Energiewirtschaft kann CO2-Reduktion um 40 Prozent erreichen

BDEW bietet Kohle-Aus für 5 GW an

Eine aktuelle BDEW-Analyse (BDEW-Medienmitteilung) zeigt: „Die Energiewirtschaft kann mit einer energietechnisch verantwortbaren Zusatzanstrengung bis zum Jahr 2020 eine Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 erreichen.“ Damit hebt der BDEW sich von den Sektoren Verkehr oder Landwirtschaft ab: „Mit großer Sicherheit“ könnten die Energie-Konzerne schon jetzt ohne weitere Maßnahmen bis 2020 die CO2-Emissionen um 38 Prozent verringern. Aber nichts ist umsonst: Der entsprechende Klimaschutzbeitrag müsse honoriert werden. weiterlesen…

Zweiter Diesel-Gipfel mit Kommunen im Kanzleramt – Lob und Kritik

Merkel trifft 30 Vertreter von Städten – eine Milliarde für saubere Luft – DUH: Kanzlerin kuscht vor Autobossen

Bund, Ländern und Kommunen wollten Fahrverbote vermeiden, sagte Kanzlerin Merkel laut einer Medienmitteilung des Bundespresseamtes am 28.11.2017, nachdem sie 30 Oberbürgermeister von Städten mit besonderer Luftbelastung im Kanzleramt getroffen hatte. Ein Sofortprogramm soll den Kommunen nun helfen, Maßnahmen für eine bessere Luftqualität möglichst schnell umzusetzen. weiterlesen…

Power-to-X-Allianz mit Markteinführungsprogramm


Vermiedene Emissionen anrechnen

Die Wirtschaftlichkeit von Power-to-X Projekten sorgt immer wieder für Diskussionen. Nun könnte es eine Lösung durch die Anrechnung der vermiedenen CO2-Emissionen geben. „Pünktlich zur Regierungsbildung“ – so damals ein Medienmitteilung – hat am 28.11.2017 eine Allianz namhafter Unternehmen und Verbände einen konkreten Vorschlag für ein Markteinführungsprogramm für Power-to-X-Technologien vorgelegt. weiterlesen…

VDE mahnt zu (Sach)verstand beim Kohleausstieg

„Übereilter Ausstieg bedeutet Abkehr von grünem Strom – Kosten im Milliardenbereich“

Der Technologieverband VDE mahnte laut einer Medienmitteilung die Politik zur Besonnenheit. „Bei den Gesprächen der Parteien für eine neue Bundesregierung muss beim Thema Kohleausstieg mit Sachverstand vorangegangen werden“, forderte Ansgar Hinz, CEO des VDE. Auch wenn von der Energiebilanz her eine Abkehr von Kohlenstoffemissionen bis 2020 möglich sei, so hinken der dafür notwendige Netzausbau und die Kommunikationsinfrastruktur, vor allem im Verteilnetz, deutlich hinter dem Plan her. weiterlesen…

EWE plant in unterirdischer Gaskaverne größte Batterie der Welt

Oldenburger Energieversorger setzt auf Redox-Flow-Prinzip – gespeicherte Strommenge könnte Berlin eine Stunde versorgen

„EWE will mit dem Projekt brine4power die nach eigenen Angaben größte Batterie der Welt mit einer Kapazität von 120 Megawatt bauen. Mitte der Woche meldete das Unternehmen einen wichtigen Zwischenerfolg“, schrieb am im Portal pv magazine. „Es ist sicher noch zu früh, um von einem Durchbruch zu sprechen“, sagte Peter Schmidt, Geschäftsführer des ausführenden Tochterunternehmens EWE Gasspeicher GmbH in Berlin. „Wir haben aber bei der Entwicklung der solebasierten Batterie einen wichtigen Meilenstein erreicht, weil eine der zentralen Schlüsselkomponenten in aktuellen Tests alle Anforderungen erfüllt hat.“ weiterlesen…

Preisrutsch bei Solarstromspeichern

Mit Solarstromspeichern die Energiewende beschleunigen

Die Nachfrage nach Solarstromspeichern steige Jahr für Jahr kräftig an, heißt es. Gleichzeitig haben sich die Preise solarer Heim- und Gewerbespeicher nach aktuellen Erhebungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft in den letzten vier Jahren halbiert. Führende Anbieter von Solarstromspeichern stammen aus Deutschland und exportieren ihre Produkte in alle Welt. weiterlesen…

DUH: Neuer Mercedes schmutziger als 25 Jahre alter Diesel

Dramatische Erhöhung der giftigen Stickoxid-Emissionen bei herbstlichen Außentemperaturen

Ein Mercedes C-Klasse 250 d hat bei unter sechs Grad Celsius den Stickoxidgrenzwert auf der Straße um das bis zu 13-Fache überschritten. Daher fordert die Deutsche Umwelthilfe am 23.11.2017 von Ersatz-Bundesverkehrsminister Schmidt den Entzug der Betriebserlaubnis und Anordnung eines amtlichen Rückrufs. Im Winterhalbjahr schalten die meisten der neun Millionen Euro 5 + 6 Diesel-Pkw die ordnungsgemäße Abgasreinigung ab und fluten die Städte mit dem giftigen Dieselabgasgift NO2. weiterlesen…

Energieverbrauch in Deutschland – 1. bis 3. Quartal 2017

Januar bis September 2017: + 1 % -CO2-Emissionen werden leicht ansteigen

Der Energieverbrauch in Deutschland wird 2017 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um etwas mehr als 1 Prozent ansteigen und eine Gesamthöhe von etwa 13.600 Petajoule (PJ) oder rund 464 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) oder 57 TWh erreichen. Diese Schätzung veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Basis der Daten für die ersten neun Monate des laufenden Jahres. Aufgrund dieser Prognose geht die AG Energiebilanzen davon aus, dass die nationalen energiebedingten [[CO2]]-Emissionen 2017 leicht steigen werden. weiterlesen…

E-Auto doch sauberer als Verbrenner?

manager magazin hat nachprüfen lassen: Darum ist ein fetter Tesla sauberer als ein kleiner Ford

In der Gunst des Publikums erlebt das Elektroauto gerade ein rasantes Auf und Ab. Mal gilt es als idealer Ausweg aus Klimakrise und Abgasskandal, Fahrspaß inklusive. Doch kaum reagiert die Industrie auf politischen Druck mit einem wahren Feuerwerk an neuen Strom-Modellen, macht sich vermehrt Skepsis breit. Wie umweltschädlich oder -freundlich ist es nun unterm Strich, beispielsweise einen reichweitenstarken Zwei-Tonnen-Luxuswagen von Tesla Börsen-Chart zeigen mit Batterieantrieb durch die Gegend zu kutschieren? Wäre nicht zumindest ein kleiner Benziner die sauberere Variante? Das manager-magazin.de hat diese Fragen in einem Dreiteiler untersucht – Ausschnitte. weiterlesen…

Klimaschutz versus Wohlstand

Geheimes BMWi-Argumentationspapier

Es ist der alte Gegensatz: Die Klimaziele der (immer noch kommissarisch regierenden schwarz-roten) Bundesregierung können nur erreicht werden, wenn Deutschland seinen wirtschaftlichen Wohlstand aufs Spiel setzt – das jedenfalls ist die Quintessenz eines Argumentationshilfepapiers aus dem BMWi für die inzwischen gescheiterten Sondierungsgespräche, über das inzwischen zahlreiche Medien berichteten (zuerst Die Welt am 08.11.2017). Im Klartext: Unter ökonomischen Gesichtspunkten können die Regierungsversprechen in Sachen Klima bis 2030 unmöglich eingelöst werden. weiterlesen…