Weltrekord I: CdTe

First Solar: 22.1 % Wirkungsgrad bei Dünnschichtzelle

Der amerikanische PV-Großkonzern First Solar gab am 23.02.2016 einen erneuten Rekord beim Wirkungsgrad einer Cadmiumtellurid-Solarzelle (CdTe) im Forschungslabor bekannt. Der Wert von 22.1 Prozent wurde gleich zweimal bestätigt: Im PV-Labor des Newport Corporation’s Technology and Applications Center (TAC) am Produktionsstandort Perrysburg im US-Bundesstaat Ohio und im National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums in der Kategorie „Best Research Cell Efficiencies“. weiterlesen…

Klimawandel verschlimmert Nahrungsmangel

Klimawandel verschärft Nahrungsmittel-Importabhängigkeit

Mehr als 200 Millionen Menschen sind weltweit von Krisen durch Importeinbrüche bei Grundnahrungsmitteln bedroht, viele Länder sind von einem einzigen Exportland abhängig. Ernteausfälle infolge von Wetterextremen werden dann zur existenziellen Bedrohung, schreibt Nicole Allé in energiezukunft. weiterlesen…

Weltrekord II: CPV-Mini-Modul

ISE: Konzentrator-Photovoltaik hat noch viel Potenzial – 43,4 Prozent

Konzentrierende Photovoltaiksysteme (CPV) erreichen die höchsten Wirkungsgrade für die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, und die Technologie zeigt noch viel Potenzial. So kann das Fraunhofer ISE nach einem Zell-Weltrekord vor zwei Jahren (siehe solarify.eu/2014/weltrekord-in-der-konzentratorphotovoltaik) nun auch auf der Modulebene einen Höchstwert mitteilen. Ein Mini-Modul auf der Basis von Vierfachsolarzellen erzielte einen bestätigten Weltrekordwirkungsgrad von 43,4 Prozent. weiterlesen…

Agrarminister setzt sich für Biomasse ein

Ein Frage-und-Antwort-Spiel zur EEG-Reform aus der Bundespressekonferenz vom 02.03.2016

BPK - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftFrage: „Eine Frage an das Wirtschaftsministerium. Nachdem Agrarminister Schmidt darauf besteht, bei der nächsten Reform des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes auch die Biomasse wieder in die weitere Förderung mit einzubeziehen – er hat den Wirtschaftsminister dazu aufgerufen, das einzubauen -, ist meine Frage, wie das Wirtschaftsministerium dazu steht. Droht damit möglicherweise ein nächstes Projekt zu scheitern?“. (Solarify dokumentiert) weiterlesen…

Stromwende mit Rückenwind

Forschungsstelle für Energiewirtschaft: 2035 bis zu 85 % EE-Anteil im Stromsektor – „Ausbau auf der Überholspur“

Windgeneratoren und Strommasten bei Pfalzfeld, Hunsrück - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150626Die Übertragungsnetzbetreiber, die jährlich mit der Bundesnetzagentur den Netzentwicklungsplan (NEP) erstellen, orientieren sich für ihre Ausbauszenarien an den politischen Zielen zum EE-Anteil sowie dem Bruttostromverbrauch. Im folgenden Diagramm wird deutlich, dass nach EEG 2014 bei kontinuierlichem Netto-Ausbau von 2.500 MW pro Jahr Windenergie an Land die Ziele des Koalitionsvertrages (Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch im Jahr 2025 zwischen 40 % und 45 % und im Jahr 2035 zwischen 55 % und 60 %) überschritten werden. Die Ziele laut Koalitionsvertrag stimmen demnach nicht mit dem EEG 2014 überein. weiterlesen…

Brüssel ignoriert Paris

„EU-Kommission stiehlt sich aus der Verantwortung“

Besorgt und enttäuscht reagierten Umwelt- und Erneuerbare-Energie-Organisationen auf die am 02.03.2016 veröffentlichte Ergebnis-Analyse des Pariser Klimaabkommens durch die Europäische Kommission: In den Augen von Germanwatch gefährdet die Beurteilung der Kommission massiv die neue globale Klimaschutzdynamik – der Bundesverband Erneuerbare Energien kritisierte enttäuscht, die EU-Kommission ignoriere das 1,5-Grad-Ziel von Paris. weiterlesen…

EU zur Umsetzung von COP21

EU-Klimaschutz: Gefahren wegen Emissionsverlagerung („Carbon Leakage“)

In einer Mitteilung hat die EU-Kommission logoEU-Kommission dargelegt, wie die Europäische Union das in Paris vereinbarte globale Klimaschutzübereinkommen umsetzen soll. Der Übergang zu einer emissionsarmen, ressourceneffizienten Wirtschaft setzt ein fundamentales Umsteuern in den Bereichen Technologie, Energie, Wirtschaft, Finanzen und letzten Endes in der Gesellschaft insgesamt voraus. Das Pariser Übereinkommen ist eine Chance zur Transformation der Wirtschaft und für Arbeitsplätze und Wachstum. weiterlesen…

5 Jahre Fukushima – 5 Jahre Atomwende

DIW und TUB – Rückblick und Ausblick

Am 11.03.2011 ereignete sich im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I („Daichi“) ein Super-GAU, einer der über den größten anzunehmenden Unfall hinausgehenden, schwersten Unfälle in der Geschichte der Atomkraft, der u.a. zur Kernschmelze der Reaktoren 1, 2 und 3 führte und bis heute nicht unter Kontrolle ist. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung und die TU Berlin schauten zurück auf Fukushima – und nach vorne: Ziel der Veranstaltung am 25.02.2016 war sowohl eine rückblickende Erörterung der Ereignisse rund um den März 2011, als auch ein Ausblick auf zukünftige Herausforderungen der Atom- und Energiewende. weiterlesen…

Grüne fordern Aus für AKW Cattenom

Erhebliche Sicherheitsmängel

Die Grünen im Bundestag fordern in einem Antrag, das französische Atomkraftwerk Cattenom sofort stillzulegen. Die elf Kilometer von der deutschen Grenze entfernte Anlage weist laut den Grünen erhebliche sicherheitstechnische Mängel auf. Unter anderem werden unzureichender Überflutungs- und Erdbebenschutz und mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen bei Flugzeugabstürzen bemängelt. weiterlesen…

Weniger Treibhausgas aus dem Auspuff

Emissionsreduktion bei Kraftstoffen

Die Bundesregierung will die EU-Richtlinie zur Festlegung von Berechnungsverfahren und Berichterstattungspflichten über Emissionsminderungen im Kraftstoffbereich spätestens im März 2017 umsetzen. Länder und Verbände würden ab September 2016 zu einem entsprechenden Verordnungsentwurf angehört. Dies geht laut „heute im Bundestag“ aus einer am 01.03.20165 veröffentlichten Antwort der Bundesregierung vom 15.02.2016 auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. weiterlesen…