Konsequente Umsetzung der Wärmewende für Klimaschutzziele unverzichtbar

BEE: Erneuerbare Technologien stehen in großer Vielfalt zur Verfügung

Erneuerbare Energien im Wärmesektor haben sich entgegen des gesamtwirtschaftlichen Trends während der Corona-Pandemie als verlässlicher Stabilisator erwiesen. Trotzdem gibt es im Gebäudebereich weiterhin noch einen großen Nachholbedarf in Sachen Klimaschutz. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) betont in einer Medienmitteilung vom 23.02.2021 abermals die Bedeutung der Wärmewende und fordert deren konsequente Umsetzung zur Erreichung der Klimaschutzziele. weiterlesen…

Folgen der Abschaltung des AKW Brokdorf und des HKW Moorburg

Wahrscheinlich nicht systemrelevant – Entschädigungen Geschäftsgeheimnis

Ob die in diesem Jahr abzuschaltenden Kraftwerke Brokdorf und Moorburg Einfluss auf den Bedarf an Netzreserven haben, werde bis zum März ermittelt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/25995) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor (19/25462 – „Abschaltung des Kraftwerks Moorburg“). Bisher sei allerdings noch kein norddeutsches Kraftwerk als systemrelevant eingestuft und habe deshalb nicht stillgelegt werden können, bzw. sei in die Systemreserve eingeordnet worden. Welche Zuschläge Vattenfall für die Abschaltung des 2015 in Betrieb genommenen Steinkohlekraftwerks Moorburg erhalten habe, sei als Geschäftsgeheimnis zu behandeln und werde daher nicht veröffentlicht. (Foto: Das AKW Brokdorf geht am 31.12.2021 vom Netz – © WolfBlur auf pixabay)weiterlesen…

Dezentrale Wasserstofferzeugung essenziell für Energiewende

dena richtet Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte ein

Grüner Wasserstoff ersetzt zunehmend fossile Energieträger in Prozessen und Anwendungen, dient als klimaneutraler Energiespeicher. Diese Vorteile können aber nicht nur im großen Maßstab, in zentralen Mega- oder Gigawattanlagen, genutzt werden, die bislang im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Daher richtet sich jetzt der Blick auch auf kleinere, dezentrale Einheiten. Um Potenziale von erneuerbarem Wasserstoff bei Erzeugung, Speicherung und Verwendung zu heben, richtet die dena jetzt eine Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte ein. weiterlesen…

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

E.ON Energieatlas: Jeder fünfte will nachhaltiger leben und Energie sparen

18,4 Prozent der Befragten möchten umweltbewusster leben, so das Resultat des E.ON-Regional-Rankings zu nachhaltigen Vorsätzen: Im Länder-Vergleich liegt Schleswig-Holstein vorne. Wenn die Weihnachtszeit vorüber ist, lenken alle den Blick aufs neue Jahr. Welche Ziele haben wir uns für die Zukunft vorgenommen? Und was möchten wir an unserer Lebensweise vielleicht ändern? Einer aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag des Energieanbieters E.ON zufolge haben aktuell knapp sechs von zehn Deutschen (57,7 Prozent) gute Vorsätze für 2021. Themen wie Nachhaltigkeit und Energiesparen spielen dabei inzwischen eine große Rolle. weiterlesen…

Was die Industrie jetzt von der Politik braucht.

Studie „Klimaneutralität 2050“

Der globale Wettlauf um die Technologieführerschaft beim Klimaschutz hat begonnen. Doch den deutschen Industrieunternehmen fehlen weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen, um in großem Maßstab in klimaneutrale Technologien zu investieren. Aktive Klimapolitik ist aber die Voraussetzung dafür, dass die deutsche Industrie wettbewerbsfähig bleibt, am Standort Deutschland investiert und klimaneutral wird. Im Austausch mit 17 Industrieunternehmen haben die Stiftung 2°, Agora Energiewende und Roland Berger zwölf Handlungsempfehlungen an die Politik verfasst und die 68-seitige Publikation am 22.02.2021 veröffentlicht. Der BEE reagierte positiv. weiterlesen…

Exportschlager E-Auto-Batterien

Im 3. Quartal 2020 für 500 Millionen Euro ausgeführt

Polen kam mit einem Minus von lediglich 2,8 % des BIP relativ gut durch die Corona-Krise. Dies verdankt die polnische Volkswirtschaft vor allem den Erfolgen im Bereich des Exports von Industriegütern. Entscheidend dabei waren die Batterien für deutsche E-Autos, so das Portal Elektro-Auto-News am 19.02.2021. Hier sind die Verkaufszahlen im 3. und 4. Quartal 2020 besonders stark angestiegen. Doch nicht nur Deutschland, auch Produktionsstätten in Frankreich und Italien bezogen ihre Batterien gern aus Polen. weiterlesen…

Ozon in Troposphäre nimmt ab

Positive Folge von Corona-Lockdowns

Das für den Menschen schädliche Ozon in der bodennahen Schicht ist im Frühjahr und Sommer des vergangenen Jahres als Folge der ersten Corona-Lockdowns zurückgegangen. Das hat eine Studie ergeben, an der auch Wissenschaftler aus dem Institut für Umweltphysik der Universität Bremen mitgewirkt haben. (Foto: Auch hier forschen Bremer Umweltphysiker: Die NDACC (Network for Detection of Atmospheric Composition Change)-Station in Ny-Aalesund/Spitzbergen. Auf dem Dach ist das FTIR-Spektrometer aufgebaut. – © Institut für Umweltphysik) weiterlesen…

Klima und Internet

Allein der Mailverkehr emittiert jährlich indirekt mehr als 1 Mrd. t CO2

Wäre die Zementindustrie ein Land, stünde sie auf dem dritten Platz, was den CO2-Ausstoß anlangt, direkt hinter den USA und China. Kaum jemand ist bislang aufgefallen, dass das Internet kurz dahinter kommt – auf dem sechsten Platz, schreibt das Internetportal One to One. (Weltweit 2020 werden laut de.globometer.com pro Sekunde 3,7 Millionen E-Mails gesendet, das sind mehr als 117 480 Milliarden pro Jahr, davon 75% Spams) die Mail zu 10g CO2, macht etwas mehr als 1,1 Milliarden Tonnen CO2).
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Mobilitätspaket I umstritten

Steigerung des CO2-Ausstoßes um 3,3 Millionen Tonnen?

Die EU-Kommission will innerhalb der EU und mit dem Europäischen Parlament über die klimaschädlichen Auswirkungen von Bestimmungen des Mobilitätspakets I sprechen. Ein Schreiben der (rumänischen) EU-Verkehrskommissarin Adina V?lean an die EU-Minister bestätige laut Radio Bulgarien die Haltung Sofias, dass die alle 8 Wochen in ihr Ursprungsland vorgeschriebene Rückkehr von Lkw und die Regeln für den Kabotagetransport (Beförderungsdienstleistungen im Ausland) dem Green Deal und den Plänen für Klimaneutralität widersprächen. weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft hilft Klimaschutz

Wiederhergestellte Medizinprodukte reduzieren Ressourcenverbrauch

Kunststoffe bieten sehr gute Eigenschaften, sind häufig langlebige Werkstoffe und kommen in allen möglichen Bereichen – von Verpackungen über die Baubranche bis hin zur Medizin – zum Einsatz. Wenn Kunststoffprodukte so lang wie möglich im Kreislauf geführt werden, reduziert sich der Ressourcenverbrauch, das Klima wird geschont. Auch viele Medizinprodukte, die vom Hersteller lediglich für eine einmalige Verwendung zugelassen wurden, enthalten Kunststoffe, beispielsweise in Herzkathetern. Welche positiven Umwelteinflüsse es hat, wenn diese nicht entsorgt, sondern mit zertifizierten Verfahren wiederhergestellt werden, untersuchte ein Forschungsteam des Fraunhofer- Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag des Medical Remanufacturing Unternehmens Vanguard AG. weiterlesen…