Autobahnen bald mit PV-Dächern?

337 km2 stünden für Solarenergie zur Verfügung

Tobias Werner, Architekt aus Hedingen bei Zürich, hatte (schon 2011) die Idee und berechnete zusammen mit zwei Energie-Ingenieuren ein PV-Kraftwerk auf einer Autobahn. Das „A4-KW“ wäre damals 10 km lang geworden, hätte „sehr vorsichtig gerechnet“ 280 Mio. Euro kosten und 40 Mio. kWh Strom pro Jahr produzieren sollen. Jetzt will das Austrian Institute of Technology (AIT) gemeinsam mit dem und der Forster Industrietechnik GmbH einen Projekt-Cluster für PV-Überdachung einer Autobahn starten. Immerhin bedecken die Autobahnen Deutschlands mit einer Länge von mehr als 12.000 Kilometern rund 337 Quadratkilometer des Landes.
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EE-Flächenbedarf kostensparend verringerbar

IASS: 100 % Grünstrom braucht Fläche Portugals

Weg von Kohle, Öl und Gas, hin zu Wind- und Solarenergie: Das ist machbar, aber Erneuerbare Energien benötigen mehr Platz als konventionelle Energieformen. Eine Studie des Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) untersucht laut einer Medienmitteilung vom 07.08.2020, wie der Flächenbedarf eines vollständig auf Erneuerbaren Energien beruhenden Stromsystems in Europa verringert werden kann und wie sich dies auf die Kosten auswirkt. weiterlesen…

Ab November neue Sicherheitsnorm für Stromzähler

Die Safety-Norm sorgt für mehr Sicherheit im Umgang mit Elektrizitätszählern

Für neu gebaute Industrie- und RLM-Zähler gelten spätestens ab 27.08.2020 neue Normen. Bis dahin müssen moderne Messeinrichtungen der neuen Norm entsprechen. Sonst müssen Messstellenbetreiber (MSB) womöglich selbst für Schäden haften. Der Zähler-Produzent EMH Metering weist in einer Medienmitteilung vom 05.08.2020 auf einen wichtigen Termin hin: Im November gilt eine neue Sicherheitsnorm für neu gebaute Industrie- und RLM-Zähler, also Zähler, die nicht der „Measurement Instruments Directive“ (MID) unterliegen. weiterlesen…

CO2-Grenzabgabe: Nur ein Fall für Bürokraten?

Chefvolkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe zweifeln an der CO2-Grenzsteuer

Die Volkswirte des Sparkassenverbands DSGV haben die Einigung der Staats- und Regierungschefs Europas auf einen schuldenfinan­zierten Wiederaufbaufonds sowie die mittelfristige Finanzplanung als Meilenstein für die europäische Fiskalpolitik und vor allem die geplante Klimaabgabe auf Importprodukte untersucht. „Die Ergebnisse sind niederschmetternd“, schreibt Ruth Berschens am 05.08.2020 im Handelsblatt. weiterlesen…

Flexiblere Lastfluss-Steuerung im Stromnetz

Amprion und Smart Wires wollen mit Serien-Kompensator Netz effizienter nutzen

Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Amprion hat einer Medienmitteilung vom zufolge mit dem US-Silicon-Valley-Unternehmen Smart Wires eine Kooperationsvereinbarung für ein Pilotprojekt unterzeichnet. Damit soll die Übertragungskapazität des Stromnetzes gesteigert und gleichzeitig das hohe Niveau der Systemstabilität gehalten werden. weiterlesen…

CO2-Ausstoß des Industrie- und Energiesektors sinkt

1.851 stationäre Anlagen emittierten rund 363 Mio. t CO2-Äq – durchschnittlich € 22,12 pro Berechtigung

2019 waren in Deutschland 1.851 stationäre Anlagen vom Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfasst. Diese Anlagen emittierten rund 363 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2-Äq). Dies entspricht einem Rückgang um 14,2 Prozent gegenüber 2018 und ließ die Emissionen deutscher Anlagen erstmals seit dem Start des EU-ETS im Jahr 2005 unter die Marke von 400 Millionen Tonnen CO2-Äq fallen Damit verstärkt sich der Trend des Vorjahres noch einmal deutlich. 2018 betrug der Rückgang 3,5 Prozent. Die im Frühjahr 2020 einsetzenden volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben keinen Einfluss auf die in diesem Bericht dargestellte Emissionssituation in 2019. weiterlesen…

„Viel Zeit verloren“

Altmaier räumt Fehler beim Klimaschutz ein

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat Versäumnisse in der Klimaschutzpolitik eingeräumt. Es gebe „enormen Nachholbedarf“, sagte Altmaier am 05.08.2020 SPIEGEL Wirtschaft gegenüber. Der Weg zur CO2-Neutralität müsse innerhalb der nächsten Monate „unumkehrbar“ gemacht werden, wenn die EU klimaneutral werden wolle. weiterlesen…

Klimawandel: Wir steuern auf das Worst-Case-Szenario zu

Das sogenannte Szenario RCP8,5 wird immer realistischer

Worst-Case-Szenarien kennen wir aus unzähligen Filmen. Im echten Leben sind sie dagegen nicht so greifbar. So auch beim Klimawandel. Forscher aus den USA sagen jetzt allerdings: Das Worst-Case-Szenario im Klimawandel ist immer realistischer, wie Sabrina Loi, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin, am 04.08.2020 berichtet. weiterlesen…

Globale Kohlekraft gesunken

Erstmals wurde weltweit mehr Kohlekraft abgeschaltet als in Betrieb genommen. Für die Pariser Klimaziele reicht das jedoch nicht.

Zwar gingen auch im ersten Halbjahr 2020 Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 18,3 Gigawatt (GW) ans Netz, gleichzeitig aber wurden Kohlemeiler mit einer Leistung von 21 GW stillgelegt, wie eine Analyse der Klimaschutz-Organisationen „Global Coal Plant Trackers“ und „Global Energy Monitor“ zeigt. Erstmals im Zeitalter der Kohleindustrie ging damit mehr Leistung vom Netz als neue hinzukam. Während in China, wie in den letzten Jahren, auch 2020 Kohlekraftwerksleistung hinzukam, sorgen Europa und die USA seit Jahren für sinkende Kohlekraftleistung. Vor allem in Europa war im ersten Halbjahr 2020 ein deutlicher Abwärtstrend zu beobachten. Ein Bericht von Manuel Först vom 05.08.2020 in energiezukunft. weiterlesen…

Technologiekalender unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim Wandel

KIT-Studie zu Mobilität 2035 vergleicht Mobilitätsszenarien und hilft bei strategischen Entscheidungen

Wissenschaftler des KIT haben Trends wie die Elektromobilität identifiziert und bewertet, die sich bis 2035 etablieren könnten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg unterstützt bei diesem Wandel der „Technologiekalender Strukturwandel Automobil Baden-Württemberg“, den Wissenschaftler des DLR und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mitentwickelt haben. Er beschreibt, wie sich automobile Schlüsseltechnologien bis 2035 entwickeln können, und hilft Unternehmen, zukunftsfähige Produkte und Geschäftsfelder zu identifizieren, gezielt Kompetenzen aufzubauen und so wettbewerbsfähig zu bleiben. weiterlesen…