Corona-Pandemie treibt Bewusstsein für Nachhaltigkeit

Umfrage und Studie des Wuppertal Instituts zur Kreislaufwirtschaft

Die Corona-Pandemie entpuppt sich als Treiber für nachhaltiges Handeln. Das zeigt eine am 17.11.2021 veröffentlichte Untersuchung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie eBay Kleinanzeigen. Sechs von zehn Befragten geben an, infolge der Corona-Pandemie in Bezug auf Nachhaltigkeit bewusster zu handeln. Die Mehrheit ist der Überzeugung, dass gebrauchte Produkte gut für die Umwelt seien. Für vier von zehn Menschen stellen gebrauchte Produkte eine Alternative zu Neuwaren dar. In Deutschland befinden sich in den Haushalten ungenutzte Produkte im Wert von durchschnittlich 1.297 Euro. weiterlesen…

„Banken haben blinden Fleck“

EZB warnt: EU-Geldinstitute weitgehend nicht auf Klimarisiken vorbereitet

„Einen blinden Fleck“ in Sachen Klima diagnostiziert eine Untersuchung der Europäischen Zentralbank von 112 europäischen Banken: Keine sei auch nur annähernd in der Lage, ihre Leitlinien für das Management von Klima- und Umweltrisiken vollständig zu erfüllen. In dem am 22.11.2021 veröffentlichten Bericht wurde untersucht, wie die europäischen Banken Klima- und Umweltrisiken in ihre Geschäftsprozesse integriert haben. Und sie hätten noch einen weiten Weg vor sich, schlussfolgert EZB-Direktoriumsmitglied Frank Elderson in einem Bericht von János Ammann auf EURACTIV am 23.11.2021. weiterlesen…

Flüssige Kraftstoffe aus Kohle

Elektrokatalysator a-CuTi@Cu wandelt CO2 in Multikohlenstoffprodukte um

Wie ein chinesisches Forscherteam in Angewandte Chemie berichtet, produziert aktives Kupfer auf einer amorphen Kupfer/Titan-Legierung Ethanol, Aceton und n-Butanol mit hoher Effizienz. Ein neuer Elektrokatalysator namens a-CuTi@Cu wandelt CO2 in flüssige Brennstoffe um. Das Team der Universität Foshan (Foshan, Guangdong), der University of Science and Technology of China (Hefei, Anhui) und der Xi’an Shiyou University (Xi’an, Shaanxi) hat einen neuartigen Elektrokatalysator entwickelt, der CO2 effizient in flüssige Kraftstoffe mit mehreren Kohlenstoffatomen (C2-4) umwandelt. Die Hauptprodukte sind Ethanol, Aceton und n-Butanol. weiterlesen…

„Jetzt handeln, um Kohlendioxidemission zu stoppen“

Fast 200 Teilnehmende diskutierten im Rahmen der 4. Carbon2Chem-Konferenz Wege zu nachhaltiger Industrie

Einblicke in Projekte zur Gestaltung einer klimaneutralen und nachhaltigen Industrie auf der einen, aktuelle Ergebnisse aus dem Verbundprojekt Carbon2Chem® auf der anderen Seite – die 4. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie bescherte knapp 200 Teilnehmenden Ende November 2021 einen intensiven Tag – so eine Medienmitteilung aus dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT). Das Motto der hybriden Veranstaltung: „Carbon2Chem – Baustein für den Klimaschutz“. weiterlesen…

Trotz Atomausstiegs Stromersorgung gesichert

Abschaltung letzter AKW in Deutschland reißt keine Lücke

„Die Abschaltung der letzten sechs Kernkraftwerke beendet einen historischen Versuch mit einer gefährlichen und teuren Energiequelle in Deutschland. Eine Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit ist nicht zu erwarten. Der Fokus muss jetzt auf die nächsten Schritte der Atomwende gerichtet werden, vor allem die sichere Endlagerung von radioaktiven Abfällen,“ sagte DIW-Studienautor Christian von Hirschhausen einer Medienmitteilung aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung vom 24.11.2021 zufolge über eine neue Untersuchung des DIW zum Atomausstieg. (Grafik: Atomwende – © DIW 2021) weiterlesen…

Team von „Superhelden“ ermöglicht erfolgreiche OER

Neue Katalysatoren für die elektrochemische Wasserspaltung

Für die großtechnische Erzeugung von Wasserstoff durch Wasserelektrolyse ist die Entwicklung von langzeitstabilen und aktiven Katalysatoren für die Sauerstoffentwicklungsreaktion (OER) nach wie vor eine zentrale Herausforderung. Die meisten Katalysatoren leiden unter schwerer struktureller Korrosion, die bei schwankenden Potenzialen noch ausgeprägter wird. Einem Team von Wissenschaftlern der RWTH Aachen, der TU Berlin und des MPI CEC ist es gelungen kubische mangan- und cobalthaltige Partikel herzustellen, die als Katalysatoren für die elektrochemische Wasserspaltung eingesetzt werden können. (Bild: Catalysis Science & Technology 22, Cover – © rscl.li/catalysis)) weiterlesen…

PV-Weltrekord wieder beim HZB

Fast 30 % Wirkungsgrad bei Tandemsolarzelle der nächsten Generation

Drei Teams des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie unter der Leitung von Prof. Christiane Becker, Prof. Bernd Stannowski und Prof. Steve Albrecht schafften es gemeinsam, den Wirkungsgrad von komplett in-house hergestellten Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen auf den neuen Rekordwert von 29,8 % zu steigern. Der Wert ist bereits vom Fraunhofer ISE CalLab zertifiziert und nun offiziell in den NREL-Charts, der „offiziellen Effizienz-Weltrangliste“ (pv magazine), verzeichnet. Damit rücke die 30-Prozent-Marke in greifbare Nähe, so eine Medienmitteilung aus Berlin-Adlershof. weiterlesen…

Mehr Strom, weniger Kohlendioxid

Erfolg bei der Carbon Removal Student Competition

Biogas ist ein wichtiger Faktor bei der Umsetzung der Energiewende. Doch der Wirkungsgrad der Anlagen lässt sich steigern. Junge Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben ein Anlagenkonzept entwickelt, das mehr Strom produzieren und klimafreundlicher arbeiten soll. Damit überzeugte das Team auch bei der XPRIZE Carbon Removal Student Competition, dem „größten Förderpreis der Geschichte“, der durch die Stiftung des Unternehmers Elon Musk gefördert wird, und Studenten für Erkenntnisse auszeichnet, den Klimawandel zu bekämpfen, indem sie neue technische Lösungen für die Abscheidung und Umwandlung von Kohlenstoff in der Atmosphäre entwickeln. Die Doktoranden und jungen Forscher gewannen im weltweiten Wettbewerb 250.000 US-Dollar Anschubförderung für die Umsetzung ihres Konzepts. (Foto: Anlagenkonzept BioCORE – © Fabian Vogl/TUM) weiterlesen…

Intelligente Sensoren für schnelles Laden

Batterieforschungsprojekt „SPARTACUS“ hat erste Meilensteine gemeistert

Rund ein Jahr läuft nun laut einer Medienmitteilung des Würzburger Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC das Forschungsprojekt SPARTACUS („Spatially resolved acoustic, mechanical and ultrasonic sensing for smart batteries“) im Rahmen der EU-Forschungsinitiative BATTERY 2030+. Das Projekt hat die ersten Meilensteine und Projektziele erfolgreich gemeistert. Auf dem Weg zur sensorgestützten Optimierung von Ladezeiten, Reichweite und Lebensdauer für Lithium-Ionen-Batterien wurde in den vergangenen 12 Monaten eine Reihe von Teilaspekten vom SPARTACUS-Projektteam bearbeitet. Jetzt können die einzelnen Komponenten zu einem Komplettsystem zusammengefügt werden. weiterlesen…

EU muss bei RED III nachlegen

Ökostromversorger fordern mehr Ehrgeiz bei Novelle der europäischen EE-Richtlinie

Damit die EU ihr selbstgestecktes Ziel einer Klimaneutralität bis spätestens 2050 tatsächlich erreichen kann, muss die EU-Kommission ihren aktuellen Entwurf der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED IIII, topagrar.com/eu-plant-mit-der-red-iii-einschraenkungen-bei-der-bioenergie) deutlich nachbessern. Das fordern die Ökostromanbieter Naturstrom AG, Green Planet Energy eG und EWS Elektrizitätswerke Schönau in einer gemeinsamen Stellungnahme. Drei Punkte werden hervorgehoben. weiterlesen…