Warum wir uns mit Power-to-X beschäftigen
„Essenziell für den Klimaschutz“
Das Magazin Chemie Ingenieur Technik veröffentlichte am 23.01.2020 eine Sonderausgabe zum Thema „Power-to-X“: „Die Chemie ist die zentrale Wissenschaft, um den Umbau des Energiesystems zu ermöglichen,“ heißt es im Editorial von CEC-Direktor Walter Leitner, Rüdiger Eichel (FZ Jülich) und Kurt Wagemann (DECHEMA). Denn wir müssten den Anstieg von CO2 in der Atmosphäre nicht nur reduzieren, sondern benötigten inzwischen negative Emissionen, um die Erdoberflächentemperatur auf unter 2 Grad zu begrenzen. Strom aus erneuerbaren Quellen zu nutzen, um aus CO2 Chemikalien oder Energieträger herzustellen, sei also essenziell für den Klimaschutz. Solarify dokumentiert. weiterlesen…
Gabriel Felbermayr, Präsident des
„Strompreise in Deutschland erreichen Rekordniveau“ – so der
Das Fraunhofer-ISE hat gemeinsam mit Solarpower Europe, Eurec, 17 nationalen Photovoltaik-Verbänden und 10 weiteren Forschungsinstituten einen Brief an Mitglieder der EU-Kommission geschickt. Darin drängen sie auf Strategien für einen Wiederaufbau der Solarindustrie in Europa. Beim Photovoltaik-Zubau wurden 2019 vier Gigawatt knapp verfehlt. Beim Wind herrscht weiter Flaute: 40.000 Arbeitsplätze wurden schon gestrichen.
Jüngst ist unter anderen wieder häufiger das (klimaskeptische) Argument aufgetaucht, weil Deutschland nur rund zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verursache, habe es wenig Sinn, wenn die Deutschen allein für den Klimaschutz aktiv würden. In Wirklichkeit gehört Deutschland zu den Top Ten der weltgrößten CO2-Verursacher – umso mehr beim Pro-Kopf-Ausstoß. (Siehe:
Den Müll zu trennen, Energiesparlampen zu nutzen und im Bioladen einzukaufen, macht einen noch nicht zum Klimaschützer, sagt der renommierte Umweltexperte Rainer Grießhammer. Im Interview erklärt er, wo die Bürger wirklich viel Kohlendioxid einsparen können und an welchen Stellschrauben die Politik dringend drehen muss, wenn die Klimakatastrophe noch verhindert werden soll. –
Für junge Menschen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt- und Klima ein Top-Thema. Die deutliche Mehrheit von ihnen ist politisch interessiert, bereit zum Engagement und vertraut auf die Demokratie. Sie erwarten, dass die Politik mehr tut für Klima und Umwelt, und dass sie dabei auf soziale Gerechtigkeit achtet. Und sie sehen vor allem bei jeder und jedem Einzelnen noch Potenzial, sich stärker umweltgerecht zu verhalten. Das sind Ergebnisse der repräsentativen
Fachleute aus 51 Forschungseinrichtungen (darunter aus dem