100% EE-Strom möglich

Neue Studie: Weltweit machbar und kostengünstiger als konventionelles Stromsystem von heute

Eine weltweite Energiewende hin zu 100% Erneuerbarer Stromversorgung ist nicht mehr nur reine Zukunftsvision, sondern greifbare Realität, die durch die bahnbrechende neue Studie der Lappeenranta University of Technology (LUT) zusammen mit der Energy Watch Group (EWG), am 08.11.2017 während des Global Renewable Energy Solution Showcase Events (GRESS) im Rahmen der Klimakonferenz der Vereinten Nationen COP23 in Bonn präsentiert wurde. weiterlesen…

-30 bis 30

EU will CO2-Grenzwerte für Autos verschärfen

Mit ihrem Mobilitätspaket wollen die Brüsseler die Entwicklung umweltfreundlicherer Fahrzeuge fördern. Dazu sollen die CO2-Emissionen von Neuwagen zwischen 2021 und 2030 um 30 Prozent sinken. Das sieht die Autoindustrie erwartungsgemäß anders: Die Karossenschmiede nannten die Vorschläge auch prompt „sehr aggressiv“. Das Echospektrum ist weitgefächert: Umweltschützern gehen die Vorschläge nicht weit genug. Quasi begütigend schlug die Kommission als Zwischenziel das Jahr 2025 vor: Bis dahin sollen die Emissionen um 15 Prozent im Vergleich zu 2021 sinken. Bei Überschreitungen drohen Millionenstrafen. weiterlesen…

„Mobilitätswende mit Biomethan sofort möglich“

Biogas vermeidet 20 Millionen Tonnen CO2pro Jahr

Biomethan als Kraftstoff könne bis zu 90 Prozent Treibhausgas-Minderung erreichen, so eine Medienmitteilung des Fachverbandes Biogas vom 07.11.2017. Insgesamt seien 20 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Allein die Stadtwerke Augsburg sparen jährlich 7.000 Tonnen. Aber: Es mangle an PKW-Modellen und an klaren politischen Signalen. weiterlesen…

CCU und CCS für Klimaziele neu denken

Aufruf von Forschung, Verbänden und NGOs: Deutschland braucht neue Debatte

Unter dem Schirm von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften haben sich Forscher und Umweltorganisationen zusammengefunden und fordern die Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid aus Industrieprozessen, damit Deutschland seine Klimaziele noch erreicht- so eine aktuelle Medienmitteilung. weiterlesen…

Spritverbrauch 42 % über Fabrikangaben


ICCT-Studie: Autoschmiede weiter mit kreativem Verhältnis zur Wahrheit

Eine neue Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeigt, dass CO2-Emissionswerte und damit auch der Kraftstoffverbrauch neuer Pkw-Modelle in Europa im Alltagsbetrieb durchschnittlich um etwa 42 Prozent höher liegen, als die unter Laborbedingungen ermittelten offiziellen Werte. Dieser Betrug ist zwar der Tatsache nach altbekannt, nur die Höhe ist neu – er bedeutet nicht nur Mehrkosten für Autofahrer, sondern auch eine stärkere Umweltbelastung. weiterlesen…

Kalle bloggt: „Lernkurven und der Wille zum Erfolg“

China weit vorne

„Sehen wir uns die aktuellen Zahlen für Neuinstallationen von PV-Anlagen, Neuzulassungen von Elektroautos und die Ausbaupläne für die Zellfertigung von Batteriespeichern an. Und stellen uns dann die Frage, wie Planer, EPCs und Industrie aus Deutschland eigentlich mit dem daraus resultierenden Unterschied in der Lernkurve umgehen können. In Zahlen ausgedrückt, China versus Deutschland bei der PV-Systemtechnik – 50:2 Gigawattpeak, Lernkurve: 25mal höher als in Deutschland.“ Soweit Karl Heinz Remmers in seinem Blog Neue Energiewelt. weiterlesen…

Die Welt im Klimawandel verstehen

Wie Mensch und Klima zusammenhängen: Drei Beispiele Jülicher Forschung

In Bonn wurde am 06.11. die Weltklimakonferenz COP 23 eröffnet, die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat – sie geht bis zum 17.11.2017. Nur 56 Kilometer Luftlinie entfernt tragen Jülicher Atmosphären- und Agrosphärenforscher dazu bei, dass die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen menschlichen Aktivitäten und dem Klima immer besser verstanden werden. Drei aktuelle Beispiele zeigen, wie Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich vorgehen. Sie sind dabei laut einer Pressemitteilung des Forschungszentrums in nationale und internationale Forscher- und Messnetzwerke eingebunden. weiterlesen…

Gemeinsam sind wir stark

Pariser Abkommen und Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung!

Fidschis eigene Situation als verletzlicher Inselstaat zeigt: Klima und Entwicklung sind untrennbar miteinander verbunden. Die ökologische und ökonomische Komponente des Klimaschutzes muss auch die soziale Dimension miteinbeziehen, um kein Land mit den Auswirkungen des Klimawandels zurückzulassen. Der Klimagipfel in Bonn sollte daher ein eindrucksvolles Signal für die enge Verzahnung von Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung setzen, um auch Wegweisend für die nächsten SDG-Fortschrittsberichte vor dem High Level Political Forum (HLPF) der Vereinten Nationen in New York zu sein. Wir brauchen deshalb jetzt ein global geteiltes Verständnis, um integrierte und weitreichendere Nachhaltigkeitsstrategien und Klimapläne zu initiieren. weiterlesen…

2017 eines von drei heißesten Jahren seit 1881

WMO-Zahlen veröffentlicht

Zu Beginn der COP23 wurde ein Bericht der meteorologischen Abteilung der Vereinten Nationen (WMO) veröffentlicht, demzufolge 2017 eines der drei heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen (1881) zu werden droht. Die Temperaturen von Januar bis September 2017 lagen demnach um durchschnittlich 1,1 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Lediglich 2016 habe das Wetterphänomen El Nino für noch höhere Temperaturen gesorgt. weiterlesen…

COP23 offiziell eröffnet

Pariser Klimaabkommen der COP21 konkret umsetzen

Mit einer traditionellen Tanz-Zeremonie hat einer Medienmitteilung folgend am Morgen des 06.11.2017 die Republik Fidji die Präsidentschaft für die 23. UN-Weltklimakonferenz (COP 23) von Marokko in Bonn übernommen. Deutschland als technischer Gastgeber ist Teil des Konferenzpräsidiums. Klimadiplomaten aus 195 Ländern sind in Bonn zusammengekommen, die Erderwärmung in einem weltweiten und weltweit gemeinsamen Kraftakt in den nächsten Jahrzehnten Einhalt zu gebieten. weiterlesen…