Facebook ade

In eigener Sache: Warum Solarify seine Social Media Accounts löscht

Wir begründen in diesem Text, warum sich die sogenannten „Social Media“ mit der Zeit zu einer echten Gefahr für unser Zusammenleben entwickelt haben. Nicht erst seit dem Datenskandal um Cambridge Analytica ist vielen bewusst geworden, dass die vermeintliche Freiheit des Internet missbrauchbar ist – und missbraucht wird. Von „ganz normalen“ Straftätern, aber auch von wirtschaftlich und politisch Kriminellen. Und, dass die Gegenwehr der Politik schleppend bis wirkungslos bleibt. weiterlesen…

Gabriel für CO2-Steuer, natürlich sozialverträglich

„Atmosphäre zu lange als Mülldeponie benutzt“

Die Diskussion um eine CO2-Steuer gewinnt im EU-Wahlkampf an Tempo. Wie seine Nachfolgerin im Amt der Umweltministerin (siehe solarify.eu/co2-steuer-diskussion-nimmt-fahrt-auf) fordert nun auch der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel eine solche Abgabe. Die Erdatmosphäre sei lange genug als Mülldeponie für Treibhausgase benutzt worden, sagte er am im Gespräch mit Jürgen Zurheide Deutschlandfunk. „Und die ist nun voll – also müssen die Gebühren steigen.“ weiterlesen…

Bezahlen für den Klimaschutz

So geht CO2-Kompensation für Flüge

Reisen mit dem Flugzeug sind besonders klimaschädlich. Wer da sein Gewissen beruhigen will, spendet für Projekte, mit denen der CO2-Ausstoß kompensiert wird. Doch was geschieht mit dem Geld und was bringt das wirklich? Die Kompensation selbst ist theoretisch ganz einfach, es braucht nur ein paar Klicks. Das Komplizierte ist, den richtigen Anbieter zu finden. Weltweit gibt es Hunderte. In Deutschland hat das Umweltbundesamt eine Liste mit 27 Dienstleistern zusammengestellt, darunter die Sieger von Stiftung Warentest: Atmosfair, Klima-Kollekte und Primaklima. Monika Griebeler hat für die Deutsche Welle die einzelnen Anbieter unter die Lupe genommen. weiterlesen…

EE-Aktionstag am 27. April

Erneuerbare Energien sind Klimaschutz

Am heutigen Samstag, dem 27. April, findet der Tag der Erneuerbaren Energien statt, an dem bundesweit Akteure ihre Beiträge zum Klimaschutz präsentieren, die sie mit Erneuerbaren Energien leisten. In diesem Jahr rufen die Verbände der Erneuerbaren Energien – so auch der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. – erstmals gemeinsam zur Teilnahme am Aktionstag auf, der auch mit dem Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zusammenhängt. weiterlesen…

„Von immenser wirtschaftlicher Bedeutung“

Neues chemisches Umwandlungsverfahren bei niedrigen Temperaturen entwickelt

Chemiker verbringen viel Zeit und Energie damit, chemische Reaktionen zu starten oder zu beschleunigen – aber manchmal kann es genauso wichtig sein, sie zu stoppen, bevor sie zu weit gehen. Chemiker aus den Frankreich, den USA und Deutschland (FHI-Berlin) haben jetzt einen Weg gefunden, Cyclohexan in Cyclohexen oder Cyclohexadien umzuwandeln, beides wichtige Chemikalien in vielen industriellen Verfahren. Der neue Prozess läuft bei niedrigeren Temperaturen ab, wodurch (normalerweise durch unerwünschtes Brechen von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen entstehendes) Kohlendioxid vermieden wird – schreibt Jared Sagoff vom Argonne National Laboratory (ANL) des US-Energieministeriums am 05.04.2019. weiterlesen…

Erster nationaler Open-Access-Deal von Elsevier

Vereinbarung mit norwegischem Bibliotheks-Konsortium

Wie in der aktuellen Ausgabe (26.04.2019) von nature veröffentlicht, hat der niederländische Verlagsriese Elsevier nach einjährigen Gesprächen eine Vereinbarung mit einer Gruppe norwegischer Universitäten getroffen, die es Akademikern ermöglicht, den überwiegenden Teil ihrer Arbeiten unter Open-Access-Bedingungen zu veröffentlichen. Das zweijährige Pilotprojekt ist die größte derartige Vereinbarung – oft auch als „Read and Publish“-Vereinbarung bezeichnet -, die Elsevier mit einem nationalen Konsortium von Forschungsbibliotheken abgeschlossen hat. weiterlesen…

Künstliche Intelligenz verbessert Stromübertragung

PrognoNetz: selbstlernende Sensornetzwerke zur Prognose der Belastbarkeit von Freileitungen – Anpassen des Betriebs an die Witterung nutzt das Netz optimal aus

Um die in der Regel volatilen erneuerbaren Quellen in die Energieversorgung zu integrieren, sind höhere Kapazitäten im Stromnetz erforderlich. Der Bedarf an Neubautrassen lässt sich jedoch reduzieren, wenn vorhandene Freileitungen je nach Witterungsbedingungen besser ausgelastet werden können. Dazu arbeiten Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Verbundvorhaben „PrognoNetz“ an selbstlernenden Sensornetzwerken, welche die Kühlwirkung des Wetters anhand realer Daten modellieren. So lasse sich bei günstigen Bedingungen mehr Strom über die Leitung schicken, wie das KIT am 24.04.2019 mitteilte. weiterlesen…

Niederschlagsdefizite aus 2018 in vielen Regionen noch nicht ausgeglichen

Hält die Trockenheit an, droht der nächste Dürresommer in Deutschland

In vielen Regionen Deutschlands sind 2019 zum Start der Vegetationsperiode die Böden viel trockener als im vieljährigen Durchschnitt. Zum Vergleich: Selbst im Dürrejahr 2018 lagen nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die Bodenfeuchtewerte im April deutlich über den aktuellen Werten dieses Jahres. Udo Busch, Leiter Agrarmeteorologie des DWD: „Sollte die trockene Witterung in den kommenden Monaten anhalten, könnte sich die Dürre des Jahres 2018 wiederholen oder sogar übertroffen werden.“ weiterlesen…

PV und Windkraft deckten Strombedarf am Ostermontag zeitweise fast vollständig

Um 12 Uhr 56 GW

Erneuerbare Energien lieferten um 12 Uhr mittags zusammen 56 GW – bei einem Verbrauch von 61 GW. Der Preis an der Strombörse fiel am Ostermontag (22.04.2019) in der Spitze auf minus 83,01 €/MWh – schrieb Ralph Diermann im Portal pv magazine. Photovoltaik-Anlagen lieferten Ostermontag mittags 33 GWW Leistung – fast drei Mal mehr als Windräder an Land. weiterlesen…

Was die Schwerkraft der Erde über den Klimawandel verrät

FONA – Forschung für Nachhaltige Entwicklung

Am 17.03.2002 startete das deutsch-US-amerikanische Satellitenduo GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment), um das globale Erdschwerefeld so präzise zu kartieren wie nie zuvor. Die Mission dauerte schließlich gut 15 Jahre – und damit mehr als dreimal so lang wie erwartet. Als die beiden Satelliten Ende 2017 beziehungsweise Anfang 2018 in der Erdatmosphäre verglühten, hatten sie das Gravitationsfeld der Erde und dessen Veränderungen mit der Zeit in mehr als 160 Monaten aufgezeichnet. weiterlesen…