Schwimmendes Atomkraftwerk startet in die Arktis


Vor Ostseepassage: Greenpeace warnt vor Umweltgefahren

Am Tag des Auslaufens des schwimmenden russischen Atomkraftwerkes „Akademik Lomonosov“ in St. Petersburg, warnt Greenpeace am 28.04.2018 vor den Umweltgefahren durch mobile Atommeiler. Dem Prototypen sollen weitere schwimmende Atomkraftwerke und atomgetriebene Eisbrecher zur Öl- und Gasförderung in der Arktis folgen. Für „in doppelter Hinsicht fatal“, hält Heinz Smital, Atom-Experte von Greenpeace, das strahlende Sicherheitsrisiko auf hoher See. weiterlesen…

Städte haben Schlüsselrolle beim Klimaschutz

Resilient Cities Congress des Städtenetzwerks ICLEI in Bonn

Das Klimaabkommen von Paris bindet alle staatlichen Ebenen zur Bewältigung des Klimawandels ein. Auf der lokalen Ebene sind dies Städte und Kommunen. Das Städtenetzwerk ICLEI, zu dem auch 22 deutsche Städte gehören, traf sich vom 26. bis 28.04.2018 in Bonn zum „Resilient Cities Congress“. Wie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) am 27.04.2018 mitteilte, tauschten rund 400 Teilnehmer tauschten ihre Erfahrungen über Klimaschutzmaßnahmen und Klimakooperationen aus. weiterlesen…

Geheim-Dokument: Diesel-Nachrüstung möglich

DUH veröffentlicht geheim gehaltenes Regierungsgutachten

Seit dem 08.01.2018, also knapp vier Monate lang, hat das Bundesverkehrsministerium das von Kanzlerin Angela Merkel angekündigte Gutachten über die Machbarkeit einer technischen Nachrüstung von Diesel-Pkw geheimgehalten. Es wurde sogar in den Koalitionsvertrag aufgenommen und von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ihrem letzten Autogipfel im Kanzleramt ausdrückliche erwähnt – was seine besondere Bedeutung unterstreicht. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) veröffentlichte am 27.04.2018 das ihr zugespielte Gutachten ungekürzt. Für Millionen betrogene Käufer von Euro 5+6 Diesel-Pkw mit Abschalteinrichtungen enthält es entscheidende Argumente zur Durchsetzung ihrer Ansprüche auf Schadenersatz beziehungsweise eine wirksame technische Nachrüstung durch den Hersteller. weiterlesen…

High-Tech auf dem Rücken der Armen

MISEREOR: Beispiel Konflikt-Rohstoff Coltan – Ökostrombranche kümmert sich nicht um Menschenrechte

„Der weltweit zunehmende Wohlstand verlangt nach immer mehr Rohstoffen. Die Kehrseite des Rohstoffbooms sind Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung“, schreibt das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR in Aachen als Ergebnis einer Befragung von 21 Unternehmen aus der Ökostrombranche in ihrer Studie „Rohstoffe für die Energiewende“. Mit einem Video und Bildern zeigt MISEREOR, unter welchen Bedingungen Menschen leben und arbeiten, die beispielsweise im Kongo Coltan für Handys und Elektrogeräte abbauen. weiterlesen…

Robuste Regeln und bessere Klimaziele für Pariser Klimaabkommen

Vor Verhandlungen in Bonn fordert Germanwatch klare Fortschritte

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von den am 30.04.2018 beginnenden Bonner Klimaverhandlungen (bis 10. Mai) Fortschritte in drei Bereichen: Starke Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaabkommen, verbesserte Klimaziele der Staaten und Unterstützung für die vom Klimawandel besonders Betroffenen in den ärmsten Ländern. weiterlesen…

Bundesrat fordert dringend Netzausbau

Länder: Stromnetz optimal auslasten

Die Energiewende fordert nicht nur einen Ausbau des Stromnetzes, sondern auch eine bessere Auslastung der bestehenden Netzstruktur. Das ist – laute einer Medienmitteilung – der Tenor einer Entschließung, die der Bundesrat in seiner Plenarsitzung am 27.04.2018 verabschiedet hat. weiterlesen…

Änderung im ElektroG: Recycling von mehr Elektrogeräten

Registrierung für Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten ab 1. Mai möglich

Ab dem 15.08.2018 werden nahezu alle elektrischen und elektronischen Geräte vom Elektro- und Elektronikgerätegesetz umfasst (Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten; kurz: ElektroG). Wie das Umweltbundesamt mit Pressemitteilung 13/2018 mitteilte, soll damit sichergestellt werden, dass mehr Altgeräte im Recycling landen. weiterlesen…

Wie gelingt die Energiewende?

Wieviel gibt das Netz her und wo liegen die Grenzen? Mannheimer Wissenschaftler erstellen mathematische Prognosemodelle

Erneuerbare Energien decken inzwischen 36 Prozent der Stromversorgung ab (Stand Dezember 2017). Die schrittweise Umstellung von Kohle und Kernkraft auf Sonne, Wind und Biomasse bringt Veränderungen für Wirtschaft und Verbraucher mit sich. Ein Beispiel: Erneuerbare Energien sind volatil und die Versorgung schwankt je nach Wind- und Sonnenstärke. Um an Spitzentagen teure Zukäufe aus dem Ausland zu vermeiden, können Prognose­modelle helfen, die ermitteln, wie sich der Bedarf im Laufe des Jahres staffelt. Ein solches Prognose­modell für das Stromnetz zu erstellen ist ein neues Forschungs­vorhaben der Mannheimer Mathematikerin Professor Simone Göttlich. weiterlesen…

Erneuerbare Energien günstiger als geplante AKW-Projekte in Osteuropa

Neue Studie zu Kosten der Atomkraft

Eine rein erneuerbare Stromerzeugung kann bei gleicher Versorgungssicherheit günstiger sein als derzeit geplante Atomkraftwerke in mehreren osteuropäischen EU-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Berliner Analyse-Instituts Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergie-Anbieters Greenpeace Energy. So könnten die Kosten für flexibel steuerbare Erneuerbaren-Systeme auf bis zu 100 Euro pro Megawattstunde sinken. weiterlesen…