Klimaschutzziele ohne ausreichend grünen, bezahlbaren Strom nicht zu erreichen

Chemiekonzern Altana will bis 2025 klimaneutral sein

Der Spezialchemiekonzern Altana – nach eigener Aussage „global führend in reiner Spezialchemie“ – möchte seine CO2-Bilanz bei Produktion und Energiebezug bis 2025 weltweit auf null stellen – so die Neue Ruhr Zeitung. Also setze der Weseler Konzern bei Innovationen in seinen weltweit 52 Produktionsstätten und mehr als 60 Service- und Forschungslaborstandorten auf „Fußabdruck“. Weltweit würden deshalb an Betriebsstätten Klimaschutzprojekte gefördert, um CO2-Ausstoß zu kompensieren. weiterlesen…

Klimafreundlichste Mobilität Zufußgehen muss weg vom Katzentisch

Neue Difu-Veröffentlichung „So geht’s“ holt den Fußverkehr aus dem Nischendasein

Alle reden vom Elektroauto, E-Bike, E-Tretroller, sogar von umweltfreundlichen Dieselfahrzeugen ist die Rede. Aber wo bleibt das Plädoyer für die umweltfreundlichste Verkehrsform überhaupt? Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) widmet sich in seiner neuesten in der Edition Difu publizierten Veröffentlichung „So geht’s – Fußverkehr in Städten neu denken und umsetzen“ genau diesem ökologisch sinnvollen aber bisher vernachlässigten Thema. (Foto: Klimafreundlichste Mobilität – Zufußgehen – © Free-photos auf Pixabay) weiterlesen…

Solarenergie droht Förder-Aus

Energiepolitische Schachereien gefährden Energiewende

Nach der Windkraft könnte auch die Solarenergie in eine Krise rutschen: Schafft die Bundesregierung nicht wie versprochen rasch den Solardeckel ab, endet im April die Förderung. Dabei ist sich die Koalition eigentlich einig – streitet aber weiter. Clemens Weiß hat am 11.01.2020 für energiezukunft die politische Unentschlossenheit und Tatenlosigkeit in Sachen Energiewende dargestellt. weiterlesen…

Tesla kann deutsche Gigafactory mit CO2-Einnahmen finanzieren

Analysten-Einschätzung

Tesla kann nicht nur seine Model 3, Model S und Model X verkaufen, sondern auch ein interessantes Nebenprodukt: Weil das Unternehmen ausschließlich Elektroautos produziert, deren CO2-Ausstoß mit 0 Gramm angesetzt wird, liegt es weit unter dem zulässigen Flotten-Höchstwert von 120 Gramm CO2 pro Kilometer, den alle Autohersteller in diesem Jahr in der EU einhalten müssen. Diesen Vorsprung kann Tesla – laut Einschätzung des Analysten Ben Kallo von Robert W. Baird & Co. vom 12.01.2020 – gegen Bezahlung an andere Hersteller abgeben – und der Partner Fiat Chrysler zahlt laut einem Analysten so viel dafür, dass allein damit die Finanzierung der neuen Gigafactory in Brandenburg gesichert ist. weiterlesen…

Das feine Gesicht der Antarktis

Eine neue Karte zeigt die unter dem Eis verborgenen Geländeformen so genau wie nie zuvor. Das erlaubt bessere Prognosen über die Zukunft der Gletscher und den Anstieg des Meeresspiegels

Wenn der Klimawandel die Gletscher der Antarktis immer rascher Richtung Meer fließen lässt, ist das keine gute Nachricht. Denn dadurch verlieren die gefrorenen Giganten immer mehr Eis, das dann in geschmolzener Form den Meeresspiegel ansteigen lässt. Wie schnell und in welchem Umfang dies geschieht, hängt aber nicht nur vom Anstieg der Temperaturen ab. Auch der Untergrund unter dem Eis spielt eine entscheidende Rolle. Denn während manche Geländeformen den Eisschwund bremsen, können ihn andere beschleunigen. Allerdings war über die Topografie der Landschaft unter dem Eis bisher nicht genug bekannt, um diese Risiken richtig einschätzen zu können. Mehr Licht ins Dunkel bringt nun eine neue Karte, an der auch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) mitgearbeitet haben. weiterlesen…

China am besten auf E-Mobilität vorbereitet

Unter den Automobilnationen vorn

Deutschland hat im Vergleich der sieben großen Automobilnationen in der Elektromobilität die Führungsrolle im Bereich Technologie von Frankreich übernommen und liegt im internationalen Vergleich der Automobilnationen (noch) auf Platz eins. Gleichzeitig wächst der finanzielle Druck auf die Hersteller durch die Umstellung auf Elektromobilität. Allerdings könnten neue Servicemodelle bei Batterien ihre Margen wieder steigern (Battery-as-a-Service). Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Ausgabe des „Index Elektromobilität“, einem von der Unternehmensberatung Roland Berger und der fka GmbH gemeinsam entwickelten Ländervergleich. weiterlesen…

Wind-Onshore weiter mit dramatischer Ausbauflaute

Tiefster Stand seit 20 Jahren

Der Ausbau der Windenergie ist im vergangenen Jahr fast zum Erliegen gekommen. Selbst in Niedersachsen, dem Windland Nummer eins, wurden lediglich 54 neue Anlagen in Betrieb genommen. 2019 gingen insgesamt nur 276 neue Windanlagen mit einer Gesamtleistung von lediglich 940 Megawatt ans Netz. Damit ist der Bau neuer Windgeneratoren an Land in Deutschland auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren eingebrochen. Nach vorläufigen Zahlen wurden nur 276 neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen – ein Rückgang von mehr als 60 Prozent Im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einer Auswertung der Fachagentur Windenergie an Land hervor. Hauptgründe sind lange Genehmigungsverfahren, zu wenig ausgewiesene Flächen und viele Klagen. weiterlesen…

Dreimal billiger und viel gerechter

EU-Kohlenstoff-Grenzsteuer viel effizienter als französische Klima-Energieabgabe

Der Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Kohlenstoff-Grenzsteuer hätte nur geringe Auswirkungen auf die französischen Haushalte, im Gegensatz zum eigenen Vorschlag des Landes, Energie zu besteuern, der die Entstehung der „Gelbwesten“-Bewegung auslöste. Ein Bericht vom 10.01.2020 von Aline Robert für EURACTIV France. weiterlesen…

Künstliche Gletscher züchten

Verlangsamung des Abschmelzens

Zu den weltweiten Folgen des Klimawandels, die bereits aktiv ablaufen und bedrohliche Ausmaße annehmen, gehört das Abschmelzen der Gletscher – einer der irreversiblen Kipppunkte. Die Folgen: Das einst festgefrorene Gestein lockert sich, Murenabgänge oder Bergstürze drohen. Auf mittlere Sicht ist die Wasserversorgung von Millionen Menschen gefährdet. In den Schweizer Alpen wurde eben eine Technik entwickelt, das die Lebensdauer von Gletschern verlängern soll: Ein spezielles Sprühsystem überzieht Gletscher im Frühjahr mit einer Eisschicht, die diesen vor der Sonne schützt. Der Glaziologe Felix Keller von der Höheren Fachschule für Tourismus (HFT) Graubünden hofft, so im Engadin künstliche Gletscher „züchten“ zu können und damit Gletscherrettungen möglich sind – so mehrere Medienveröffentlichungen, wie etwa das ZDF und Deutschlandfunk Kultur. weiterlesen…