Großes Interesse an Förderbekanntmachung für Batterieproduktion

Altmaier: „Voller Erfolg“

Der Förderaufruf des Bundeswirtschaftsministeriums an die Adresse von Unternehmen und Konsortien zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Batteriezellproduktion ist einer Medienmitteilung aus dem BMWi zufolge auf hohes Interesse gestoßen. Das BMWi stellt für die Förderung eine Milliarde Euro zur Verfügung. weiterlesen…

Was wurde aus dem Glühlampen-Verbot?

Vor 10 Jahren in der EU abgeschafft – eine Erfolgsgeschichte

Die Grünen im Europäischen Parlament erinnern daran, dass vor 10 Jahren, am 18.03.2009, das Ende der konventionellen Glühlampe (=“birne“) in Europa beschlossen wurde. Wenige Monate später am 01.09.2009 trat die beschlossene Verordnung dann vollends in Kraft und Glühlampen wurden nach und nach durch Energiesparlampen und LEDs ersetzt. Fast 130 Jahre lang war die Glühfadenlampe damit ein Symbol unserer Industriekultur und der Unmut der Nostalgiker war damals groß. Mit dem Inkrafttreten der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG am 01.09.2009 wurden allerdings besondere Anforderungen an die Energieeffizienz von vielen Produkten, nicht nur der Glühlampe, gestellt. Das gemeinsame Ziel: Den Verbrauch natürlicher Ressourcen auf das notwendige Maß zu reduzieren und die Umweltverträglichkeit zu verbessern. weiterlesen…

Acht Jahre Fukushima – und jetzt?

Linke und Grüne wollen Atomausstieg beschleunigen – Bundestagsmehrheit lehnt fast alles ab

Am 11. März jährte sich zum achten Mal die Atomkatastrophe von Fukushima. Am 26.04.2019 ist der 33. Jahrestag des Super-GAU von Tschernobyl. Bei einer Bundestagsdebatte aus diesen Anlässen stießen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke auf teils heftigen Widerspruch mit ihrer Forderung, den Atomausstieg zu beschleunigen und in ganz Europa und darüber hinaus voranzutreiben. In zwei Anträgen dazu, die der Bundestag am 14.03.2019 beriet, hatten beide Fraktionen auf das Atomunglück von Fukushima vor genau acht Jahren verwiesen – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. weiterlesen…

Krise, noch größer als der Klimawandel

Bisher zu wenig diskutiert: Der schnelle Niedergang der natürlichen Welt

„Eine dreijährige von den Vereinten Nationen unterstützte Studie der Intergovernmental Science-Policy Platform On Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) hat gravierende Auswirkungen auf die Zukunft der Menschheit“, schrieb John Vidal am 15.03.2019 in der Huffington Post. Die Natur befinde sich „im freien Fall, und die Stützsysteme des Planeten sind so weit gestreckt, dass wir mit weit verbreiteten Artensterben und massenhafter Völkerwanderung konfrontiert sind, wenn nicht unverzüglich Maßnahmen ergriffen werden“. Das sei die Warnung, auf deren Veröffentlichung Hunderte von Wissenschaftlern sich vorbereiten, und „sie ist heftig (stark)“. weiterlesen…

Erdöl- und Erdgasindustrie klagt: „Können mehr zur Energiewende beitragen, als viele glauben“

„Moderne Energielandschaft profitiert von heimischer Produktion“

Die deutsche Erdöl- und Erdgasindustrie will die heimische Förderung wieder erhöhen. Der Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) begrüßt in einer Medienmitteilung, dass die Bundesregierung beim Umbau der deutschen Energielandschaft „nunmehr spürbar auf eine Integration von Erneuerbaren Energien und konventionellen Energieträgern setzt“. Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie angestoßene Dialogprozess „Gas 2030“ sei neben dem zu erwartenden Klimaschutzgesetz ein wichtiger Meilenstein für eine integrierte Betrachtung, wie nachhaltig CO2 eingespart werden und gleichzeitig Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit für die Verbraucher erhalten bleiben könne. weiterlesen…

CO2-Fußabdruck mit PV drastisch verringern

Klimaneutral(er) leben: Mit Photovoltaik mehrere Tonnen weniger Kohlendioxid

Photovoltaikanlagen auf dem Dach lohnen sich finanziell. Gut für die Umwelt sind sie außerdem. Doch wie viel tragen sie konkret zum Klimaschutz bei? Dieser Frage ist das Solar Cluster Baden-Württemberg nachgegangen. Das Ergebnis der Recherche: PV ist gleich Klimaschutz – eine Hausdachsolaranlage gleicht die Kohlendioxid-Emission einer Person aus: Jede PV-Anlage ist ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz. Eine große Solarstromanlage auf einem Einfamilienhaus mit einer installierten Leistung von 15 Kilowatt beispielsweise vermeidet jedes Jahr den Ausstoß von neun Tonnen CO2, so viel, wie ein Bundesbürger im Durchschnitt jährlich verursacht. weiterlesen…

Jetzt schon zu befürchten: Totales Klimafiasko

DIW-Untersuchung für Bündnis 90/Die Grünen: Klimaziele 2030 wackeln bereits jetzt

Schlimme Vorzeichen: Die Bundesregierung wird nicht nur ihr Ökostromziel – damit auch das Klimaschutzziel – für 2020, sondern höchstwahrscheinlich auch das für 2030 verfehlen. 2030 werden mit den aktuell im EEG festgelegten Ausbaukorridoren im Stromsektor voraussichtlich lediglich 55 Prozent Erneuerbare Energien erreicht – 10 Prozentpunkte weniger als im Koalitionsvertrag festgelegt. Und: Selbst wenn der Kohleausstieg wie von der Kohlekommission vorgeschlagen zustande käme, würden auch dann die Klimaziele nicht erreicht. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion in ihrer Untersuchung „Erneuerbare Energien als Schlüssel für das Erreichen der Klimaschutzziele im Stromsektor“ publiziert. weiterlesen…

H2 aus Luftfeuchtigkeit

Belgische Forscher knacken Code für bezahlbaren, umweltfreundlichen Wasserstoff

Biowissenschaftler der Katholischen Universität Löwen haben – so eine Meldung des flämischen Senders VRT und einer Medienmitteilung vom 06.03.2019 folgend – ein „Wasserstoff-Modul“ entwickelt, das Wasserstoff aus Luftfeuchtigkeit erzeugt. Nach zehn Jahren Entwicklung kann das Panel nun 250 Liter pro Tag produzieren – ein Weltrekord, so die Forscher. Zwanzig dieser Module könnten einen ganzen Winter Strom und Wärme für eine Familie liefern. weiterlesen…

„Bis 2030 mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze“

20 Prozent Photovoltaik und 30 Millionen Dachanlagen für Europa

In einem am 15.03.2019 in pv magazine veröffentlichen Interview mi erklärte die neue Chefin von Solar Power Europe (SPE), Walburga Hemetsberger, sie wolle erreichen, dass bis 2030 „20 Prozent des europäischen Strombedarfs durch Solarstrom gedeckt werden“. Das „würde bis 2030 mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze bedeuten“, so die ursprünglich beim österreichischen Verbund tätig gewesene Vorsitzende des europäischen PV-Verbandes. weiterlesen…

Wirtschaftlich sinnvoller Weg zu globalem klimaneutralen Stromnetz bis 2050

LUT-Forschungsergebnisse: Übergang zu 100% EE ohne gesellschaftliche Verwerfungen möglich

Ein globales, zu 100% erneuerbares Stromnetz kann bis 2050 erreicht werden. Eine aktuelle Studie der finnischen Lappeenranta University of Technology (LUT) beschreibt die notwendigen Schritte, um einen realistischen Übergang zu ermöglichen, der gesellschaftliche Verwerfungen verhindert. Der von einer Forschungsgruppe um Prof. Christian Breyer erstellte Forschungsbericht „Radical Transformation Pathway towards sustainable electricity via evolutionary steps“ wurde kürzlich in Nature veröffentlicht. Zum ersten Mal in seiner Geschichte veröffentlichte Nature einen Forschungsartikel über das Thema 100% Erneuerbare Energien. weiterlesen…