Forschungprojekt für Wärmewende startet

HTWK Leipzig, UFZ und Netzwerk Energie und Umwelt bauen Innovationscluster für Region Borna-Leipzig-Bitterfeld auf

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), das und das Netzwerk Energie und Umwelt Leipzig (NEU) starten am 01.09.2020 das vom BMBF geförderte Projekt RegioZukunft: Wärme mit dem Ziel, eine gemeinsame Vision für die Wärmeversorgung der Zukunft auf der Basis Erneuerbarer Energien zu entwickeln. Die beteiligten Partner werden in der Region Borna-Leipzig-Bitterfeld ein Zukunftskonzept für Wärmewende und Sektorkopplung erarbeiten, das anschließend in einer zweiten Förderphase umgesetzt werden soll. Dazu wollen sie ein Innovationscluster bilden, das den Strukturwandel in der Region unterstützt. weiterlesen…

EEG-Entwurf: Anschlussregelung für Post-EEG-Anlagen und Ausschreibungen für PV-Dachanlagen

Abschaffung der EEG-Umlage auf solaren Eigenverbrauch fehlt

Mit der Reform soll u.a. der Rechtsrahmen für PV-Anlagen angepasst werden, die ab 2021 aus der EEG-Förderung fallen. Sie sollen für eine Übergangszeit ihren Solarstrom für den Marktpreis abzüglich Vermarktungskosten an den Netzbetreiber verkaufen können. Zudem werden Ausschreibungsmengen für PV-Anlagen bis 2028 festgeschrieben. Was im Entwurf fehlt, ist die Abschaffung der EEG-Umlage auf solaren Eigenverbrauch, wie sie in der Erneuerbaren-Richtlinie der EU gefordert wird, stellte Sandra Enkhardt von pv magazine bei Durchsicht fest. weiterlesen…

Stimmen zur EEG-Novelle

Sehr gemischtes Echo auf Entwurf

PV auf Bio bei Wittenburg-Hagenow, Mecklenburg Vorpommern - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWie zu erwarten, haben die Branchenverbände bereits eine Reform der Reform angemahnt. Zumal die in der EEG-Novelle formulierten Ausbauziele für die Erneuerbaren Energien bis 2030 schon sehr bald überholt sein werden. Das neue EU-Ziel müsste noch eingearbeitet werden, ebenso wie die EEG-Umlagebefreiung für Wasserstoff. „Es ist also keinesfalls sicher, dass das EEG 2021, wie es inzwischen offiziell heißt, zum 01.01.2021 in Kraft tritt. Oder doch noch im beginnenden Wahlkampf untergeht“, so der Tagesspiegel in seinem Background. weiterlesen…

Schweizer Unternehmen will jährlich 4.000 Tonnen CO2 versteinern

Climeworks treibt auf Island „Direct Air Capture“ voran

Die Abscheidung von CO2 aus der Luft ist bisher zwar noch teuer, aber sie funktioniert. Immer mehr Klimaforscher sind überzeugt davon, dass sich die globale Erwärmung allein durch sinkende Emissionen nicht stoppen lassen wird. Sie fordern daher sogenannte negative Emissionen – etwa mit der Idee „Direct Air Capture“ (DAC): Kohlendioxid wird direkt der Luft entzogen oder in Produktionsprozessen, bzw. aus klimaneutralen Biomassekraftwerken abgeschieden – sogenannte negative Emissionen. Das Cleantech-Unternehmen Climeworks plant gemeinsam mit dem Carbfix-Projekt und dem Energieversorger ON Power auf Island die Skalierung der sogenannten Carbon Dioxide Removal-Technologie. Mit der neuen Technologie-Generation will Climeworks jährlich 4.000 Tonnen CO2 unterirdisch in Stein speichern. (Foto Direct-Air-Capture-Anlage © Climeworks, Julia Dunlop) weiterlesen…

E-Autos 50-80% besser als Diesel und Benziner

„Grüne“ Studie aus Eindhoven räumt auf

E-Mobilität - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyOliver Krischer, Verkehrs- und Energieexperte der Grünen im Bundestag, auf seiner Webseite: „Bisherige Studien waren nicht gerade schmeichelhaft, was die CO2-Bilanz von Elektroautos betrifft. Die Autoren Sinn/Buchal haben das ja auf die Spitze getrieben und ausgerechnet, dass der modernere Diesel 30% weniger CO2 emittiert. Studien vom ADAC oder dem ÖAC waren auch nicht viel besser und kommen auf einen ähnlichen CO2 Ausstoß bei Dieseln und Elektroautos.“ Eine Untersuchung der technischen Universität Eindhoven im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion hat die erwähnten Vorgängerinnen einer Analyse unterzogen und kritisiert vor allem folgende Fehlannahmen: weiterlesen…

Oberleitungs-Lkw im Schwarzwald

18 Kilometer Teststrecke

Im Frühjahr 2021 sollen im Murgtal im Schwarzwald 18 Kilometer einer Teststrecke für Oberleitungs-Lkw in Betrieb gehen. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württembergs will das Land dort die Praxistauglichkeit von O-Lkw, Lärmschutz, Luftschadstoffe und Aspekte autonomen Fahrens sowie den Vergleich mit der Bahn untersuchen. weiterlesen…

Brennstoffzellen leben länger

Ohne Kohlenstoffträger deutlich stabiler

Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung der Universität Bern ist es gelungen, einen dadurch deutlich stabileren Elektrokatalysator für Wasserstoff-Brennstoffzellen zu entwickeln, der im Gegensatz zu den heute üblichen Katalysatoren ohne Kohlenstoffträger auskommt. Das neue Verfahren ist industriell anwendbar und kann zur weiteren Optimierung von brennstoffzellenbetriebenen Fahrzeugen ohne CO2-Ausstoß genutzt werden.
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Exxon Mobil fliegt aus Dow Jones

Ölriese fliegt aus erster US-Börsenliga

Exxon Mobil war noch 2013 das wertvollste Unternehmen der Welt. Dann war es Saudi Aramco – nun ist Apple wieder vorne. „Nur noch ein Schatten seiner Selbst“, so das Sachwert-Magazin sarkastisch. Um satte 267 Milliarden US-Dollar sei der Wert des Unternehmens seit dem Hochflug gefallen. Nun muss der Ölriese den Dow Jones Industrial Average zum 31.08.2020 verlassen und wird durch das Technologieunternehmen Salesforce ersetzt. 92 Jahre lang war Exxon Mitglied des exklusiven Clubs der 30 – das „dienstälteste“. Mit dem Rauswurf bleibt mit Chevron nur noch ein einziges Öl- und Gasunternehmen in dem Aktienindex. weiterlesen…

Viable World

Zusammenleben im Gemeinsamen Haus der Erde

Dieser im Augustheft von Blickpunkt Zukunft veröffentlichte Beitrag ist dem Hamburger Physiker Gerhard Knies (10. Juli 1937 – 11.Dezember 2017) gewidmet. Er hatte sich zunächst mit großem Engagement für die Verbreitung von Erneuerbaren Energien eingesetzt (von ihm stammt der Begriff DESERTEC – Strom aus der Wüste). Auf ihn geht die Initiative des Viable World Design Network zurück, das Ende 2014 gegründet wurde.

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Hohe Hürden für Bidens Energieplan

Trumps Personalabbau

Der Plan des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden zur Bekämpfung des Klimawandels enthält auch einen Vorstoß zur Erzeugung kohlenstofffreier Energie bis 2035 – eine Herausforderung, die das US-Energieministerium (Department of Energy, DOE) zur federführenden Behörde für diese Ambitionen machen könnte – schreiben Jeremy Dillon und Lesley Clark am 27.08.2020 in EE News. weiterlesen…