„Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfesten Marktwirtschaft“

Altmaier stellt Nationale Industriestrategie 2030 vor

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat am 05.02.2019 seine „Nationale Industriestrategie 2030“ vorgestellt. Sie soll, so das BMWi in einer Medienmitteilung, „gemeinsam mit den Akteuren der Wirtschaft einen Beitrag zu leisten zur Sicherung und Wiedererlangung von wirtschaftlicher und technologischer Kompetenz, Wettbewerbsfähigkeit und Industrie-Führerschaft auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Die vorgelegte Industriestrategie entwickle erstmals eine zusammenhängende und an grundsätzlichen Erwägungen orientierte nationale und europäische Industriestrategie.“ Dokumentation und Kurzkommentar. Sie definiert, in welchen Fällen ein Tätigwerden des Staates ausnahmsweise gerechtfertigt oder gar notwendig sein kann, um schwere Nachteile für die eigene Volkswirtschaft und das gesamtstaatliche Wohl zu vermeiden. Sie ist zugleich ein Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfesten Marktwirtschaft und Basis für eine ordnungspolitische Debatte. Solarify dokumentiert das Vorwort des Ministers (Hervorhebungen im Original). weiterlesen…

Flexible Bipolarplatten aus Polymeren ermöglichen kompakte Batterien

Mehr als 80 Prozent Materialeinsparung

Konventionelle Batteriesysteme sind extrem komplex: Sie bestehen meist aus mehreren Einzelzellen, die über Kabel miteinander verbunden sind. Dies sei nicht nur aufwendig, sondern es bestehe zudem die Gefahr von Hot-Spots – also Bereichen, in denen die Kabel zu heiß werden. Dazu komme: Jede einzelne dieser Zellen müsse verpackt werden. Ein großer Teil der Batterie bestehe also aus inaktivem Material, das nicht zur Batterieleistung beitrage. Bipolare Batterien sollen dieses Problem lösen: Bei ihnen würden die einzelnen Zellen mittels flächigen Bipolarplatten miteinander verbunden. Allerdings träten hier andere Herausforderungen auf. Denn die Bipolarplatten beständen entweder aus Metall und seien somit anfällig für Korrosion. Oder sie würden aus einem Kunststoff-Kohlenstoff-Gemisch gefertigt, müssten dann allerdings herstellungsbedingt mindestens mehrere Millimeter dick sein. Forschende am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen haben nun eigenen Angaben zufolge eine Alternative entwickelt. weiterlesen…

Energiewende auf marokkanisch

Weltspiegel-Reportage: Der Sonnenkönig von Marokko

Im Königreich Marokko vollzieht sich gerade eine erstaunliche Energiewende – das zeigt Stefan Schaaf in seiner Reportage über den „Sonnenkönig von Marokko“: „Wenn Jaouad Ait Rebah in den Bergen des Hohen Atlas unterwegs ist, dann verändert er das Leben vieler Menschen. Der marokkanische Kleinunternehmer fährt über die malerischen Dörfer und installiert Solarmodule. Für die Bergbewohner ein Unterschied wie Tag und Nacht. Denn malerisch wirken die Dörfer nur auf Besucher. Wer hier lebt, ist bettelarm. Die jungen Leute sind längst auf der Suche nach Arbeit weggezogen. Doch mit den Sonnenkollektoren kommen moderne Zeiten ins mittelalterliche Dorf.“ Mit diesen fast lyrischen Worten beschreibt der SWR-Reporter seinen 30-Minüter.
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Energieversorger bemüht

Jeder vierte Energieversorger mit sehr guter Beratung bei Photovoltaik und Speicher

Mit der Energiewende verändern sich die traditionellen Geschäftsmodelle der Energieversorger. Eine wachsende Anzahl an Versorgern bietet mittlerweile auch Photovoltaikanlagen zumeist in Kombination mit Stromspeichern seinen Kunden zum Kauf an. Eine neue Untersuchung des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research zeigt, ob und wie das Produktangebot der Energieversorger von entsprechenden Beratungsleistungen flankiert wird. weiterlesen…

Flaute bei Windkraftfinanzierungen dämpft Förderkreditnachfrage

Bericht über Geschäftsjahr 2018 der Rentenbank

Die Landwirtschaftliche Rentenbank (Frankfurt) verzeichnete – einer Medienmitteilung zufolge – im Geschäftsjahr 2018 – ausgehend von dem hohen Vorjahresniveau – eine rückläufige Nachfrage nach ihren Programmkrediten. Ursache dafür war ein starker Rückgang bei Windenergiefinanzierungen, ausgelöst durch eine EEG-Änderung. Dieser Rückgang konnte durch Zuwächse in den Fördersparten „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ und „Ländliche Entwicklung“ nur teilweise kompensiert werden. weiterlesen…

Nur mit erneuerbarem Strom gelingt die Verkehrswende

Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zum effizienten Zusammenspiel von Strom- und Verkehrssektor

Der Verkehr braucht dringend klimafreundliche Lösungen. Die Potenziale von Verkehrsvermeidung, Effizienz und Biokraftstoffen sind begrenzt. Deshalb müssen Elektroantriebe und strombasierte Kraftstoffe einen Beitrag leisten. Die stärkere Nutzung von Strom im Verkehr muss mit einem zusätzlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien einhergehen. Das geht aus der am 04.02.2019 veröffentlichten Metaanalyse „Strom und strombasierte Kraftstoffe für den Verkehr“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. weiterlesen…

Netzbetreiber fordern zwei HGÜ-Leitungen

NEP 2030 (2019)

Zur Vorbereitung des Kohleausstiegs – und nicht nur deshalb – müssen die Erneuerbaren Energien entscheidend ausgebaut werden. Die Regierung sagt, dafür müsse das Leitungsnetz ausgebaut werden (obwohl es bisher durch schmutzigen Kohlestrom verstopft wird). Dessen Betreiber haben jetzt einen neuen Netzentwicklungsplan (NEP) aufgestellt, der am 04.02.2019 der Bundesnetzagentur übergeben worden sein soll. weiterlesen…

Solare Heim- und Gewerbespeicher vermeiden Netzausbau für E-Autos

Kurzstudie der TU Braunschweig: Solarstromanlagen in Kombination mit Batteriespeichern ermöglichen Vollabdeckung mit Ladepunkten im Ortsnetz

Bei einem intelligenten Zusammenwirken von Erneuerbaren Energien und Speichern lassen sich Netzengpässe im Zusammenhang mit der Elektromobilität weitgehend vermeiden: Durch den Einsatz von Solarstromanlagen mit Batteriespeichern können die heutigen Stromverteilnetze in Ortsteilen mit privater Ein- und Zweifamilienhausbebauung mehr als jeden zweiten angeschlossenen Haushalt mit einer eigenen 11 kW-Ladestation für Elektroautos versorgen (bis zu 60 Prozent). Damit verdoppeln dezentral installierte Solarstromspeicher die Ladekapazität gegenüber einem klassischen Niederspannungsverteilnetz. Die Mehrzahl der neu installierten Solarstromanlagen wird nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft inzwischen gemeinsam mit einem Batteriespeicher installiert. (Kurzstudie: Können PV-Speichersysteme die Netzintegration der Elektromobilität unterstützen? – Titel © TU Braunschweig; BSW et al.) weiterlesen…

Spielen kann zu mehr Klimaschutz motivieren

Politik-Simulation „World Climate“

Viele Menschen finden Klimaschutz gut, doch den Schritt zum echten Engagement tun wenige. Spiele gelten als Mittel für aktives Lernen, zum Beispiel die Politik-Simulation „World Climate“ von Climate Interactive. Forscher haben nun die Wirksamkeit dieses Spiels getestet – mit positiven Ergebnissen, schreibt Stephanie Eichler im Portal Klimafakten. weiterlesen…