Was nun? Steigen CO2-Emissionen oder sinken sie?

Sinkende CO2-Emissionen – Deutlicher Anstieg der CO2-Emissionen

Kraftwerk Schkopau bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyVerkehrte Welt: „Good News von der Klimafront“ titelte die eher nicht regierungsnahe taz am 31.10.2019. Der Grund: Geringere Auslastung der Kohlekraftwerke bei gleichzeitiger Zunahme von Wind und Erdgas. Doch zu früh gefreut: Tags darauf schrieb der keineswegs klimaextreme Focus: „Sinkende Diesel-Zulassungen führen zu deutlichem Anstieg bei CO2-Emissionen“. Während die taz Noch-BDEW-Geschäftsführer Stefan Kapferer jubeln ließ: „Ein solcher Rückgang der CO2-Emissionen ist beispiellos,“ zitierte der Focus Jato-Mann Felipe Muñoz: „Der positive Effekt von Dieselautos auf die Emissionen hat nachgelassen, da ihre Nachfrage im letzten Jahr dramatisch gesunken ist“. weiterlesen…

IEA: „Gute Aussichten für Solarenergie“

Jahresbericht „Renewables 2019

PV, Strom und Kühltürme - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyErneuerbare Energieträger weiter im Aufwind: Der Anteil der Erneuerbaren wird in den kommenden fünf Jahren vor allem durch Solaranlagen für die Eigenversorgung weltweit steigen – sagt die Internationale Energieagentur in ihrem am 21.10.2019 von Exekutivdirektor Fatih Birol in Paris veröffentlichten Jahresbericht Renewables 2019. Doch nach wie vor dominieren erst einmal fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas,vor allem bei Heizungen. weiterlesen…

Flugscham befällt Wirtschaftswelt

Die Diskussion über den Klimawandel ändert auch den Arbeitsalltag vieler Unternehmen. Doch ist dieser Trend weg vom Flugzeug nachhaltig?

Der Fernsehsender Tele 5 tut es, die Berliner Agentur Richel Stauss, die Weiberwirtschaft und Naturstrom ebenfalls: Die Unternehmen verzichten auf Flugreisen, zumindest auf der Kurzstrecke. Dem Klima zuliebe, wie sie sagen. Denn Fliegen gilt nicht erst seit Greta Thunberg als „Klima-Killer“. Und das bedeutet für viele Dienstreisende eine Umstellung. Ein Tagesspiegel-Beitrag von Jana Kugoth. weiterlesen…

Klimaklage gegen Regierung abgewiesen – aber Klimaschutz ist Menschenrecht

Verwaltungsgericht: grundsätzlich zulässig

Klimaschutz wurde als Menschenrecht anerkannt, aber die Grundrechte der Bauernfamilien seien „noch nicht beeinträchtigt“ – so eine Medienmitteilung von Greenpeace vom 31.10.2019. Die Kläger werten das Urteil als Teilerfolg. Greenpeace wollte mit der Klage die Bundesregierung zu schnellen CO2-Reduktionen bis 2020 zwingen. weiterlesen…

Motor läuft mit Wasser-Methanolgemisch

„Genialer Verbrennungsmotor“

Noch gibt es erst vier Medienmitteilungen auf der Internetseite des amerikanischen Unternehmens MayMaan – doch die dort publizierte Erfindung dürfte weitweit Beachtung finden: Yehuda Shmueli (81), laut Jerusalem Post ein talentierter Erfinder, Ingenieur und Mechaniker, gelang es gemeinsam mit seinen Söhnen, einen Kraftstoff aus 70% Wasser und 30% Ethanol zusammen mit einem Motor zu entwickeln. Das Wassergemisch wird in einen sauber verbrennenden Kraftstoff umgewandelt, der den Motor antreibt und ein sehr hohes Drehmoment erzeugt. weiterlesen…

Porsche Cayenne S bricht Diesel-Schmutz-Rekord

Immer mehr Betrugs-Diesel: Porsche Cayenne S schmutzigster jemals von DUH gemessener Diesel

Die DUH (Deutsche Umwelthilfe) lässt nicht locker: Während „Anti-Transparenzminister Andreas Scheuer“ (so die DUH in einer Medienmitteilung am 29.10.2019) trotz Gerichtsentscheiden die Offenlegung von Dieselgate-Akten weiterhin verweigert, deckt die Umwltorganisation immer neue brisante Abgasmanipulationen bei weiteren Dieseln von Audi, Mercedes, Porsche und VW auf. Diesel der Abgasstufe Euro 5 und Euro 6 überschritten zum Teil massiv die Stickoxid-Grenzwerte – offenbar seien die Software-Updates „praktisch wirkungslos“. Ein Porsche Cayenne S sei mit 2.146 mg NOx/km „neuer negativer Spitzenreiter“ – fast 12 Mal mehr Ausstoß an gefährlichem Stickoxid als erlaubt. weiterlesen…

Auswirkungen des Klimapakets auf den Strommarkt

StrompreiseErste Modellergebnisse von enervis

Seit die Ergebnisse des Klimakabinetts (Ende September) vorliegen, steht die nationale CO2-Bepreisung der Non-ETS-Sektoren ab 2021 im Zentrum des Maßnahmenpakets. Das energiewirtschaftliche Analysehaus enervis hat am 29.10.2019 in Berlin erste Modellergebnisse zu den Auswirkungen der Einführung eines nationalen CO2-Preises im Non-ETS Bereich auf den Strommarkt veröffentlicht. Im Fokus dieser Modellierungen stehen die Auswirkungen der Einführung eines CO2-Preises für den Wärme- und Verkehrssektor auf den Großhandelsstrompreis. weiterlesen…

Wasserstoff aus Erdgas ohne CO2-Emissionen

KIT und Wintershall Dea starten gemeinsame Arbeiten zur klimafreundlichen Methanpyrolyse im industriellen Maßstab

Durch Methanpyrolyse lässt sich fossiles Erdgas zukünftig klimafreundlich nutzen: Methan wird dabei in gasförmigen Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten, der einen wertvollen Grundstoff für verschiedene Industriezweige darstellt und darüber hinaus sicher gelagert werden kann. Dies kann ein wichtiger Baustein für eine künftig klimaneutrale Energieversorgung sein. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben hierfür ein besonders effizientes Verfahren entwickelt. Gemeinsam mit dem Industriepartner Wintershall Dea wird es nun für den Einsatz im industriellen Maßstab weiterentwickelt. ( Infografik: Die Methanpyrolyse mittels Blasensäulenreaktor ermöglicht eine klimafreundliche Nutzung von fossilem Erdgas – © Leon Kühner, KIT) weiterlesen…

Prognose: Energieverbrauch sinkt weiter

Deutlich weniger Kohle – mehr Erneuerbare Energien – Zunahmen bei Erdgas und Mineralöl

Auf Basis der jetzt vorliegenden Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate rechnet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland um gut 2 Prozent auf etwa 12.810 Petajoule (PJ) beziehungsweise 437 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Da der Verbrauch an Kohle besonders stark rückläufig war und die erneuerbaren Energien weiter zulegen konnten, geht die AG Energiebilanzen von einem merklichen Rückgang bei den CO2-Emissionen aus. weiterlesen…

Energiewirtschaft reduziert CO2-Emissionen um 40 Prozent

BDEW-Berechnung zum CO2-Ausstoß der Energiewirtschaft Quartal 1-3 2019:

Der Energiewirtschaft ist es nach BDEW-Berechnungen gelungen, ihre CO2-Emissionen allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 40 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu reduzieren. Damit wird sie das 40 Prozent-Minderungsziel für 2020 bereits in diesem Jahr erreichen, wie der BDEW in einer Pressemitteilung vom 29.10.2019 prognostiziert. weiterlesen…