Neue Förderungen für Energiewende im Heizungskeller


Gabriel: „Wir bringen Energieeffizienz großflächig in die Heizungskeller“ – Neue Förderprogramme zur Heizungsoptimierung und für Brennstoffzellen-Heizungen gestartet

Fernheizungs-Verteilung -  Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftAm 01.08.2016 hat das BMWi zwei neue Förderprogramme für die Energiewende im Heizungskeller gestartet: Das Förderprogramm zur Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich sowie die Förderung von Brennstoffzellen-Heizungen. Mit der Optimierung von bestehenden Heizungsanlagen sollen schnell und kostengünstig Effizienzgewinne und damit CO2-Einsparungen erzielt werden. weiterlesen…

Bundesländer mit eigenen Klimaschutz-Gesetzen


Bundes-Gesetze zu schwach

Weil ihnen das Klimaschutzkonzept der Regierung nicht reicht, schritten Baden-Württemberg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein selbst zur Tat und verabschiedeten auf Rauch-Wasserdampf-Fahne Kraftwerke Reuter-West und Müllverbrennungsanlage, Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftLandesebene eigene verschärfte Gesetze zum Schutz der Umwelt. Sie wollen den Treibhausgasemissionen damit entschiedener den Kampf ansagen, als es die Gesetzgebung des Bundes möglich macht. weiterlesen…

Onshore-Wind: Gutes Jahr

Windenergie an Land – Ausbauzahlen für das erste Halbjahr 2016 in Deutschland

VDMA Power Systems und Bundesverband WindEnergie e.V. stellen bei Onshore-Windenergie einen starken Ausbau vor dem Wechsel zu Ausschreibungen fest. Mit 1.892 MW netto im ersten Halbjahr deute sich für 2016 erneut ein gutes Jahr an. Der starke Zubau ist getrieben durch die Bereitstellung von Eignungs- und Vorrangflächen in vielen Bundesländern. Zugleich ist ein Schub bei Genehmigungen festzustellen, um sich die Option zu sichern, mit gesetzlich definierter EEG-Vergütung zu installieren. weiterlesen…

Heizungsaustausch erst nach 90 Jahren beendet?

Verbände: Wärmewende stockt

Zur Energiewende gehört, dass alte und ineffiziente Heizungsanlagen aus den Kellern verschwinden. Eine aktuelle Datenerhebung zeigt, dass der Austausch alter Öl-Heizwertkessel noch 90 Jahre dauern könnte. Der deutsche Wärmemarkt bleibt trotz seiner zentralen Bedeutung für die Energiewende weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. weiterlesen…

Klimaschutz – Paris ade

„Deutschland gibt der Welt ein Beispiel. Leider“

Zuerst sichere der Energie- und Wirtschaftsminister die künftige Energiegewinnung durch Kohle, und dann streiche das Kanzleramt der Umweltministerin ihren Klimaschutzplan 2050 zusammen. Da schwinde die Hoffnung, dass die von der Pariser Klimakonferenz COP21 beschlossenen Klimaziele noch erreicht werden könnten, wie Jan Heidtmann am 29.07.2016 in der Süddeutschen Zeitung schrieb. weiterlesen…

Energieintensive um 3,4 Mrd. entlastet

DENEFF: Schwellenwerte „perverser Anreiz zur Energieverschwendung“

Auf Kosten aller Stromkunden werden 717 energieintensive Unternehmen von der EEG-Umlage entlastet. Die Summe steige jedes Jahr weiter an. (Siehe: solarify.eu/717-betriebe-von-eeg-umlage-entlastet). Die Entlastung von 70,12 Millionen Megawattstunden Strom koste die Haushalts- und Gewerbekunden 2016 3,4 Milliarden Euro – gut 70 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor – schrieb Dagmar Dehmer im Berliner Tagesspiegel. weiterlesen…

FluidSTORY: innovative Lösung zur Energie-Speicherung

Frankreichs unterirdische Speicherforschung

Das von der nationalen Forschungsagentur Frankreichs (ANR) geförderte Projekt FluidSTORY, untersucht seit 2016 unterirdische Speichermöglichkeiten von Energie: Überschüssiger Strom wird in Form von Methan gespeichert – bei Bedarf wird er wieder in elektrische Energie zurück verwandelt, wie das Wissenschaftsportal der französischen Botschaft in Berlin mitteilt. weiterlesen…

EDF stimmt Hinkley Point C zu

Britische Regierung will erst im Herbst entscheiden

Das Projekt in Hinkley Point an der Westküste Englands soll 21,5 Milliarden Euro kosten. Rund ein Drittel davon sollen – noch unentschlossene – chinesische Partner (China General Nuclear Power – CGN) schultern. Kritiker halten die Milliardeninvestition für ein Risiko – Banken raten ab. Denn schon die anderen beiden Reaktoren (Hinkley Point A und B) wurden laut SZ zum finanziellen Desaster. Und das Brexit-Votum mache alles noch ungewisser. Im März war EDF-Finanzchef Thomas Piquemal zurückgetreten, weil er das Projekt für ein zu großes finanzielles Risiko hielt. Die insgesamt anfallenden Laufzeitkosten werden durch die Regierung inzwischen auf 43 Milliarden Euro geschätzt – doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. weiterlesen…

Klimawandel – Trump gegen Clinton

Franz Alt: Klare Alternative
-mit freundlicher Genehmigung-

Die US-Präsidentschaftswahlen im November 2016 bieten jetzt eine klare Alternative in der Klima- und Energiepolitik: Für den Republikaner Donald Trump ist der Klimawandel ein „großer Schwindel“ – für die Demokratin Hillary Clinton eine „große Gefahr“. Die beiden Kandidaten und das Programm ihrer Parteien stehen für konträre Positionen. weiterlesen…

Greenpeace Energy greift Bürgerenergieprojekten unter die Arme

Know-how, Kapital und Kooperationen sollen kleinen Akteuren gegen Risiken der EEG-Reform helfen

Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy unterstützt ab sofort gezielt Bürgerenergieprojekte, deren Chancen sich durch die jüngste Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) massiv verschlechtern. Gemeinsam mit seiner Kraftwerkstochter Planet energy hat Greenpeace Energy ein neues Beratungs-, Dienstleistungs- und Finanzierungsangebot zusammengestellt, um kleineren Akteuren auch zukünftig die aktive Teilhabe an der Energiewende zu ermöglichen. weiterlesen…