Greenpeace-Jahresbericht: „Ganze Menge erreicht“

Bilanz 2015: Gemeinsam stark

„Was waren für die wichtigen Umweltschutzthemen 2015? Was wurde erreicht?“ Fragt Greenpeace anlässlich seines Jahresberichts 2015 – und antwortet: „Dank zahlreicher engagierter Unterstützer: eine ganze Menge“. 2015 stand im Zeichen des Kampfs gegen die Erderwärmung – gipfelnd in der Klimakonferenz in Paris am Ende des Jahres. Ein Fortschritt, aber noch kein Grund zum Feiern: „Die Klimakonferenz in Paris hat ambitionierte Beschlüsse gefasst, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch zu verhindern“, sagt Roland Hipp, seit 01.07.2016 neuer Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland. „Viele Politiker in Deutschland haben aber deren Tragweite noch nicht verstanden. Nun gilt es das umzusetzen, was im Dezember beschlossen wurde.“ weiterlesen…

„Erneuerbare Energien senken Strompreise“

BEE-Geschäftsführer Falk zur Entwicklung

Hermann Falk - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Die Erneuerbaren Energien tragen erheblich dazu bei, dass die Strompreise tatsächlich beträchtlich gefallen sind – und zwar um satte 4 Ct/kWh seit 2009. Doch die stark gesunkenen Großhandelspreise an den Strombörsen werden von den Energiekonzernen nicht, oder nur zum Teil und verspätet an ihre Privathaushaltskunden weitergegeben“, stellte BEE-Geschäftsführer Hermann Falk zur Strompreisentwicklung fest. Deshalb könne ein Preisvergleich der Stromanbieter lohnend sein. weiterlesen…

E.on und RWE wieder mit roten Zahlen

Starke Verluste der EVU – Managerfehler

„E.ON-Aktie im Sturzflug“ titelte das Portal boerse-online am 10.08.2016 – einen Tag später schrieb das Handelsblatt: „E.ON gehört heute mit einer Steigerung von einem Prozent zu den Gewinnern des Tages“. Doch das täuschte: Unter dem Strich fuhr E.ON im ersten Halbjahr 2016 mit drei Milliarden Euro Minus einen satten Verlust ein. Nicht ganz so drastisch, aber ähnlich RWE am 11.08.2016: Das Betriebsergebnis der Rhein-Stromer fiel zwischen Januar und Juni von 2,03 auf 1,88 Milliarden Euro, das Nettoergebnis stürzte um knapp 74 Prozent auf 457 Millionen Euro ab. weiterlesen…

Regeneratives Methan statt Schweröl und Schiffsdiesel

ZSW-Verfahren macht saubere Schifffahrt möglich

Seit langem weisen nicht nur Wissenschaftler auf die Gefahr von Schadstoffen aus der Schifffahrt hin: Feinstaub, Schwefel- und Stickoxide belasten das Klima und die Gesundheit der Küstenbewohner. Entschärfen lässt sich das durch Methan, wie am 09.08.2016 mitgeteilt – aus einem Power-to-Gas-Prozess (P2G) des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Das synthetische Gas könne als klimafreundlicher und nahezu feinstaubfreier Brennstoff dienen – für Schiffe und andere Fahrzeuge. weiterlesen…

Zwangsvollstreckungsverfahren für saubere Luft

Hessen hinten: Landesregierung untätig – Dicke Luft in Limburg

Die hessische Landesregierung verweigert trotz eines rechtskräftigen Urteils wirkungsvolle Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Limburg. Durch „lautes Schweigen beim Dieselgate“ setze Schwarz-Grün in Wiesbaden die Limburger Bürger weiterhin schutzlos dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid aus. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will mittels einer Zwangsvollstreckung ein wirksames Gesamtkonzept mit Umweltzone und Diesel-Fahrverboten durchsetzen. weiterlesen…

BUND und DUH beschweren sich bei EU über Deutschland

Energieeffizienzpolitik in der Sackgasse

EU-Fahne an EU-Vertretung Berlin 20130220 Foto © Gerhard Hofmann Agentur ZukunftDeutsche Umwelthilfe und Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland haben bei der Europäischen Kommission eine Beschwerde gegen Deutschland eingereicht – der Grund: Die Europäische Richtlinie für Energieeffizienz werde nur mangelhaft umgesetzt. Forderung laut einer Pressemitteilung: Neue Instrumente und Maßnahmen seien dringend notwendig, um bestehende Zielvorgaben zu erreichen. weiterlesen…

Doch keine blaue Plakette für Diesel – vorerst

Trotz Umweltministerbeschlusses: Keine strengeren Umweltauflagen

Jochen Flasbarth - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftStrengere Umweltauflagen für Dieselfahrzeuge werden bundesweit vorerst doch nicht eingeführt. Die Einführung einer dafür vorgesehene blaue Umweltplakette werde verschoben, teilte BMUB-Staatssekretär Flasbarth am 09.08.2016 mit. „Wir haben die blaue Plakette für niedrige Stickoxidemissionen jetzt erst einmal auf Eis gelegt“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Eine Verkehrsministerarbeitsgruppe werde bis zum Herbst Alternativvorschläge ausarbeiten. Diese warte man erst einmal ab. „Wir sind offen für Alternativen“, so Flasbarth. weiterlesen…

Kritik am neuen Bundesverkehrswegeplan

Bundesverkehrswegeplan rechtswidrig und klimapolitisch fahrlässig

Als einen „Anti-Klimaschutzplan“ bezeichnet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 in einer Pressemitteilung. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks habe bei der Ressortabstimmung mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Verfehlung sämtlicher Umweltziele nicht verhindert und hätte ihre Zustimmung bis zur grundlegenden Überarbeitung des Plans verweigern müssen, kritisierte der BUND. weiterlesen…

PV-Preise fallen weiter

Bundesnetzagentur erteilt Zuschläge in fünfter Runde der PV-Freiflächenausschreibung – Homann:“Wettbewerb führt erneut zur Senkung des Preisniveaus“

Die Bundesnetzagentur hat laut einer Medienmitteilung am 05.08.2016 im Rahmen der Ausschreibung für PV-Freiflächenanlagen 25 Gebote mit einem Gebotsumfang von 130 Megawatt bezuschlagt. „Das Preisniveau in der fünften Ausschreibungsrunde ist trotz einer geringeren Anzahl an Geboten erneut leicht gesunken“, teilte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, mit. „Dies belegt einen weiterhin funktionierenden Wettbewerb bei den Freiflächenanlagen“, so Homann weiter. weiterlesen…

08.08.2016: Earth Overshoot Day

Alarmierend: Fünf Tage früher als 2015

Ab heute, Montag 08.08.2016, sind die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, welche die Erde 2016 regenerieren und damit ohne Schaden zur Verfügung stellen kann. Ab dann muss die Menschheit bis Jahresende bei der Natur einen Kredit aufnehmen. Ein Parameter für diesen Kredit ist der „Earth Overshoot Day“ (EOD), jährlich berechnet vom footprintnetwork. weiterlesen…