EU-Klimaschutz nach Paris stärken

2050 mindestens 95 Prozent Treibhausgase weniger

Germanwatch fordert mit 25 Umwelt-, Entwicklungs-, und Kirchenorganisationen von den Bundesministern Hendricks und Gabriel mehr Einsatz für die Anhebung der schwachen EU-Klimaschutzziele. Diese müssten nach dem Durchbruch beim Klimagipfel von Paris im Dezember 2015 nach oben angepasst werden. Doch die EU hält sich bedeckt – der Klimakommissar will lediglich das Effizienzziel für 2030 und das 2050-Emissionziel anheben. weiterlesen…

Zukunftsmarkt Elektrobusse

„Wichtig für nachhaltige Mobilität“ – Neues BMUB-Förderprogramm für Elektrobusse

Das Bundesumweltministerium wird künftig die Anschaffung von Elektrobussen fördern. Das kündigte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth am 01.03.2016 auf der Akademiekonferenz des Verbandes der Verkehrsunternehmen (VDV) an. Die Tagung steht unter dem Motto, „Elektrobusse – Markt der Zukunft“. weiterlesen…

25 Jahre Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Größte Umweltstiftung Europas feiert Gründungs-Jubiläum

Die größte Umweltstiftung Europas wird 25 – und feiert nicht. Am 01.03.1991 hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück ihre Arbeit aufgenommen, nach einem Vierteljahrhundert sind mehr als 9.000 innovative und umweltentlastende Modellprojekte mit rund 1,6 Milliarden Euro und viel selbst eingebrachtem Expertenwissen umgesetzt worden. Statt Feiern hat man sich zum Jubiläum neue Förderleitlinien gegeben mit Klimawandel, Biodiversität und Nachhaltigkeit als Aufgaben der Zukunft. weiterlesen…

NRW-Innovations-Ehrenpreis für Robert Schlögl

Außerdem Netzwerk Genomische Medizin (NGM) und neue Methode zum Screening von Mikro-Organismen ausgezeichnet

Robert Schlögl und Svenja Schulze (re.)- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDie nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat im Rahmen einer Festveranstaltung am 29.02.2016 in Düsseldorf vier exzellente Forscher mit den NRW-Innovationspreisen 2015 ausgezeichnet. Wie das Ministerium mitteilte, machten mehr als „400 Gäste aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik die Preisverleihung in der K 21 Kunstsammlung zu einem glanzvollen Abend“. Neben dem Ehrenpreis erhielten ein Mediziner und zwei Biologen die Preise in den beiden anderen Kategorien. weiterlesen…

Solarausbau: Ostländer stemmen sich gegen Abwärtstrend

PV systemverträglich und frequenzstabilisierend

Der PV-Ausbau ist 2015 weiter deutlich zurückgegangen. Doch es gibt auch erfreuliche Ausnahmen, die sich gegen den Trend stemmen. So wurde in den ostdeutschen Ländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen etwas mehr Leistung installiert als 2014. Mecklenburg-Vorpommern konnte die Ausbauzahlen nahezu konstant halten. Das zeigen aktuelle Daten der Bundesnetzagentur zum Ausbau der Photovoltaik in den Bundesländern, die nun im Bundesländer-Portal der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) verfügbar sind. weiterlesen…

Bahn wird (noch) grüner – Zweifel und Kritik

Klimaschutz: Deutsche Bahn will bis 2020 jährlich eine Million Tonnen CO2 zusätzlich einsparen

„Grün, grüner, Deutsche Bahn“ wirbt die Deutsche Bahn vollmundig für ihre angebliche Vorreiterrolle im Klimaschutz. Denn die Mobilität der Zukunft müsse „ökonomisch sinnvoll und gleichzeitig ökologisch verträglich“ sein. Details hierzu bietet die Bahn „in unserem Medienpaket“ an – der Link ist allerdings „möglicherweise entfernt oder vorübergehend nicht erreichbar“. Umweltschützer melden Zweifel am Grünstrom-Image der Bahn an, es handle sich um eine Marketing-Idee. weiterlesen…

Dezentrale Energiewende absichern!

Norddeutsche Politiker und Energie-Verbände warnen vor negativen Ausschreibungsfolgen

Energie-Verbände und Politik wollen gemeinsam möglicherweise drohende Einschnitte in der anstehenden EEG-Novellierung verhindern. Vor allem die von Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Baake eben präsentierte Ausnahmeregelung für Bürgerwindparks (s. solarify.eu/eeg-2016-eckpunkte-chancen-fuer-buergerenergie) stößt auf Kritik.Vor allem das Bündnis Bürgerenergie befürchtet weiterhin, dass Genossenschaften und Bürgerenergieprojekte aus dem Markt gedrängt werden. weiterlesen…

Ladesäulenverordnung in Kraft

Bundesrat stimmte mit Maßgaben zu

Bundesratsplenum mit Schrift auf Glas - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer Bundesrat hat am 26.02.2016 der Ladesäulenverordnung (Verordnung über technische Mindestanforderungen an den sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile – LSV) mit Maßgaben zugestimmt. In einer Entschließung erkannte der Bundesrat die vorgelegte Verordnung zwar als wichtigen Schritt für den Ausbau der Elektromobilität an. Die Bestimmungen sollten aber unverzüglich durch Regelungen weiterer Standards ergänzt werden. Mit der Verordnung setzt die Regierung eine EU-Richtlinie in nationales Recht um. weiterlesen…

Elektromobilität gibt Gas – vor allem in China

Zahl der Elektroautos weltweit auf 1,3 Millionen gestiegen

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat in seiner neuesten Analyse beträchtliche Zuwächse bei der Elektromobilität festgestellt. Den Erhebungen der Forscher zufolge hat sich die Zahl der Elektroautos rund um den Globus auf nunmehr etwa 1,3 Millionen nahezu verdoppelt. Während China mit über 200.000 Neufahrzeugen im vorigen Jahr den deutlichsten Anstieg verzeichnet, können die USA mit mehr als 400.000 E-Fahrzeugen auf der Straße nach wie vor auf den insgesamt höchsten Bestand verweisen. Deutschland liegt indes mit 55.250 E-Autos weiterhin abgeschlagen hinter Nationen wie Japan, Niederlande, Norwegen und Frankreich. weiterlesen…

Strommarkt 2.0 kostengünstiger als Kapazitätsmärkte

UBA-Studien: Flexibilisierung von Erzeugung und Verbrauch verbessert Integration von erneuerbaren Energien

Zwei neue Studien im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, wie der Strommarkt die Herausforderungen durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien besser meistern kann. Das Ergebnis: Zentraler Ansatz sollte die Optimierung des bestehenden Stromgroßhandelsmarktes sein, auch Strommarkt 2.0 genannt. Die Einführung von Kapazitätsmärkten, also von zusätzlichen Märkten auf denen die Kraftwerksbetreiber Zahlungen für das Vorhalten ihrer Kapazitäten erhalten, ist nicht erforderlich und würde unnötige Kosten verursachen. weiterlesen…