitverfasstes und am 11.10.2018 publiziertes Policy Paper entkräftet fünf „Mythen“ gegen einen CO2-Mindestpreis im Europäischen Emissionshandelssystem EU-ETS. Dessen jüngster starker Preisanstieg wird beispielsweise gerne mit der kommenden Löschung von Zertifikaten erklärt, wodurch das Angebot verknappt werde. Diese Reform habe das Vertrauen des Marktes wiederhergestellt. Die Autoren argumentieren jedoch einer MCC-Medienmitteilung zufolge, es sei keineswegs gewiss, dass die Reform die Probleme des EU ETS behoben habe. weiterlesen…

Lesehinweis: „Autoindustrie muss abspecken“

Zu schwer

„Im Streit um geringere Abgasgrenzwerte geht es vor allem darum, wie effizient Motoren noch werden können. Das übersieht ein Kernproblem: Die Autos sind einfach zu schwer,“ so Felix Creutzig am 12.10.2018 in der ZEIT. Creutzig, Gruppenleiter am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Professor für „Climate Change and Infrastructure“ an der TU Berlin war Mitautor des Transportkapitels im jüngsten IPCC-Sachstandsbericht. weiterlesen…