Koalitionsvertrag mit konkreten Instrumenten
Germanwatch fordert fundiertes Maßnahmenpaket zum Erreichen des 2030-Ziels, Klimaschutzgesetz, Enddatum für den Kohleausstieg und CO2-Mindestpreis
Ein Sofortprogramm für die deutsche Klimapolitik bis 2020 und die notwendigen Instrumente zum Erreichen des Klimaziels für 2030 fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch für den Koalitionsvertrag.
„Wer sich ehrlich machen will, kann nicht die nächste Mogelpackung ankündigen“, kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Die jüngsten drei Bundesregierungen haben es immer wieder abgelehnt, ausreichende Instrumente für das Erreichen der angekündigten Klimaziele zu verabschieden. Gleichzeitig haben sie das Ziel immer wieder beschworen. weiterlesen…
Es gibt auch andere Stimmen zum durchgesickerten Beschluss der Koalitions-Sondierer, das 2020er Klimaziel zu verschieben: Moritz Bonn vom
Der Energiekonzern RWE reißt in Nordrhein-Westfalen eine denkmalgeschützte Kirche ab – um an Kohle heranzukommen, die keiner braucht. Greenpeace-Aktivisten protestierten vor Ort.
Der BEE bedauert das am 08.01.2018 bekanntgewordene Ergebnis der Sondierungsparteien Union und SPD, das Klimaschutzziel 2020 aufzugeben. „Noch im Wahlkampf haben sich die verhandelnden Parteien klar für die Einhaltung der Klimaschutzziele ausgesprochen. Nun haben sie ihre eigenen Positionen schon am ersten Tag der Sondierungsgespräche aufgegeben“, sagt
Nach dem großen Erfolg der Online-Version liegt der
Eines der acht verbleibenden Kohlekraftwerke Großbritanniens wird voraussichtlich noch in diesem Jahr die Stromerzeugung einstellen. Bis 2025 sollen die sieben anderen endgültig vom Netz gehen. Die Regierung hat dafür neue Regeln aufgestellt, welche die Schließung der Kohlemeiler erzwingen werden, schreibt
Offensichtlich setzten die großkoalitionären Sondierungs-Unterhändler eine erste Negativmarke, noch bevor überhaupt echte Koalitionsverhandlungen begonnen haben: Das deutsche Klimaschutzziel für 2020, 40 Prozent CO2-Reduktion wird auf „Anfang der 2020er Jahre“ verschoben, heißt es im Ergebnispapier der Sondierungs-Arbeitsgruppe „Energie/Klimaschutz/Umwelt“, so das 
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Fast jedes zweite Unternehmen erwartet, dass sich der Klimawandel innerhalb der nächsten fünf Jahre auf seine Wertschöpfungskette auswirken wird, aber nur jedes vierte Unternehmen implementiert bereits Maßnahmen dagegen. Die aktuelle internationale Studie des globalen Qualitätssicherungs- und Risikomanagement-Unternehmens DNV GL untersuchte, wie widerstandsfähig Unternehmen gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels sind. An der Studie nahmen mehr als 1.200 Experten aus Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika und Asien teil, wie